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Johann Vifian und die HEPCA |
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Vom Sudananker zum Halas-System
 Der stetig steigende Tauchtourismus in Ägypten verursachte zunehmende Schäden an den Riffen durch die Bootsanker. Da hatte Johann Vifian die Idee von Moorings. Vifian erkannte schon in den späten 1980er Jahren, dass es so nicht weiter gehen konnte. Die damals gebräuchlichen Sudananker, einfache, stabile Eisenrohre, beschädigten die Riffe schwer. Die vier damals in Hurghada ansässigen deutschsprachigen Basen (außer der Subex waren dies noch Rudi Kneip, James & Mac und Monika Wiget) kamen also überein, die wichtigsten Tauchstellen mit Ankertauen zu versehen, die mittels roten Kanistern an der Oberfläche gehalten wurden. Indes, die armen ägyptischen Fischer konnten diese Kanister gut gebrauchen...
 So reifte, zunächst unter Mithilfe der deutschen Entwicklungshilfe (namentlich vertreten durch den Mitarbeiter Stefan Krell), der Plan, die wichtigsten Tauchstellen mit professionellen Mooringsystemen zu versehen, vorgesehen war das Halas-System, eine Art riesiger Dübel, der ins Riff gebohrt wird. Johann Vifian schwebte die Idee eines Vereins vor, der natürlich von der ägyptischen Regierung anerkannt sein musste. 1992 konnten von 30 Tauchbasen zwölf überzeugt werden, Moorings zu schaffen. Und unter tatkräftiger Mithilfe von zwei angesehenen Ägyptern entstand so das, was wir Taucher heute unter dem Namen HEPCA (Hurghada Environmental Protection & Conservation Association) kennen. Mit viel persönlichem und finanziellem Aufwand setzten die Gründerväter und -mütter um Johann Vifian zunächst 100 Bojen, später kamen weitere 100 dazu, von einer amerikanischen Organisation finanziert. Heute hat die HEPCA weit über 1000 Bojen zwischen dem Sinai und der sudanesischen Grenze gesetzt. Johann ist, wie von Anfang an, noch immer Vizevorsitzender des Vereins. Und zweifellos wären die Riffe ohne sein Engagement heute in einem schlechten Zustand.
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In El Quseir fing alles an
Von Heinz Käsinger
Wer den Beginn der biologischen Forschungen im Meer an Hans Hass festmacht, liegt rund ein Jahrhundert zu spät. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erforschte der Schwabe Carl Benjamin Klunzinger die Korallenriffe des Roten Meeres.
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Onewayticket nach Hurghada
Von Heinz Käsinger
Während in den 1980er Jahren auf dem Hurghada gegenüber liegenden Sinai schon so etwas wie ein geordneter Tauchbetrieb existierte, gab es an der ägyptischen Rotmeerküste lange Zeit nichts Vergleichbares – obwohl sich die Riffe hier ebenfalls nicht verstecken mussten. Doch dann kamen die Schweizer...
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Sportlich durch den Urlaub
Von Gitta und Volker Lottmann
Was einst mit einem Hotel in der schönen Bucht Soma Bay, 15 Kilometer nördlich von Safaga begann, ist heute eine Urlaubsregion für gehobene Ansprüche. Auch die rund zehn Quadratkilometer
große Halbinsel an der die Bucht liegt, trägt jetzt ihren Namen. ATLANTIS hat sich für Sie umgesehen.
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Das alte Ägypten
Von Heinz Käsinger
Um 3000 vor unserer Zeitrechnung entsteht in Ägypten eine der ersten Hochkulturen der Menschheit. Diese ist gekennzeichnet durch einen Staatsgedanken, eine funktionierende Regierung samt umsetzender Verwaltung, eine Gerichtsbarkeit (die vor allem die Schwachen schützte) und eine Blüte der Kultur.
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Entdeckungen im Flachwasser
Von Gabriele Curschmann-Käsinger (Text) und Paul Munzinger (Bild)
Die Saumriffe des Roten Meeres so nahe an der Küste, sind ideales Schnorchelrevier. Hier, nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche, warten die Pretiosen des Ozeans fast vollzählig auf den Besucher. Der muss eigentlich nur eines: hinsehen. Und unvergessliche Eindrücke werden ihm gewiss sein.
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Ägypten auf eigene Faust
Von Gabriele und Heinz Käsinger
Wer es zu langweilig findet, eine Woche oder gar 14 Tage in einem Hotel mit einer Tauchbasis zu verbringen, der kann die Rotmeerküste auch
auf eigene Faust erkunden und mehrere Hotels besuchen. – Von Ägyptens hohem Norden bis hinunter in den Süden kurz vor der Grenze zum Sudan. Das Angebot an tollen Hotels und Tauchplätzen ist jedenfalls groß.
Ramadan, schon wieder Ramadan. Bereits das letzte Mal als wir in Ägypten waren, war Fastenmonat, alle ein bisschen gestresst und genervt. Und dann auch noch die Landung in Hurghada, kurz vor Sonnenuntergang. Der Hunger der Gläubigen hat ihren Höhepunkt erreicht, jeder will so schnell wie möglich heim an die Fleischtöpfe, der ganze Flughafen brodelt und wimmelt.
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