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Gesetzliche Krankenkasse muss ambulante HBO-Therapie für Diabetiker übernehmen PDF Drucken E-Mail
hbo_158Deutschlandweit werden über 7 Millionen Menschen wegen Diabetes behandelt und jährlich über 42.000 Amputationen bei Diabetes mellitus-Patienten durchgeführt. Davon sind bei knapp 30.000 Menschen chronische, nicht heilende Wunden infolge des sogenannten Diabetischen Fußsyndroms (DFS) die Hauptursache. Bei vielen anderen spielt der Verschluss der Arterien eine große Rolle. Durch die Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff in einer Therapie-Druckkammer lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Wundverschlusses verbessern und die Amputationsrate beim DFS nachweislich erheblich senken.

Der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat nun mit Urteil vom 7.05.2013 (Az.: B 1 KR 44/12 R) entschieden, dass gesetzlich versicherte Patienten bei einem ischämischen diabetischen Fußsyndrom im Stadium Wagner III und IV mit amputationsbedrohter Extremität einen Anspruch auf Kostenerstattung für eine hyperbare Sauerstofftherapie gegen eine gesetzliche Krankenkasse haben, auch wenn die HBO-Therapie ambulant erfolgt und ohne grundsätzlich erforderliche Aufnahme der HBO-Therapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Das BSG machte in seiner Entscheidung erfreulicherweise klar, dass aus medizinischer Sicht keine Gründe vorliegen, die HBO-Therapie beim ischämischen diabetischen Fußsyndrom im ambulanten Bereich anders als im bisher zugelassenen stationären Bereich zu bewerten. Somit gibt es für gesetzlich versicherte Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom durch die Sauerstoffüberdruck-Behandlung eine neue Therapie-Option, um chronische Wunden zur Abheilung zu bringen und Amputationen zu vermeiden.

 
Yap wird erstes Schutzgebiet für Mantas im West-Pazifik ! PDF Drucken E-Mail
- Ein Vorstoß gegen das Finning von Mantas -

meldung_mantaray_1_okt.08 Yap wird das erste gesetzlich verankerte Schutzgebiet für Mantas im westlichen Pazifik. Das Reservat wird auf einer Fläche von 21.350 Quadratkilometern eingerichtet und wird sich rund um 16 Hauptinseln und 145 Eilande bis zwölf Seemeilen in offene Gewässer erstrecken. 
Dies gab Sebastian Anefal, der Gouverneur der zu Mikronesien gehörenden Insel, jetzt auf einer Konferenz über Meeresbiologie auf Big Hawaii bekannt.
 
Fischern und Tierquälern drohen harte Strafen
 
„Der Mensch ist nicht am wichtigsten. Das Land und das Wasser sind am wichtigsten“, sagte der Gouverneur. „Wir müssen unsere Gewässer schützen, um unsere Lebensart zu bewahren und sicherzustellen, dass es für die nächsten Generationen noch genügend Ressourcen gibt.“
Die Bestimmungen für das Schutzgebiet sehen bei Verletzung oder Tötung eines Mantarochens und Zerstörung ihres Lebensraumes Strafen bis zu sechs Monaten Gefängnis und/oder Geldstrafen vor.
Die Idee kommt nicht von ungefähr: Parallel zu den Bestandseinbrüchen bei allen großen Haiarten häuften sich in den vergangenen Monaten Berichte über gefinnte Mantas.
 
Bildungsinitiative mit Manta Ray Bay

Der Vorstoß selbst geht auch auf das Engagement von Bill Acker vom Manta Ray Bay Hotel & Yap Divers zurück, der sich nicht nur seit 1986 vehement für den Schutz der Tiere einsetzt, sondern darüber hinaus in diesem Sommer die Mikronesische Manta-Stiftung gründete (Micronesian Manta Foundation). Diese Non-Profit-Organisation verschreibt sich dem Schutz der Mantas und ihres Lebensraumes durch Forschung, Initiativen zur Erhaltung und Bildungsmaßnahmen (Präsident ist „Manta Man“ Bill). Zukünftig wird die Stiftung verstärkt mit Grundschulen, weiter führenden Schulen und den Dorfgemeinschaften zusammenarbeiten, um ein Bildungsprogramm für die Menschen in Yap aufzubauen. Zielsetzung ist es, Verständnis und Bewusstsein für den Erhalt der Mantas und ihres Lebensraumes zu schaffen und zu vermitteln, was dies kurz- und langfristig für Yap bedeutet.
Erster Schritt der MMF ist die Identifikation der standorttreuen Mantas und ihrer bevorzugten Habitate vor Yap. Zu diesem Zweck wurde in diesem Jahr das wissenschaftliche Pilotprojekt Manta Mania ins Leben gerufen. Unter der Leitung der Meeresbiologin Dr. Andrea Marshall, die kürzlich eine neue Manta-Art beschrieben hat, helfen auch unsere Gäste bei der Fotoidentifikation der Tiere mit (übrigens kostenfrei). Der Aufbau unserer biologischen Datenbank wird außerdem durch über die Jahre angesammeltes Wissen, alte und neue Fotografien gestützt.
www.mantaray.com
 
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