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Unterwasserfahrzeug DEDAVE PDF Drucken E-Mail

ilmenau (Bild: Das kanadische Projektteam mit dem in Ilmenau entwickelten Unterwasserfahrzeug DEDAVE. Bildquelle: Raise the Arrow)

Das am Fraunhofer IOSB-AST Ilmenau entwickelte, autonome Unterwasserfahrzeug DEDAVE hilft derzeit bei der Suche nach historischen Testmodellen des Deltaflügel-Abfangjägers Avro Canada CF-105 im Ontariosee. Die Suche ist dabei auch die erste Bewährungsprobe für den so genannten ThunderFish alpha, einem vom Fraunhofer IOSB-AST unter dem Namen DEDAVE in Ilmenau entwickelten und derzeit von der kanadischen Firma Kraken Sonar Inc. lizensierten autonomen Unterwasserfahrzeug. Die Fundstücke des Abfangjägers sollen später im nationalen kanadischen Luftfahrt-Museum ausgestellt werden. Der Überschall-Deltaflügler Avro Canada CF-105 wurde Mitte bis Ende der 1950er Jahre in Kanada als Abfangjäger entwickelt. In den kanadischen Museen existieren bisher jedoch nur Nachbauten dieses historischen Flugzeuges. Bei der Entwicklung des Flugzeuges wurden zahlreiche Tests von einer Basis am Ufer des Ontariosees durchgeführt. Dabei wurden Modelle des späteren Flugzeugs auf Trägerraketen befestigt und nach dem Start auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Von diesen Versuchen existieren noch heute zahlreiche Fragmente (Düsenantrieb, Prototypen), die über ein großes Gebiet im Ontariosee verstreut sind. Bei der Suche hilft nun Fraunhofer-Technologie: Aufgabe des ThunderFish alpha ist es, möglichst große Teile des Ontariosee-Bodens mit einem High-Tech Sonar abzuscannen. Die Daten werden schon während der Tauchfahrt in Echtzeit ausgewertet und geben genaue Hinweise auf mögliche Fundstellen. Das Untersuchungsgebiet wird dabei auch als „Kanadisches Bermuda-Dreieck“ bezeichnet, da dort neben den Flugzeugfragmenten weit mehr als 100 Schiffwracks vermutet werden. Mit Hilfe des ThunderFish alpha wurden Ende August bereits Teile der Trägerraketen im Ontariosee aufgespürt. Der Durchbruch gelang am 7. September, als erstmals ein 1:8 Modell des Flugzeuges im Ontariosee geortet werden konnte. Dieser Fund erzeugte in Kanada ein gewaltiges Medienecho, bis hin zu einer Veröffentlichung in der New York Times. Finanziert wird die Suche von einem kanadischen Unternehmer, der das Projekt im Rahmen der so genannten „Raise the Arrow“ Kampagne unterstützt. Pressemeldung der TU Ilmenau

 
WK-I-Unterseeboot vor Belgien PDF Drucken E-Mail

Dem belgischen Wracktaucher Thomas Termote gelang am Wochenende 16. und 17. September 2017 ein Aufsehen erregender Fund: Vor der Hafenstadt Ostende am Ärmelkanal stieß er auf ein nahezu unbeschädigtes deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg. Das Boot ist 27 Meter lang und gehört der Klasse UB II an, die vor allem gegen Kriegsende zum Einsatz gekommen war. Es liegt in rund 30 Metern Tiefe und außer einer Beschädigung am Bug – wahrscheinlich verursacht durch eine Treibmine –  ist es vollständig intakt. Der Turm mit dem Sehrohr, die Ballasttanks und die Schraube sind unbeschädigt, alle Luken sind geschlossen. Das legt den Schluss nahe, dass die Leichen der 23 Besatzungsmitglieder noch an Bord sind. Carl Decaluwé, der Gouverneur der Provinz Westflandern, erklärte in einer eilig einberufenen Pressekonferenz, dass es noch nicht gelungen sei, die Registernummer des U-Boots zu finden. Sobald dieses geschehen sei, würden die Angehörigen der Besatzung benachrichtigt. Das Boot wird nach heutiger Beschlusslage der belgischen Behörden nicht geborgen. Die genaue Lage des Bootes soll nicht bekanntgegeben werden, um Taucher fernzuhalten. Schließlich handele es sich bei dem Wrack um ein Kriegsgrab. Während die Medien im Zusammenhang mit dem Wrackfund Attribute wie „überraschend“, „unerwartet“ oder „sensationell“ verwendeten, weisen Experten darauf hin, dass die kaiserliche Marine die belgischen Häfen Ostende und Zeebrugge als Stützpunkte, auch für U-Boote, verwendeten, der Fund also keinesfalls so überraschend sei.

 
Netzwerk Korallenriff ein hochgelobtes Buch von Heinz Krimmer PDF Drucken E-Mail
__netzwerkkorallenriff_titel_480_320 kopie'Ein tolltes Buch' und 'Heinz Krimmer bietet eine hervorragende Übersicht zu tropischen Korallenriffen. Spannend und verständlich geschrieben, wissenschaftlich fundiert und schön illustriert, bietet dieses Buch alles, was man zu diesem wertvollen Ökosystem wissen sollte. Erstmals seit 25 Jahren wird für den deutschsprachigen Raum wieder ein Buch angeboten, das Laien wie Profis gleichermaßen anspricht....' lautet die Buchkritik bei Amazon von Prof. Wolfgang Kiessling. 'Unglaublich gutes Buch mit Seltenheitswert' und 'Warum ist dieses Buch sehr gelungen? Dem Leser wird sehr fundiert und interessant vermittelt, wie sehr wir Menschen von den Riffen der Welt abhängig sind und dass uns nur ein schnelles Umdenken vor einer Katastrophe schützen kann. Die Schilderungen über das "Netzwerk Korallenriff" sind spannend und sehr informativ... Für den sehr interessierten Leser sind das umfangreiche Literaturverzeichnis und die Hinweise auf wissenschaftliche Zeitschriften sehr wertvoll' schreibt Thomas Kromp Gründer des Tauchverbandes i.a.c. und selber Autor zahlreicher Tauchbücher. ATLANTIS wird sich diesem Buch in den nächsten Wochen widmen und die Besprechung dann unter der Rubrik: Service-Buchbesprechungen veröffentlichen, den Titel findet das ATLANTIS-Team jedenfalls schon einmal sehr gelungen!
 
Heinz Krimmer
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Kosmos Verlag; Auflage: 1 (8. Juni 2017) Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3440154475
ISBN-13: 978-3440154472
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 2,2 x 21,6 cm
Preis: 19,99 Euro  
 
Vortragstag Tauchmedizin, -sicherheit, -recht, -forschung in Mainz am 15. Oktober 2017 PDF Drucken E-Mail

Veranstalter des Events sind Tauchsport Seekuh und DAN Europe.

Die Vortragsthemen:

Das individuelle Risiko für einen Tauchunfall: Von "low bubblern" und "high bubblern" und dem Immunsystem (Dr. med. Ulrich van Laak)

„Die müssen dich nicht retten!“ – Das Wichtigste über Notrufsender auf See
(Christiane Linkenbach)

"Hier muss gerettet werden!" Hilfspflichten und ihre Auswirkungen
(RA Peter Schetter)

Wie viel Sicherheit bietet ein Tauchcomputer wirklich? Erkenntnisse aus dem DAN Datenpool der Tauchforschung mit über 50.000 ausgewerteten Tauchgängen.

Taucher aller Erfahrungsstufen erhalten fundierte, tauchbezogene Informationen, praktische  Empfehlungen und den persönliche Kontakt zu Experten der jeweiligen Fachgebiete.

Weitere Informationen und Anmeldung über https://tauch-medizin-sicherheit-recht-forschung-mainz.eventbrite.com/?aff=presse

Der Eintritt zur Veranstaltung ist für aktive DAN Europe Mitglieder kostenfrei. Die DAN Mitgliedschaft (€25,-/Jahr) kann auch am Veranstaltungsort noch aktiviert werden. Nichtmitglieder zahlen einen Eintrittspreis von €39,-. Alle Teilnehmer erhalten neben dem Vortragsprogramm ein Willkommensgeschenk, Getränke sowie einen Mittagssnack und eine Teilnahmebescheinigung.

 
ATLANTIS Leserreise: Philippinen und Yap PDF Drucken E-Mail

interdiSchon einmal auf Yap/Mikronesien gewesen? Jetzt haben Sie die Gelegenheit eine interessante und exklusive Reisekombi zu buchen:

1 Woche Aniloa, Philippinen, ein Markro-Paradies und 1 Woche Yap, Mikronesien, ein Großfisch-Reservat und Manta-Paradies.

Die Reise findet vom 17.11. bis 04.12.2018 statt und kostet ab 2.585 Euro/2.960 CHF, Flugpreise auf Anfrage bei den Veranstaltern Aqua Active Agency (Messe Interdive Stand 401) in Deutschland und WeDive in der Schweiz (Messe Interdive Stand 309). Im obigen Reisepreis sind enthalten: 7/7 Nächte im DZ Standard Room (Yap, Manta Ray Bay Resort)/ Casita Room (Anilao), 20 Tauchgänge (10 pro Reiseziel), Nitrox gratis, Frühstück, Weckservice mit Kanne Kaffee/Tee, Internet, Flughafen-Transfers, Hotel-Steuer. Gegen Aufpreis: weitere Tauchgänge/Aktivitäten/HP & VP. Sie finden die Veranstalter auf der Ferienmesse Interdive vom 21. bis 24. September in Friedrichshafen, Halle B5, wo Sie mehr über die Reise erfahren oder buchen können.

 
Antike Münzen im Urlaubsgepäck: Britischer Schnorchler in der Türkei verhaftet PDF Drucken E-Mail

robyns

Toby Robyns (Foto: privat)

Toby Robins, ein Urlauber aus England, wurde bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Bodrum verhaftet. Der Krankenwagenfahrer aus Southwick (West Sussex) wollte in seinem Handgepäck 13 alte Münzen außer Landes bringen, die er beim Schnorcheln vor Turgutreis an der türkischen Riviera gefunden hatte. Die türkischen Behörden gehen davon aus, dass es sich bei den Münzen um antike Kulturgüter handelt. Robyns hätten den Fund unverzüglich den Behörden anzeigen müssen. In der Nähe des Fundortes liegt die Insel Yassi Ada, wo vermutlich bis zu 25 antike Schiffswracks liegen. Ein kürzlich in der Region stattgefundenes Seebeben könnte die Münzen und weitere Teile der Ladungen Richtung Turgutreis befördert haben, wo Robyns sie schließlich fand. Der 52-Jährige wurde in das Gefängnis von Milas überführt. Polizei und Staatsanwaltschaft werfen ihm Unterschlagung von Kulturgegenständen vor. Robyns kann jetzt bis zu sechs Wochen in Untersuchungshaft gehalten werden. In dieser Zeit wird die türkische Justiz entscheiden, ob ein Verfahren gegen ihn eröffnet wird. In jenem Fall drohen dem Vater von fünf Kindern bis zu drei Jahre Haft. Das britische Außenministerium sagte, es stünde in engem Kontakt mit den türkischen Behörden und der Familie Robyns’. Ob dieser nun angeklagt wird oder nicht: Der Fall zeigt wieder einmal, dass es äußerst gefährlich ist, sich mit Kulturgütern einzulassen und/oder diese sogar mitzunehmen – und sei es bloß aus Unwissenheit. Während italienische und spanische Behörden bis weit in die 1990er Jahre hinein noch relativ lax mit Münzen- und Amphorenklau umgingen, griff man in Griechenland und der Türkei schon immer hart durch. An der türkischen Riviera war Sporttauchen bis Anfang der 1980er Jahre deshalb sogar verboten. Erst 1981 löste man das Verbot und gestattete das Tauchen wieder.

 
Mythos Stechlin PDF Drucken E-Mail

stechlinsee( Bild: Blick auf den Stechlin. Foto: Wikimedia Commons/Vater von Oktaeder, Text: H.K.)

 

Die meisten kennen den Stechlin nur als Buch. Denn Theodor Fontane hat ihn mit seinem „Der Stechlin“ ein unvergessliches literarisches Denkmal gesetzt. Über sein Werk sagt Fontane selbst: „Am Schluss stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten. Viel mehr geschieht nicht in meinem Buch.“

Viel mehr ist mit dem See selbst in den vergangenen 120 Jahren, als Fontanes Roman entstand, auch nicht geschehen. Zum Glück, muss man sagen! Still und klar liegt er im Norden des Landes Brandenburg, kurz vor der Grenze zum Mecklenburgischen. Er befindet sich im Naturschutzgebiet Stechlin-Ruppiner Land. Dieses Reservat ist gekennzeichnet durch endlose Wälder, Moore, glasklare Weiher und Seen. Die abwechslungsreiche Landschaft gibt einer unvergleichlichen Fauna Heimat: Biber, Nutria und Fischotter bewohnen die Uferzonen, in der Luft schweben Seeadler, Fischadler und Milane. Die haben es auf Eisvögel abgesehen, auf Hechte und Schleien, auf Plötzen und Rotfedern, die den See bevölkern.

Menschen gibt es hier auch aber die spielen nur eine Nebenrolle und das ist gut so. Die Frage, die die Leser eines Tauchmagazins am meisten interessieren dürfte, kann wie folgt beantwortet werden: Ja, tauchen darf man hier auch. Aber nur zu bestimmten Zeiten und nur an klar ausgewiesenen Stellen. Die Sicht beträgt in diesem Eiszeitjuwel übrigens meist sensationelle zwölf Meter. Karpfen und Zander, die das eher trübe, nährstoffreiche Wasser bevorzugen, wird man keine treffen.

Auch Motorboote sind selten. Nur Fischer und Wissenschaftler dürfen motorisiert die Wasserfläche befahren. Ansonsten heißt es: Alle Mann an die Riemen! Folglich ist es still hier, nicht stört die heilige Ruhe, die über dem Wasser schwebt. Außer vielleicht einem klingelartigen Ton, der zum Glück jedoch nicht von einem Handy kommt, sondern natürlichen Ursprungs ist: Schellenten erzeugen ihn beim Fliegen, weshalb sie eben Schellenten (von schellen, klingeln) heißen. Apropos Namensherkunft: Der See heißt Stechlin, weil slawische Volksstämme aus der Gegend ihn „Stecklo“, Glas, genannt haben. Der Name passt.

Fontanes Stechlin ist ein Buch, das den Wandel der damaligen Zeit vom preußischen Untertanengeist hin zu sozial-liberalen Werten in Wirtschaft und Politik beschreibt. Das Alte, verkörpert durch einen alten Adeligen, stirbt. Das Neue, verkörpert durch zwei junge Menschen, bricht auf in eine neue Zeit. Für den See wollen wir aber hoffen, dass alles beim Alten bleibt.

www.tauchbasis-stechlinsee.de

 
Unsanfter Zusammenstoß PDF Drucken E-Mail

Vor der ostaustralischen Küste in der Nähe von Sydney kam es in der ersten Augustwoche 2017 zu einem ebenso spektakulären wie seltenen Zusammenstoß: Ein Buckelwal rammte ein Ausflugsschiff. Durch die Wucht des Aufpralls wurden zahlreiche der rund 20 Passagiere von ihren Sitzen geschleudert, zwei davon verloren dabei sogar das Bewusstsein. Insgesamt aber kamen, so der Kapitän, die allermeisten der Fahrgäste mit dem Schrecken und leichten Blessuren davon. Beim betroffenen Schwimmzeug handelt es sich um ein stabiles, immerhin fast neun Meter langes Boot. Der Übeltäter, ein kräftiger, halbstarker Walbulle, schwamm nach der Kollision unbeeindruckt weiter. Ob das Tier das Schiff absichtlich gerammt hatte, konnte nicht ermittelt werden.

 
Hilfe zur Selbsthilfe für Fischer auf Sansibar PDF Drucken E-Mail

diving-in-zanzibar-support-local-fishermen_1Einheimische Fischer trotzen den Luxus-Tauchbasen vor Ort

Um seine eigene Tauchbasis fertig zu stellen, benötigt Cholo Ussi aus dem Fischerdorf Nungwi auf Sansibar Unterstützung. Er kennt die Korallenriffe an der Nordspitze Sansibars bereits durch seine Arbeit als Fischer sehr genau. Seine Erfahrung im Tauchsport sammelte er in den letzten 10 Jahren als Angestellter diverser Tauchbasen vor Ort. diving-in-zanzibar-support-local-fishermen_3Trotz seinem sehr geringem Gehalt hat es der begeisterte Taucher geschafft, seine Ausbildung zum PADI Open Water Scuba Instructor aus eigener Tasche zu finanzieren und gleichzeitig seine Familie zu ernähren. Inzwischen führt der talentierte Tauchlehrer das erste zertifizierte PADI Dive Resort im Fischerdorf Nungwi, das fest in einheimischer Hand ist. Sein bemerkenswertes Startup FUN DIVERS ZANZIBAR bietet internationalen Gästen nicht nur allerbeste Qualität und viel Spaß beim Tauchen oder diving-in-zanzibar-support-local-fishermen_2Schnorcheln, sondern auch individuellen Service. Gäste-Reviews der Spitzenklasse auf TripAdvisor und Facebook sprechen für sich. Um den etablierten Luxus-Tauchbasen vor Ort zu trotzen, fehlt dem jungen Startup allerdings noch ein Gebäude am Strand und ein Van. Der Bau der Tauchbasis am Strand hat bereits begonnen, für die Fertigstellung fehlt leider das Kapital. Sie können dieses bemerkenswerte einheimische Projekt persönlich fördern und ab einer Spende von 10 Euro an der Verlosung teilnehmen.

Unterstützung und weitere Infos unter: https://gogetfunding.com/Diving-in-Zanzibar-Support-local-fishermen/ 

 
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