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Montag, 17. Dezember 2018

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Ein kaiserlicher Tauchgang PDF Drucken E-Mail

kaiserpinguinEines Tages entschied sich ein Pinguin im Rossmeer, Antarktis, einen Tauchgang zu unternehmen. 32,2 Minuten später kam er wieder an die Luft – und stellte damit einen neuen Pinguin-Rekord im Dauertauchen auf.

Warum wir das wissen? Wissenschaftler nahmen den längsten Pinguin-Tauchgang der Welt auf, eine Leistung, die den bisherigen Rekord um fünf Minuten brach. Sie taten dies, nachdem sie im Jahr 2013 20 Kaiserpinguine mit Satellitensendern markiert hatten, um ihre Fütterungsroutinen zu verfolgen. Die Ergebnisse, die in der Zeitschrift Marine Ecology Progress Series veröffentlicht wurden, haben unser Verständnis der Ausdauer von Pinguinen verändert. Im Laufe von 96 000 Tauchgängen erreichten die Pinguine regelmäßig Tiefen von mindestens 90 Metern – in einem Fall fast 500 Meter! Während die durchschnittliche Tauchzeit nur wenige Minuten betrug, übertrafen 17 Tiere den bisherigen Rekord von 27,6 Minuten. „Es zeigt, wie ausdauernd die Pinguine sind“, sagte Kim Goetz vom National Institute for Water and Atmospheric Research in Neuseeland. Sie fügte hinzu, dass sich die Länge und Tiefe der Tauchgänge je nach Umgebung änderte, wobei die längeren Tauchgänge im offenen Meer durchgeführt wurden. „Das hängt wahrscheinlich mit dem Nahrungsangebot zusammen. Auf dem Schelf deuten die kürzeren Tauchgänge darauf hin, dass sie nach Krill suchen, während es im tieferen Ozean wahrscheinlich Fische sind“, meint Dr. Goetz. „Die Tiere steigen viel weiter ab, als wir dachten. Das Verständnis ihres gesamten Lebenszyklus’ ist entscheidend für die Vorhersage, wie Kaiserpinguine auf Umweltveränderungen reagieren könnten.“  Heinz Käsinger

 
Glücksschuss: Tierfilmer knipsen Fächerflossen-Seeteufel PDF Drucken E-Mail

So ein Bild hat es noch nicht gegeben: Die beiden Tierfilmer Kirsten und Joachim Jakobsen, Rebikoff-Niggeler-Stiftung, trafen in 800 Metern Tiefe auf einen Fächerflossen-Seeteufel und es gelang ihnen den Fisch zu filmen und zu fotografieren. Die denkwürdige Begegnung fand im Nordatlantik statt, südlich der Azoreninsel São Jorge. Es ist das erste Bilddokument, das von diesem Fisch gelungen ist.

8a6d8535-b9e1-4e61-bbfe-c6df4b292e66Die im Vergleich überproportional langen Flossenstrahlen haben dabei ähnliche Aufgaben wie die Barthaare von Katzen: sie dienen als Sensoren in einer völlig lichtlosen Tiefsee. Besonders erwähnenswert ist das Paarungsverhalten diese Tiefseebewohner. Das Männchen ist 50 bis 60 Mal kleiner als das Weibchen. Bei der Paarung verschmelzen die Körper der beiden Fische und oft verdaut das Weibchen das Männchen nach der Paarung vollständig. Der Fächerflossen-Seeteufel gehört zur Familie der Anglerfische.

(Foto: Kirsten und Joachim Jakobsen/Rebikoff-Niggeler-Stiftung)

 
Taiwan: Strandputzaktion mit seltenem Fund PDF Drucken E-Mail
kameraDie Kamera war dicht von Seepocken besiedelt wurden (Foto: Park Lee, Text: H.K.)
Wie zuverlässig und strapazierfähig Unterwasser-Kameragehäuse aus Kunststoff sind, wurde schon mehrfach unter Beweis gestellt. Im vergangenen Jahr überquerte eine Kamera beispielsweise die Nordsee von Schottland nach Norddeutschland. Und auch der Autor dieses Artikels verlor eine DX1G in der Traun, die ein Jahr später wiedergefunden wurde – mit intakter Kamera und ohne Wassereinbruch.
Glück und Zufall waren wohl auch im Spiel, als eine Kamera wieder entdeckt wurde, die mehr als zwei Jahre auf Hoher See unterwegs war und kürzlich wieder auftauchte.

Das Unterwassergehäuse samt Kamera wurde an einem Strand in Taiwan angespült. Die Kamera wurde von einer Gruppe von Schülern und ihrem Lehrer entdeckt. Zunächst rätselte man darüber, was das sein könnte, denn das Gehäuse war über und über mit Seepocken und Tang bedeckt. Als man den Fund identifiziert hatte, entschied man sich, den Besitzer aufzuspüren, um die Kamera zurück zu geben. Die Schüler starteten eine große Kampagne auf facebook – und hatten Erfolg damit.

„Ich konnte es nicht glauben“, sagte Kamerabesitzerin Serina Tsubakihara der BBC. „Ich war super überrascht, als mir meine Freunde davon erzählten und mir den Post mit den Bildern schickten.“ Die japanische Studentin war im Urlaub auf der Insel Ishigaki, Okinawa, etwa 250 km östlich von Taiwan, als ihr die Kamera aus der Hand glitt. „Ich tauchte und verlor die Kamera, als einem meiner Freunde die Luft ausging und er meine Hilfe brauchte.“ Das war im September 2015 und als die Kamera aus ihren Händen fiel, nahm Serina Tsubakihara an, dass sie für immer verloren sei. Aber sicher im Gehäuse verstaut, begab sich die Kamera auf ihre eigene Reise. Sie legte Hunderte von Kilometern zurück und wurde schließlich an einem Strand in Taiwan angespült. Dort wurde sie, wie bereits beschrieben, von einer Gruppe von Grundschulkindern während einer Strandputzaktion entdeckt.

„Ein 11-jähriger Junge hat die Kamera gefunden“, erzählt Lehrer Park Lee. „Die Hülle sah eher aus wie ein Fels, fast vollständig mit Seepocken und Muscheln bedeckt. Wir dachten, die Kamera sei kaputt, aber dann haben wir zufällig eine Seepocke auf dem Gehäuse abgeschlagen und einen Knopf gefunden, um das Gehäuse zu öffnen. Kein Tropfen Wasser war eingedrungen und die Kamera im Inneren schien in gutem Zustand zu sein. “Noch erstaunlicher, der Junge schaltete den Strom ein und der Akku hatte noch Spannung!“ Da einige der Bilder aus Japan stammen, dachten die Finder, der Besitzer sei vielleicht Japaner. Also haben sie ihre Nachrichten auf Chinesisch und Japanisch auf facebook gepostet.

Ehe es sich die Schüler versahen, war der Post mehr als 10 000 Mal geteilt worden und fand schließlich seinen Weg zu Frau Tsubakihara. „Ich bin so glücklich, vor allem über die netten, ehrlichen Finder“, strahlte Serina. „Diese Bilder auf der SD-Karte erinnern mich an alte Erlebnisse und brachten mich zurück in jene alen Tage.“ Auf jeden Fall geht es im Juni nach Taiwan, um der Klasse zu danken und ihre lange verlorene Kamera abzuholen.


 
Flussdampfer sinkt in der Irischen See PDF Drucken E-Mail

cromwell„MV Oliver Cromwell“ versinkt in der Irischen See (Foto: Holyhead Coastguard, Text: H.K.)

Ein Raddampfer- und Flussboothotel im Mississippi-Stil ist vor der Küste von Nordwales gesunken, als es nach Nordirland geschleppt wurde. Das Schiff mit dem Namen „MV Oliver Cromwell“, begann am Freitag,  25. Mai 2018, etwa 12 Meilen (19 km) westlich von South Stack bei Holyhead, Anglesey, zu sinken.

Die Holyhead Coastguard wurde kurz vor 15:00 Uhr MESZ gerufen, konnte aber nicht verhindern, dass das Boot in der Irischen See unterging. Niemand an Bord wurde verletzt und keine Umweltverschmutzung verursacht.

Der Royal Navy Holyhead Steuermann Tony Price, ein Augenzeuge, sagte: „Es war sehr traurig, ein so schönes Schiff sinken zu sehen, aber niemand war gefährdet und der leere  Treibstofftank an Bord bedeutete, dass es keine Umweltprobleme geben würde.“

Die „Oliver Cromwell“ wurde erstmals 1922 als holländisches Binnenschiff gebaut und 1993 zum Flussboothotel umgebaut. Es war auf dem Weg zu einem neuen Zuhause in Coleraine, Nordirland, nachdem es die letzten 25 Jahre in den Gloucester Docks festgemacht hatte.

Das Schiff stand dann zum Verkauf, wobei die English Holiday Cruises letztes Jahr noch mit einer Preisvorstellung von 245 000 Pfund (rund 281 000 Euro) auf Käufersuche ging.

Richard Clements, der Geschäftsführer des Unternehmens: „Wir haben uns darauf gefreut, dass das Schiff in Nordirland ein neues Leben bekommt und sind sehr verärgert, dass dies nicht mehr passieren wird. Bei allem aber sind wir dankbar, dass niemand verletzt wurde und keine Umweltverschmutzung aufgetreten ist. Wir haben den Käufern in Nordirland unser Bedauern ausgesprochen.“

 
Ozeaneum Stralsund feiert Zehnjähriges PDF Drucken E-Mail

ozeaneum(Foto von Christian Howe/Ozeaneum Stralsund: Neu im größten Becken des Stralsunder Museums ist ein naturgetreu nachgebautes Schiffswrack)

In diesem Jahr wird das Ozeaneum Stralsund zehn Jahre alt. Von der Pinguin-Anlage über aktuelle Forschungsthemen in den Ausstellungen bis hin zu packenden Jahresthemen hat sich seit der Eröffnung viel getan. Das größte Aquarium des Ozeaneums hat zum Jahresbeginn eine aufwendige Schönheitskur erhalten und erstrahlt seither in neuem Glanz.  Mit dem Jahreswechsel 2017/18 begann die Umgestaltung des 2,6 Millionen Liter fassenden Beckens „Offener Atlantik“. Es zeigt verschiedene Fischschwärme des Nordatlantiks sowie mehrere Hai- und Rochenarten. „Die aufwendige neue Dekoration, für die wir ein Schiffswrack detailgetreu nachbauen ließen, bietet unseren Besuchern frische Perspektiven und den Aquarientieren Rückzugsmöglichkeiten“, sagt Dr. Harald Benke, Geschäftsführer des Ozeaneum Stralsund. „Ein tolles neues Highlight für unser Museum und das genau zum Jubiläumsjahr!“


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Ultimatives „Öko-Abenteuer“ für Taucher, Schnorchler und Nichttaucher im Manta Ray Bay Resort PDF Drucken E-Mail

Meeresbiologie-Wochen in Yap

manta ray 2Dass die Tauchreviere rund um die mikronesische Insel Yap im offenen Pazifik mehr zu bieten haben als „nur“ Haie und Mantas, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Bereits 2017 hat Diplom-Biologe Stephan Moldzio interessierte Taucher in begeisterte Hobby-Biologen verwandelt. Dabei sind die frisch gebackenen Botschafter der Meere auf ihren spannenden Erkundungstouren nicht nur ins Riff, sondern bis in die Mangrovenwälder vorgedrungen und haben dazu Labor-Sessions und Fluoreszenz-Nachttauchgänge unternommen. manta ray 1Nachdem sich alle Teilnehmer begeistert vom "Augenöffner" zeigten und ein Korallenriff nie wieder als netten Hintergrund für einen Tauchgang ansehen werden, bieten wir für den Zeitraum vom 27. Oktober bis 9. November 2019 die nächste Auflage der Meeresbiologie-Wochen im Manta Ray Bay Resort an. Neben und während der Tauchgänge werden Proben aus Sandboden, Riff und Plankton entnommen und unterm Mikroskop untersucht, Korallen- und Fisch-Arten bestimmt und letztendlich auch die Zusammenhänge im marinen Ökosystem entschlüsselt. Natürlich werden auch die Großfisch-Plätze und die idyllische Insel selbst mit Ausflügen und geselligen Abenden berücksichtigt. Arbeitsmaterial und abschließende Kurs-Zertifikate werden gestellt. Möglich ist sowohl eine ein- als auch zweiwöchige Teilnahme.

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Neue technische Möglichkeiten zur Erfassung von Unter-Wasser-Umweltdaten PDF Drucken E-Mail

ATLANTIS stellt zwei neue technische Geräte vor, die vor allem im Umweltschutz Bedeutendes leisten können

mx2202_bild(Foto von CiK: Bluetooth Unterwasser-Datenlogger für hochgenaue Messwerterfassung „Hobo“: Neue Generation zeichnet Temperatur und relative Helligkeit auf)

Neu bei CiK Solutions sind die Bluetooth MX-Unterwasser-Datenlogger der Serie Hobo. Diese Logger eignen sich hervorragend für Unterwasser-Aufzeichnungen von Temperaturen in Bächen, Seen, Ozeanen und sogar im Erdreich. Der Hobo Pendant MX2202 eignet sich außerdem zur Aufzeichnung der relativen Helligkeit im Unterwasser-Bereich.

Die Datenübertragung erfolgt drahtlos zu Mobilgeräten oder Tablets mittels Bluetooth Low Energy. Dadurch vereinfacht er die Datenaufzeichnung wesentlich und senkt somit die damit verbundenen Kosten.

Die Logger stehen in unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung und können somit in unterschiedlichen Wassertiefen (bis 1500 m!) eingesetzt werden. Die kostenlose und übersichtliche Software HOBOmobil gewährleistet außerdem schnelles Einrichten und Auslesen der Messdaten. www.cik-solutions.de/hobo-unterwasserlogger

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Diving Weissensee unter neuer Leitung PDF Drucken E-Mail

mimi_basti_weissenseeDie langjährigen Betreiber, Jutta und Mario Hofer verlassen zum Start der Saison 2018 den Weissensee um sich voll und ganz ihrer neuen Tauchschule, diving.DE Cres in Kroatien zu widmen. Die Tauchschule am Weissensee wird von ihren ehemaligen Mitarbeitern Michaela Trum (Mimi) und Sebastian Feigl (Basti) ab Ende April übernommen. Das Konzept von Mario und Jutta wird beibehalten, auch die Zugehörigkeit zum Basenverbund diving.DE bleibt bestehen. Alle Taucher, die anhand des Logbuchs belegen können schon mal auf einer der angeschlossen Basen in Kroatien, Ägypten oder Bali getaucht zu sein, bekommen 10% Ermäßigung auf das Tauchpaket. Natürlich bekommen alle Gäste von Diving Weissensee umgekehrt auch 10% Rabatt bei den angeschlossenen diving.DE Tauchbasen im Ausland. Die Tauchschule ist im Strandbad Stockenboi am wunderschönen Ostufer des Weissensees gelegen. Mit einer Höhe von 930 M. ü. A. und seinem bis zu 26 Grad warmen Trinkwasser, ist der Weissensee der reinste und höchstgelegene Badesee der Alpen. Taucher erwarten Sichtweiten von bis zu 20 Metern, versunkene Wälder, tolle Steilwände und unfassbarer Fischreichtum. Es werden täglich mehrere Bootstouren zu den Exklusiv-Tauchplätzen von Diving Weissensee in den Naturpark angeboten, welche sowohl für Anfänger wie auch erfahrene Taucher geeignet sind. Auch Kombis aus Berg-und Seeurlaub für Taucher und Nichttaucher sind möglich. Neben der Tauchschule betreiben Mimi und Basti auch das Bistro im Strandbad sowie einen kleinen Kanuverleih. Schon fast legendär ist die Tauchbasis für Ihre Eistauchwochenenden. Jedes Jahr im Februar bietet Diving Weissensee vier „All-You-Can-Dive Wochenenden“ mit Übernachtung und Verpflegung an. Früh reservieren empfiehlt sich, es sind noch wenige Restplätze frei!

 
DRK-Wasserwacht Bonn,16. Bonner Tauchersymposium PDF Drucken E-Mail

Taucher. Wissen. Meer. Unter diesem Leitspruch veranstaltet die Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Bonn zum 16. Mal ihr Symposium rund um das Geräte- und Freitauchen. Die Veranstaltung richtet sich an Berufs-, Sport-, Bergungs-, Rettungstaucher, an Tauchlehrer sowie an Tauchmediziner, Notärzte und Rettungskräfte. Mit zahlreichen Fachreferenten bietet das Symposium eine interessante Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen der Tauchmedizin und angrenzender Bereiche zu informieren.

Mit einem Themenspektrum von der Behandlung von Tauchunfällen, über Tauchen mit Übergewicht bis hin zu Impulsen für das Tauchtraining ist das Bonner Tauchersymposium von zahlreichen Tauchverbänden, Hilfsorganisationen, und medizinischen Kammer als Fortbildung anerkannt.

Ort: Biomedizinisches Zentrum des Universitätsklinikums Bonn, Siegmund-Freud-Straße 25, 53105 Bonn, Zeit: 26. April 2018, 7.30 bis ca. 19.00 Uhr. Weitere Infos unter: www.bonner-tauchersymposium.de

 
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