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Tauchen mit ATLANTIS, dem Tauchmagazin mit Pfiff
ATLANTIS Magazin für Divestyle ist anspruchsvoller Lesestoff für Taucher, die über den Maskenrand hinausblicken. Neben packenden Reportagen, fundierten Medizin-, Biologie-, Technikberichten finden Sie in ATLANTIS auch Kultur, Unterhaltung und vieles mehr. Das Tauchmagazin können Sie bei uns unter der Rubrik Service/Heftbestellung oder über den 4DVerlag bestellen.
 
Eine Sammlung der Titelbilder ab 2009 finden Sie hier
 
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ATLANTIS ePaper aktuell
 
Schildkröte nutzt Bio-Fluoreszenz

Vor den Salomon-Inseln im Südpazifik haben Forscher zum ersten Mal ein Reptil entdeckt, das die Fähigkeit zur Biofluoreszenz hat. Das heißt, es leuchtet grün, rot und orange. Darüber berichten Biologen der Universität New York im Magazin National Geographic. Und wie funktioniert das Ganze? Die Tiere absorbieren blaues Licht und strahlen das Restlicht in Neonfarben zurück. Bio-Fluoreszenz ist also etwas anderes als Bio-Luminiszenz. Bei jener wird das Leuchten durch chemische Reaktionen im Körper verursacht. Zu welchem Zweck die Schildkröten leuchten, wissen die Forscher noch nicht. Sie vermuten, dass die Tiere ihr Licht einschalten, wenn sie sich paaren wollen. Ihre Entdeckung haben die Biologen übrigens zufällig gemacht. Eigentlich wollten sie Krokodile und Korallen untersuchen. Da schwamm ihnen plötzlich die leuchtende Schildkröte über den Weg.    Quelle: National Geographic

Zum Video hier klicken.

 
Hoffnungsschimmer für die Meere?
uni_hohenheim_01(Foto: Uni Hohenheim) Die Meere sind übervoll mit Plastikmüll. Über die Meerestiere landet der Müll schließlich wieder beim Verursacher – dem Menschen. Auf dem Mittagstisch. Denn Plastik zersetzt sich nicht, sondern wird lediglich in kleinste Partikel zerrieben und schließlich von den Meeresbewohnern gefressen. Es gibt zahlreiche Projekte, das aus Erdöl gewonnene Plastik zu ersetzen. An der Universität Hohenheim forschen zwei Wissenschaftlerinnen an der Verwendung von Chicorée-Abfall zur Herstellung von Nylon, Polyester, Perlon oder Kunststoffflaschen.
 
Ein Bericht der Universität Hohenheim
 
Ein fensterloser Raum auf der Versuchsstation des Hohenheimer Universitätsgeländes. An den Wänden stehen Regal-Türme mit 3 Etagen voll Wannen, ausgekleidet mit Teichfolie. Darin stehen in Kunststoffkörben aufrecht die 15-20 cm langen Wurzelrüben, aus denen verkaufsfähige Chicorée-Salatknospe innerhalb von 3 Wochen wachsen.
Eine Aquariumpumpe umspült die Pflanzen mit einer Nährlösung. Es ist dunkel, damit die Salatblätter in einem gelben Pastellton verbleiben und keine der Chicorée-typischen Bitterstoffe bilden, die den Verzehr beeinträchtigen könnten.
Ähnlich wie in dieser Versuchsanlage – nur um ein Vielfaches größer – sieht es bei der kommerziellen Produktion von Chicorée-Salat in so genannten Wasser-Treibereien aus: Denn die zweijährige Chicorée-Pflanze verbringt nur die ersten fünf Monate auf dem Acker. Mitte Oktober werden die Blätter abgemulcht, die Wurzelrüben geerntet, kühl gelagert und dann in die Treibräume  gebracht. Erst dort treiben neue Blattknospen aus, die als Chicorée-Salat genutzt werden.
Doch anders als in der Lebensmittelproduktion interessiert sich die Universität Hohenheim vor allem für den nicht-essbaren Rübenanteil. „Die Wurzelrübe macht ca. 30 % der Pflanze aus. Die eingelagerten Reservekohlenhydrate werden für die Bildung der Salatknospen nicht vollständig aufgebraucht, so dass wertvolle Reservestoffe verbleiben. Die Wurzelrüben können jedoch nur einmal für die Chicorée-Treiberei genutzt werden, fallen nach der Knospenernte als Abfallstoff an und müssenentsorgt werden.“, erklärt Agrarbiologin Dr. Judit Pfenning.
 
Nylon, Polyester, Perlon oder Kunststoffflaschen
Wie wertvoll diese Wurzelrübe tatsächlich ist, zeigt Prof. Dr. Andrea Kruse wenige Schritte entfernt in einem Labor des Instituts für Agrartechnik.
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Schwerpunktthema Taucheruhren

chronosDie renommierte Uhrenzeitschrift „Chronos“ widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft Februar/März 2016) auf 50 Seiten dem Thema Taucheruhren. ATLANTIS-Chef Heinz Käsinger hat sich das Heft gekauft und nachgesehen, ob das Special was taucht.

Das Chronos-Magazin ist dem Uhrenliebhaber was ATLANTIS dem Taucher: Eine Zeitschrift, die viel Information bietet, die unterhält und die nicht zuletzt Träume weckt. Alle drei dieser Charakterzüge vereint auch das Special „Taucheruhren“ der Februar-März Ausgabe 2016.

Nach einem allgemeinen Heftteil auf den ersten 30 Seiten (Editorial, Inhalt, Anzeigen, Neuvorstellungen) beginnt endlich der Taucherteil. Immerhin mit einem tollen Aufmacherbild, das einen Apnoetaucher in einem Rotmeerriff zeigt. Titel des Specials: Tiefenrausch. Das hört sich doch schon mal spannend an.

Es folgt ein Artikel über die Neuchâteler Marke Panerai, die in den 1930er bis 1960er Jahren des letzten Jahrhunderts Kultstatus erlangte als Ausrüster der italienischen Marinetaucher. Im Test befand sich ein Modell Luminor, das Kenner sofort an dem charakteristischen Kronenschutzbügel erkennen, der dieser Marke eigen ist. Allerdings handelt es sich bei der getesteten Panerai um einen Chronographen. Das heißt, die Uhr verfügt zusätzlich zur Krone noch über zwei Druckknöpfe zur Bedienung der Stopfunktion. Der Bügel dürfte also lediglich gestalterischen Wert haben. Indes: Der Bericht in Chronos ist gut, da gibt es nichts.

Die Folgeseiten gehen auf Rekordjagd. Jeweils auf einer Doppelseite werden Uhrenmodelle vorgestellt, die bis 1000, 2000, 3000, 4000, 5000, 6000 ja 12000 Meter Wassertiefe dicht sind. Wer hier glaubt, dass je tiefe desto teurer bedeutet, der irrt.

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