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Klimawandel und kein Ende

anemone-4 kopie(Bild links: Fisch in einer gesunden Anemone. Durch den normalen Cortisolspiegel sind die Tiere weniger in Bewegung und deshalb auch körperlich kräftiger)

Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven, gaben bekannt: Auch 2017 ist das Meereis rund um den Nordpol stark abgeschmolzen. Die Größe der Fläche des Nordpoleises betrage jetzt nur noch 4,7 Millionen Quadratkilometer. Noch im Jahr 2000 waren es 7,5 Millionen Quadratkilometer gewesen. Der Rückgang des Eises liege im Mittel der vergangenen zehn Jahre, teilten die Wissenschaftler außerdem mit.

anemone-2 kopie(Bild rechts: Clownfisch in einer ausgebleichten Anemone. Die Tiere produzieren viele Stresshormone (Cortisol) und haben deshalb deutlich weniger Sex als normal)

Unterdessen leidet in den tropischen Gefilden der Anemonenfisch, auch Clownfisch und neuerdings immer öfters auch „Nemo“ genannt, unter stets wärmer werdendem Wasser. Der Fisch lebt bekanntlich in enger Symbiose mit Seeanemonen. Diese bleichen, wird das Wasser zu warm, ähnlich der Korallen, aus. Das wiederum versetzt den Clownfisch in Stress. Das Veröffentlichte das renommierte Fachblatt „Nature“. Grundlage der Veröffentlichung war eine Studie von Wissenschaftlern, die diese über eine Dauer von 14 Monaten vor Französisch-Polynesien durchführten. Man stellte fest, dass in den Clownfischen ausgebleichter Anemonen das Stresshormon Cortisol deutlich angestiegen war, wogegen die Konzentration der Sexualhormone überproportional gesunken war. Da die Fische dadurch weniger Sex haben, war die Anzahl der abgelegten Eier um 73 Prozent geringer als die der abgelegten Eier von Clownfischen, die in gesunden, nicht ausgebleichten Anemonen leben. Text und Fotos: Heinz Käsinger

 
Reiseländer: Wo fühlen sich die Deutschen sicher?

Nachdem über viele Jahre der Preis und das Klima über die Auswahl des Reiseziels entschieden haben, so bestimmt seit einigen Monaten ein Aspekt immer mehr den Urlaubsort: Die Sicherheit.

Eine Umfrage des GfK Marktforschungsinstituts hat ergeben, dass viele Deutsche ihren Urlaubsort zusehends nicht mehr nach wirtschaftlichen Aspekten – wie einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis oder der Sonnenscheinwahrscheinlichkeit aussuchen – sondern zunehmend unter dem Aspekt der Sicherheit.

Nur noch fünf Länder bzw. Regionen genießen in Sachen Sicherheit Vertrauen bei deutschen Urlaubswilligen.

Ganz oben steht das eigene Land, Deutschland. Hier fühlen sich 77 Prozent aller Befragten sicher (aber immerhin zwölf Prozent halten Deutschland für ein hoch unsicheres Land). In Österreich, denken immerhin 71 Prozent, könne man noch ungefährdet urlauben und die Schweiz empfinden noch 69 Prozent als sicher. Dann klafft eine große Lücke in den Punktzahlen; nur noch 53 Prozent aller Deutschen denken beispielsweise, dass man in den skandinavischen Ländern wohlbehütet Ferien machen kann. Dicht dahinter mit 52 Prozent kommt Italien.

Spanien konnte ­­– im Vergleich zu früheren Umfragen dieser Art – zwar einen Platz im oberen Drittel der abgefragten Reiseländer behaupten, musste aber ordentlich Federn (sprich Prozente) lassen. Dazu haben vor allem der Terroranschlag in Barcelona und die Terrorwarnung für Mallorca beigetragen – aber auch die zahlreichen Demonstrationen wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Landes und die Abspaltungsbemühungen Kataloniens.

Insgesamt wurden 30 Reiseländer abgefragt und erstaunlich ist, dass Deutschland sehr ähnliche und unmittelbar benachbarte Länder, wie die Beneluxstaaten, nur auf 41 Prozent kamen. Großbritannien gar liegt mit 32 Prozent Zuspruch noch hinter Griechenland, das immerhin 34 Prozent der Befragten als sicher einstufen – die beiden Länder landeten somit im Mittelfeld. Abgehängt hingegen sind die gesamten europäischen Ost- und Südostländer wie Ungarn (26), Polen (24) und Bulgarien (18). Weiter hinten sind nur noch China (13), Russland (11), Mexiko (10) und die Ukraine, die mit nur drei Prozent auf dem letzten Platz landete.

Viele dieser teils unverständlichen Ergebnisse werden klarer, wenn man sie in Bezug zum Bildungsniveau der Befragten stellt. Befragte mit höherer Bildung haben durchweg weniger Bedenken, vor allem ins europäische Ausland, einschließlich der Türkei, zu reisen. Auch exotische Länder wie z. B. Thailand oder Südafrika schneiden bei formal höher Gebildeten nicht so schlecht ab.

Erklärt werden könne dies mit einer oftmals einseitigen Informationsaufnahme und einer hohen Empfänglichkeit für Schreckensbotschaften. Außerdem zeige sich diese Bevölkerungsschicht in vielen Bereichen des Lebens als überdurchschnittlich ängstlich.

Die Umfrage wurde im Auftrag der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen durchgeführt. Unser Nachbar Frankreich wurde seltsamerweise nicht zur Bewertung gestellt. Heinz Käsinger

 
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