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Freitag, 20. September 2019

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Ralf Kiefner & Andrea Ramalho PDF Drucken E-Mail
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von H.K.
Hier bei der Prämierung Ihres Films "End of a Myth". Der Dokumentarfilm des Erfolgsteams Kiefner & Ramalho gewann erst kürzlich das "International Eastern Mediterranean Underwater Film Festival" an dem, neben einigen großen TV Produktionen, wie die BBC Dokumentation "Shallow Seas", 57 Filme aus 21 Ländern in verschiedenen Kategorien teilnahmen. "End of a Myth" hat die Königs-Kategorie der professionellen Dokumentationen (Produktionen von 1 Stunde oder länger) gewonnen. www.emu.edu.tr/underwaterfestival/
Die beiden Unterwasserfotografen/-filmer räumen schon seit Jahren internationale Preise ab. Ihr ebenfalls prämierter Film "Beyond Fear" läuft am 18. April 2007 in Köln im Olivandenhof.

Andrea Ramalho wurde 1965 in Rio de Janeiro geboren. Obwohl sie nun schon seit mehr als 3 Jahren in Deutschland lebt, lässt sich ihr brasilianisches Temperament nicht verheimlichen. Die Biologin taucht seit mehr als 15 Jahren und arbeitet schon viele Jahre als Unterwasser-Kamerafrau mit Ralf Kiefner zusammen.
Ihre Arbeiten wurden international sowie national u.a. von National Geographic, Discovery Channel (USA), BBC (England), ARD, ZDF, RTL, VOX, sowie PRO 7 gesendet. Andrea Ramalho war an den nationalen Produktionen "Wenn der Mondfisch auftaucht", "Das große Fressen" und an den internationalen Hai-Dokumentationen "Beyond Fear", "Striped Hunters" und "End of a Myth" maßgeblich als Unterwasser-Kamerafrau beteiligt. Natürlich tauchte auch sie bei den Dreharbeiten ohne Käfig mit den Weißen Haien, bzw. den Tigerhaien. ts - andrea 001co
„Ich möchte den Leuten zeigen dass es möglich istmit Haien im Wasser zu sein und dass man diesen Moment genießen kann. Ich denke, dass es zwei verschiedene Arten von Menschen gibt, die die schnell verschwinden wenn sie das Wort Hai hören, und die die bei dem Wort Hai fragen, Wo? und schnell ins Wasser springen! Zu den Leuten die weggehen möchte ich sagen: Versucht mehr über diese Tiere zu lernen. Haie spielen eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem Meer. Haie halten das Meer gesund. Haie kontrollieren die Größe der Bestände anderer Tiere. Sie sind als Top Räuber auch verantwortlich für das Gleichgewicht der Meere. Die Menschen müssen verstehen wie wichtige es ist, dass wir endlich etwas für die Erhaltung der Haie unternehmen. Wir müssen zuerst etwas über Haie lernen, sie dann verstehen, und danach, hoffentlich, auch bewundern!“

Ralf Kiefner wurde 1957 in Köln geboren. Er taucht seit mehr als 30 Jahren, im Laufe der Jahre wurde sein Hobby nicht nur zum Beruf, sondern zur Berufung. Er arbeitet seit über 18 Jahren erfolgreich als Autor, Tier- und Unterwasser Fotograf, Unterwasser-Kameramann und Produzent für Fernseh-Produktionen. Seine Veröffentlichungen finden sich in zahllosen namhaften nationalen sowie internationalen Magazinen/TV-Sendern wie z.B. Stern, Geo, BBC Wildlife, Sunday Telegraph, Focus, National Enquirer/ ARD, ZDF, RTL, VOX, PRO 7, National Geographic, Discovery Channel und BBC. Sein Buch "Wale und Delphine" ist weltweit in 5 Sprachen erschienen und gilt als das Standardwerk.
Ralf Kiefners erster Film über das Freitauchen mit Weißen Haien "Beyond Fear" gehört zu den erfolgreichsten Unterwasser Dokumentationen und wurde weltweit von National Geographic ausgestrahlt. Seine Hai-Dokumentationen "Striped Hunters" und "End of a Myth", mit atemberaubenden Sequenzen, sind nicht minder erfolgreich. ralf - uw 001
Kiefner über seine Filme: "In "End of a Myth" haben wir Material aus den letzten 7 Jahren verwendet. Verschiedene Akteure tauchen mit vier verschiedenen Haiarten: Sandtiger Haie, Walhai, Weiße Haie und Tiger Haie. In diesem Film schnocheln wir nicht nur mit Weißen Haien, wie in "Beyond Fear", sonder tauchen auch mit Gerät mit den Weißen..."
Sein Motiv die Filme zu drehen: " Es geht, noch stärker als bei den beiden vorhergehenden Filmen, darum, den Menschen deutlich vor Augen zu führen, dass Haie keine Monster sind. Durch unsere sehr engen Interaktionen wollen wir das negative Image der Haie ändern... denn wir glauben, dass Menschen nur das bereit sind zu schützen, was sie kennen und was bei ihnen mit einem positiven Image behaftet ist. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese engen Interaktionen und Berührungen mit den Haien nur möglich waren, weil es die Tiere uns gestatteten. Niemand zwingt einen großen Hai zu Interaktionen, zu denen er nicht bereit ist! Eigentlich bin ich grundsätzlich dagegen alle möglichen frei lebenden Tiere anzutatschen... aber in diesen drei Hai-Filmen dienen die Berührungen ausschließlich dazu die Menschen wachzurütteln... sie sollen darüber nachdenken, ob sie ihr bisheriges Wissen über Haie aufrecht erhalten können.... denn Tiere, die solch enge Interaktionen und Berührungen erlauben, können unmöglich Monster oder Killer-Bestien sein... Natürlich weisen wir mehrfach im Film darauf hin, dass Haie keine Streicheltiere sind... Sie sind ganz normale Raubtiere... die natürlich nicht immer harmlos sind... "
Ein Zitat aus dem Film: "… you gotta be aware that these are wild animals … and that they won’t necessarily bite, but they can…. So, don´t do this at home...!"

Einen Bericht von Ralf Kiefner über das Tauchen mit Weißen Haien finden Sie auch in ATLANTIS 03/05. Mehr Infols zu dem Thema unter www.ocean-pix.de

 
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