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Montag, 18. November 2019

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Sportlich durch den Urlaub

Von Gitta und Volker Lottmann

dscn7035 Was einst mit einem Hotel in der schönen Bucht Soma Bay, 15dscn7043 Kilometer nördlich von Safaga begann, ist heute eine Urlaubsregion für gehobene Ansprüche. Auch die rund zehn Quadratkilometer
große Halbinsel an der die Bucht liegt, trägt jetzt ihren Namen. ATLANTIS hat sich für Sie umgesehen.    

Die Region Soma Bay ist ein Sportlerparadies: Kite- und Windsurfen, Segeln, Tennis, Squash und natürlich Tauchen können hier bis zur Erschöpfung ausgeübt werden. Für Golfer wurden riesige Grüns aus dem sandigen Boden gewässert. The Cascades, Soma Bays Golf Course, wurde kürzlich von den Lesern des Deutschen Golf Journal zum besten Golfplatz außerhalb Europas gewählt. Renommierte Hotels, wie das „Sheraton“ haben sich direkt am Strand angesiedelt. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist das auf einem Hügel erbaute Luxushotel „La Residence des Cascades“ mit einem Wellnesscenter der Superlative. residenceElegant eingerichtete Zimmer und die exquisiten Restaurants sorgen für einen äußerst angenehmen Aufenthalt. Ein kostenloser Shuttleservice bringt die Gäste zum Orca Dive Club Soma Bay, der von Wolfgang Zednik geleitet wird. Ihm zur Seite stehen sieben Tauchlehrer, vier Divemaster und fünf Gehilfen. Die großzügig ausgestattete Tauchbasis bietet viel individuellen Platz, persönliche Schließfächer, Duschen und Toiletten sind selbstverständlich. Der Rebreatherservice hat einen eigenen Raum. Neben einem kleinen Shop und mehreren Schulungsräumen gibt es eine gemütliche Taucherbar.
Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den 420 Meter langen Steg, über den das Hausriff Abu Soma zu erreichen ist. Equipment und Taucher werden mit Golf-Caddies zum Einstieg gebracht. Durch die zerklüftete Rifflandschaft, die zahlreichen Lebewesen Wohnraum und Zufluchtstätte bietet, geht es zuerst Richtung Norden. Danach können sich die Taucher von der leichten Strömung zurücktreiben lassen. Kleine Kaiserfische, Zitronenfalterfische, Sepien und der Picassodrückerfisch erfreuen die Beobachter. Begegnungen mit Muränen, Schildkröten, Adlerrochen und viel Schwarmfisch sind an der Tagesordnung. Bei Nachttauchgängen findet man besonders schöne Kleinlebewesen.
poolsheraton Schnuppertauchen gibt’s im großzügigen Schwimmbecken des rund 200 Meter entfernten „Sheraton Soma Bay Resort“. Am weitläufigen Strand des Hotels befindet sich auch eine gut ausgestattete Surfstation. Für Tagestouren per Boot ist ein zehnminütiger Transfer zur Marina von Soma Bay organisiert. Dort warten neue und geräumige Schiffe, die über alle notwendigen Notfallmittel wie Sauerstoff verfügen.

Das Panoramariff hat Kultstatus

Quasi vor der Haustür liegt Tobia Arba (die sieben Türme), ein geschützter Tauchplatz mit sehr schönem Korallenbewuchs und einer Unmenge von Riffbewohnern. Besonders eindrucksvoll dort sind die zutraulichen Rotfeuerfische, die im Dutzend nebeneinander schwimmen. Tobia Soraya ist eine Ansammlung großer Ergs, die zum Teil so dicht beieinander stehen, dass sie mit Gorgonien geschmückte Schluchten bilden, die durchtaucht werden können. In einem Durchgang hält sich ein großer Schwarm Beilbauchfische auf. – In anfängerfreundlichen 13 Meter Tiefe. Am Gamul Soraya werden die Taucher von Rotmeer-Anemonenfischen empfangen, die sich in ihrer Knubbelanemone häuslich eingerichtet haben. dscn6940Ein dicker Drachenkopf hat sich so gut getarnt, dass er mit dem Untergrund zu verschmelzen scheint. Unter Überhängen halten sich Süßlippen und Maskenwimpelfische auf, um von Putzerfischen gepflegt zu werden. Das Panorama-Riff hat ja inzwischen Kultstatus: Bis auf 250 Meter fällt die Steilwand an der Südseite ab. Riesige Gorgonien und schöne Weichkorallen säumen den Weg. In Riffhöhlen halten sich kleine Gruppen von Großaugenbarschen auf und große Muränen schlängeln auch tagsüber am Riff entlang. Ein gigantischer Napoleonfisch spielt in der Hoffnung auf Futter mit den Tauchern, die wenig später von Makrelen inspiziert werden. Am Anlegeplatz der Schiffe liegt Anemone City, wo sich Hunderte von Anemonenfischen aufhalten.Das Panorama Nordplateau trumpft mit schönem Bewuchs auf und auf kleinen Sandflächen ruhen die fürs Rote Meer typischen Blaupunktrochen. Zackenbarsche streifen, Beute suchend, umher. Auch Volker Clausen vom Orca Dive Club Safaga ist hier oft mit seinen Schülern zum Abschluss der Rebreather-Kurse anzutreffen. Nur bei gutem Wetter ist das neunzig Minuten entfernte Hochseeriff Abu Kafan zu erreichen.beilbaeuche Die Nordseite ist nur bei schwacher Gegenströmung betauchbar. Entlang der Steilwand können sich Taucher bis zu einem Plateau vorkämpfen, wo fantastische Korallenformationen stehen. Großfische zu treffen, ist hier sehr wahrscheinlich. Schließlich: Ganz neu in der Regon ist das „Breakers“, das sich im Untertitel Waterfront Lifestyle Hotel nennt. Es liegt direkt neben dem Orca Dive Club, hat 160 Zimmer und ist auch für Otto-Normal-Taucher bezahlbar (Eröffnung August 2008).
 
Information und Buchung
www.orca.de, www.orca-diveclub-somabay.com, www.somabay.com
 
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