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Montag, 6. Februar 2012

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Ägypten
Johann Vifian und die HEPCA PDF Drucken E-Mail
Vom Sudananker zum Halas-System
 
johannvifianDer stetig steigende Tauchtourismus in Ägypten verursachte zunehmende Schäden an den Riffen durch die Bootsanker. Da hatte Johann Vifian die Idee von Moorings. Vifian erkannte schon in den späten 1980er Jahren, dass es so nicht weiter gehen konnte. Die damals gebräuchlichen Sudananker, einfache, stabile Eisenrohre, beschädigten die Riffe schwer. Die vier damals in Hurghada ansässigen deutschsprachigen Basen (außer der Subex waren dies noch Rudi Kneip, James & Mac und Monika Wiget) kamen also überein, die wichtigsten Tauchstellen mit Ankertauen zu versehen, die mittels roten Kanistern an der Oberfläche gehalten wurden. Indes, die armen ägyptischen Fischer konnten diese Kanister gut gebrauchen... hepca-boje-skizzeSo reifte, zunächst unter Mithilfe der deutschen Entwicklungshilfe (namentlich vertreten durch den Mitarbeiter Stefan Krell), der Plan, die wichtigsten Tauchstellen mit professionellen Mooringsystemen zu versehen, vorgesehen war das Halas-System, eine Art riesiger Dübel, der ins Riff gebohrt wird. Johann Vifian schwebte die Idee eines Vereins vor, der natürlich von der ägyptischen Regierung anerkannt sein musste. 1992 konnten von 30 Tauchbasen zwölf überzeugt werden, Moorings zu schaffen. Und unter tatkräftiger Mithilfe von zwei angesehenen Ägyptern entstand so das, was wir Taucher heute unter dem Namen HEPCA (Hurghada Environmental Protection & Conservation Association) kennen. Mit viel persönlichem und finanziellem Aufwand setzten die Gründerväter und -mütter um Johann Vifian zunächst 100 Bojen, später kamen weitere 100 dazu, von einer amerikanischen Organisation finanziert. Heute hat die HEPCA weit über 1000 Bojen zwischen dem Sinai und der sudanesischen Grenze gesetzt. Johann ist, wie von Anfang an, noch immer Vizevorsitzender des Vereins. Und zweifellos wären die Riffe ohne sein Engagement heute in einem schlechten Zustand.
 
Meeresbiologie PDF Drucken E-Mail

In El Quseir fing alles an

Von Heinz Käsinger

klunzinger Wer den Beginn der biologischen Forschungen im Meer an Hans Hass festmacht, liegt rund ein Jahrhundert zu spät. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erforschte der Schwabe Carl Benjamin Klunzinger die Korallenriffe des Roten Meeres. 

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Die Subex-Story PDF Drucken E-Mail

Onewayticket nach Hurghada

Von Heinz Käsinger

altsubex11 Während in den 1980er Jahren auf dem Hurghada gegenüber liegenden Sinai schon so etwas wie ein geordneter Tauchbetrieb existierte, gab es an der ägyptischen Rotmeerküste lange Zeit nichts Vergleichbares – obwohl sich die Riffe hier ebenfalls nicht verstecken mussten. Doch dann kamen die Schweizer...

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Soma Bay PDF Drucken E-Mail

Sportlich durch den Urlaub

Von Gitta und Volker Lottmann

dscn7035 Was einst mit einem Hotel in der schönen Bucht Soma Bay, 15dscn7043 Kilometer nördlich von Safaga begann, ist heute eine Urlaubsregion für gehobene Ansprüche. Auch die rund zehn Quadratkilometer
große Halbinsel an der die Bucht liegt, trägt jetzt ihren Namen. ATLANTIS hat sich für Sie umgesehen.    

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5000 Jahre Kultur PDF Drucken E-Mail

Das alte Ägypten

Von Heinz Käsinger

2 Um 3000 vor unserer Zeitrechnung entsteht in Ägypten eine der ersten Hochkulturen der Menschheit. Diese ist gekennzeichnet durch einen Staatsgedanken, eine funktionierende Regierung samt umsetzender Verwaltung, eine Gerichtsbarkeit (die vor allem die Schwachen schützte) und eine Blüte der Kultur. 

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Schnorchelabenteuer PDF Drucken E-Mail

Entdeckungen im Flachwasser

Von Gabriele Curschmann-Käsinger (Text) und Paul Munzinger (Bild)

Die Saumriffe des Roten Meeres so nahe an der Küste, sind ideales Schnorchelrevier. Hier, nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche, warten die Pretiosen des Ozeans fast vollzählig auf den Besucher. Der muss eigentlich nur eines: hinsehen. Und unvergessliche Eindrücke werden ihm gewiss sein.     

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Von Hurghada nach Hamata PDF Drucken E-Mail

Ägypten auf eigene Faust

inhalt_general Von Gabriele und Heinz Käsinger

Wer es zu langweilig findet, eine Woche oder gar 14 Tage in einem Hotel mit einer Tauchbasis zu verbringen, der kann die Rotmeerküste auch auf eigene Faust erkunden und mehrere Hotels besuchen. – Von Ägyptens hohem Norden bis hinunter in den Süden kurz vor der Grenze zum Sudan. Das Angebot an tollen Hotels und Tauchplätzen ist jedenfalls groß.

Ramadan, schon wieder Ramadan. Bereits das letzte Mal als wir in Ägypten waren, war Fastenmonat, alle ein bisschen gestresst und genervt. Und dann auch noch die Landung in Hurghada, kurz vor Sonnenuntergang. Der Hunger der Gläubigen hat ihren Höhepunkt erreicht, jeder will so schnell wie möglich heim an die Fleischtöpfe, der ganze Flughafen brodelt und wimmelt.

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