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Dienstag, 19. Oktober 2021

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Scubapros neues Flaggschiff: Der A700 PDF Drucken E-Mail
s.16Auf der „boot“ 2009 wurde der A700 mit großem Zeremoniell der Fachpresse präsentiert. Dement-sprechend hoch sind die Erwartungen an Scubapros neuen Star in der Welt der Atemregler.  
Der A700 sei handgemacht, verspricht Scubapro und liefert die Begründung gleich mit: Bei mehr als 200 Bauteilen für die zweite Stufe des Automaten käme eine maschinelle Fertigung sowieso nicht in Betracht.
Überhaupt ist der Neue ein Muster an Qualität. Fast ganz aus Metall gefertigt ist er nahezu unverwüstlich und das Metall sichert überdies den bestmöglichen thermalen Austausch zwischen Innenraum und Umgebung und beugt so dem Vereisen in kalten Gewässern vor.
Mit nur 49 Joule pro Liter Luft Atemarbeit gehört der A700 in die Kategorie der äußerst komfortablen Atemregler. Was wiederum ein Kriterium der Sicherheit des Tauchers darstellt. Darüber hinaus ist der Atemwiderstand vom Anwender mittels eines Drehreglers individuell einstellbar. Apropos Komfort: Die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht der Stufe machen den A700 zu einem angenehm zu tragenden Tauchpartner. Dass die Atemarbeit beim neuen Automaten so gering ausfällt ist vor allem der Konstruktions- und Bauweise der Stufe zu verdanken. Diese arbeitet nicht mehr nach dem alt hergebrachten System der Unterdrucksteuerung (der Taucher schafft durch seinen Einatemvorgang einen Unterdruck in der zweiten Stufe, der eine Membran wölbt. Diese Wölbung setzt eine Hebelage in Bewegung, die ein Ventil öffnet, was die Bedarfsluft strömen lässt) sondern nach dem modernen System der ausbalancierten Luftkammern: In zwei, durch Ventile getrennte, Luftkammern herrscht ein ausbalancierter Druck. Sobald der Taucher einatmet, sinkt der Luftdruck in der einen Kammer und das Ventil zur zweiten Kammer öffnet sich – die benötigte Luft strömt dem Anwender sozusagen entgegen.
 
Zwei erste Stufen stehen zur Auswahl
 
s.17s.17.1Dieses System erblickte unter dem Namen „Pilotventilsteuerung“ schon anfangs der 1980er Jahre das Licht der Welt bei einem Lungenautomaten des amerikanischen Herstellers Tecna. Zwischenzeitlich versank diese neue, revolutionäre Technik in der Versenkung, seit einigen Jahren jedoch ist sie in hochwertigen, modernen Reglern wieder aufgetaucht.Übrigens: Die Techniker von Tecna benutzten schon damals eine erste Stufe der Firma Scubapro, nämlich die des legendären Modells „Mark 5“.
Wobei wir bei der Beschreibung der ersten Stufen angekommen wären. Scubapro greift beim A700 ebenfalls auf Bewährtes zurück, nämlich auf die beiden Stufen MK17 bzw. M25. Bei der 17er handelt es sich um eine geschlossene erste Stufe mit Membransteuerung, die Dank ihrer geschlossenen Bauweise besonders gut für kalte und stark verschmutzte Gewässer geeignet ist. Die Stufe bietet dem Anwender vier Niederdruck- und zwei Hochdruckabgänge, der Mitteldruck kann von außen verstellt werden. Kolbengesteuert, d. h. offen, präsentiert sich die um volle 360 Grad drehbare MK25. Auch diese ist in DIN- und INT-Version lieferbar, verfügt sogar über fünf Niederdruckabgänge. Welche der beiden hochwertigen ersten Stufen der Taucher wählt, wird vor allem von dem Anwendungsprofil des Reglers abhängen. Wie auch immer: Für den Einsatz am bzw. mit dem A700 hat man die beiden Erststufenmodelle optisch aufgepeppt und ihnen einen Look aus poliertem Chrom verliehen.Dieser Tage wird der A700 dem Fachhandel ausgeliefert werden. Unverbindliche Preisempfehlung: 560 Euro (mit MK17).
www.scubapro.com
 
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