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App: Wale und Delfine für alle interessierten Wal- und Delfinbeobachter PDF Drucken E-Mail
screen_3Das App ist für iPad und iPhone erhältlich über iTunes im Apple Store. Hier der Link für die App:

iPad: https://itunes.apple.com/de/app/whaleguide-fur-ipad/id580503002?mt=8

iPhone: https://itunes.apple.com/de/app/whaleguide-fur-iphone/id580501787?mt=8

Wenn iTunes auf dem Computer installiert ist, sollte sich automatisch iTunes öffnen und direkt die App im AppStore anzeigen. Ist kein iTunes installiert, wird die Web-Version vom AppStore angezeigt. Wird der Link auf dem iPad oder iPhone angeklickt, landet man ebenfalls automatisch im Appstore.

Beschreibung der App:

Das umfassende und ausführliche Wale und Delfine Lexikon für Ihr iPad und Ihr iPhone. Diese App bietet unzählige Informationen für jeden Whale Watcher, weltweit. Wenn Sie Wale und Delfine beobachten, werden Sie mit dieser App zum Spezialisten. Auch wenn Sie Wale und Delfine fotografieren oder filmen wollen, wird diese App Ihnen helfen bessere Aufnahmen zu machen, weil Sie wichtige Informationen über das Verhalten der Tiere erhalten.  67 Wal- und Delfin-Arten werden sehr detailliert und leicht verständlich erklärt.#990000In dieser App finden Sie: Spektakuläre Fotos, Identifizierungshilfe (Finder), Informationen über Taxonomie, Beschreibung, Quick-ID, Kennzahlen, Verhalten, Tauchverhalten, Nahrung, mögliche Hot Spots, Reproduktion, Wissenswertes, Populärnamen, Wissenschaftlicher Name und Verbreitungsgebiete inklusive GPS Anbindung. Diese Wale und Delfine App enthält über 150 spektakuläre Fotos von Walen und Delfinen namhafter Fotografen. Zusätzlich können Sie mehr als 170 Bilder für diese App kaufen. Sie werden dann automatisch in Ihre App eingefügt.

screen_2Im Finder können gesichtete Wale und Delfine bestimmt werden. Anhand von einigen Details, die Sie vom Boot aus gesehen haben, hilft der Finder bei der Bestimmung der Wal- und Delfin-Arten. Über GPS können die Wale und Delfine, die an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort vorkommen können, angezeigt werden und so die Bestimmung in Verbindung mit dem Finder erleichtern. Zusätzlich können Sie bei der Planung Ihrer nächsten Reise herausfinden, welche Wale und Delfine Sie an Ihrem Urlaubsort antreffen können.

Die App wurden geschrieben von Ralf Kiefner, dessen Buch "Wale und Delphine, weltweit" in 5 Sprachen übersetzt wurde und allgemein als "must have" der Walbeobachter gilt. Die Fotos (und spätere Video-Clips) wurden im Laufe von über 20 Jahren zusammengetragen.

Highlights:

screen_1-Lexikon mit 67 Wal- und Delfin-Arten, mit sehr detaillierten Beschreibungen und Informationen über das Verhalten der Tiere (über 120.000 Worte, recherchiert in Literatur führender Wissenschaftler) *

-Verbreitungsgebiete mit GPS Anbindung

-Finder, Wale und Delfine können nach bestimmten Merkmalen identifiziert werden

-über 100 spektakuläre Fotos, zusätzlich weitere 100 beeindruckende Bilder als InApp-Kauf

-Video-Clips als InApp-Kauf erhältlich (später)

* (noch ohne Schnabelwale, diese werden später per kostenlosem Update nachgeliefert)

 
Reisewarnung Ägypten kritisch betrachtet PDF Drucken E-Mail

H.K.

Schon vor der Revolution gab es in Ägypten immer wieder Terroranschläge auch auf Touristenziele.  Am 17. November 1997 kamen bei einem Anschlag in Luxor 58 ausländische Touristen ums Leben (mehr Info hier) . Es folgten in kurzen zeitlichen Abständen weitere Anschläge. Eine Aufzählung der wichtigsten Ereignisse findet man bei Wikipedia . Nun könnte man annehmen, dass Ägypten spätestens seit den späten 90er Jahren ein Dauergast auf der Liste der Länder war, für die das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgegeben hatte. Weit gefehlt. Die Tourismusbranche in Ägypten erlebte einen Aufschwung, die Deutschen avancierten zur zweitwichtigsten Urlaubergruppe des Landes. Insbesondere die Taucher waren unerschrocken und flogen in ihren geliebten Tauchurlaub am Roten Meer oder auf den Sinai, Anschläge konnten sie nicht davon abhalten. Warum hat sich das geändert? Wir wissen, dass viele Taucher noch immer Hände ringend nach Möglichkeiten suchen, ihren Tauchurlaub in Ägypten zu verbringen, allerdings machen ihnen die Fluggesellschaften seit Jahren einen Strich durch die Rechnung. Flüge werden storniert, oder es werden erst gar  nicht ausreichend Flugverbindungen  zu den üblichen Tauchzielen angeboten. Ägypten ist nun Dauergast auf der Liste der 'gefährlichen Länder'. Was steckt dahinter? Gibt es hierfür wirtschaftliche oder politische Motive? Die Anschläge alleine können wohl kaum der Grund für die Reisewarnungen und Flugstornierungen sein, was alleine die geschichtliche Entwicklung der Anschläge in Ägypten beweist.

Im Anhang finden Sie eine ungekürzte Stellungnahme von SUBEX, einem Unternehmen, das seit über 20 Jahren erfolgreich im Tauchtourismus in Ägypten tätig ist:

Nach September letzten Jahres hatten wir „Ausgewanderten“ eigentlich gehofft, mit diesem Thema endlich abgeschlossen zu haben: Der Reisewarnung.
Doch erneut haben sich einige Europäische Staaten – speziell Deutschland, die Schweiz und Italien – entschlossen eine Reisewarnung – diesmal für den Sinai – herauszubringen.
Deutschland ging sogar so weit eine sofortige Abreise zu empfehlen, mit den allseits bekannten Konsequenzen.
Die Schweiz agierte zurückhaltender und rät von „Reisen auf die Sinai-Halbinsel einschliesslich aller Badeorte (u.a. Dahab, Sharm el-Sheikh, Nuweiba)“ dringend ab, Taba namentlich zu erwähnen hat man hier wohl vergessen.
Italien belässt es gar bei einem milden „es wird nicht empfohlen Reisen auf die Sinai-Halbinsel einschliesslich der Badeorte Sharm El Sheikh, Dahab Nuweiba und Taba zu unternehmen...“
Und dennoch....
Die Reiseveranstalter – speziell die Branchengrößen TUI, Thomas Cook, Kuoni und Hotelplan – stellten die Flüge in die Region ein, gerade jetzt zu Beginn der Saison. Reisen werden storniert oder umgebucht auf die Festlandregionen des Roten Meeres. Ein Schnitt ins eigene Fleisch, sollte man meinen. Aber nur auf den ersten Blick.
Warum gerade jetzt? Es hat einen Anschlag gegeben, im israelisch-palästinisch / ägyptischen Grenzgebiet, im äußersten Norden der Sinai Halbinsel, einer Region, vor der schon lange gewarnt wird, auf allen Seiten der Grenzen. Mehrere Menschen mussten dort Ihr Leben lassen. Dies ist zugleich zutiefst traurig wie unverzeihlich und die verantwortliche radikale Gruppe droht zudem mit weiteren Anschlägen. Dies sind Tatsachen, dies können und wollen wir nicht in Frage stellen oder beschönigen.
Dennoch erlauben wir uns die getroffenen Massnahmen zu hinterfragen.
Warum stufen einige europäische Nationen die Lage so ein, dass Sie von Reisen nach Sharm El Sheikh, Dahab, Nuweiba und Taba abraten, während mit Stand von heute (09.03.2014) unter anderem auf den Seiten Englands, Frankreichs und Österreichs von Reisen in die genau gleichen Regionen ausdrücklich NICHT abgeraten wird?
Ist denn nur für Deutsche, Schweizer und Italiener eine Gefährdungssituation gegeben? Wohl kaum. Interessieren sich die anderen europäischen Nationen weniger für Ihre Bürger? Wohl auch nicht! Was ist es dann?
Viel bleibt da nicht übrig, nüchtern betrachtet. Geht es eventuell gar um wirtschaftliche Interessen?
Deutschland, die Schweiz und Italien stellen einen beträchtlichen Anteil der Touristen in Ägypten, die Reiseveranstalter und Reisenden dieser Länder profitieren seit Jahren von sinkenden Preisen.
Dies tun sie auf Kosten des Gastlandes, auf Kosten der dort lebenden Menschen. Sinkende Preise bedeuten weniger Gehalt, weniger um die Familie zu ernähren, kein Geld für Schulgebühren, Bücher und Kleidung. Dabei weiß ein jeder von uns „gebildeten Europäern“: Für eine Demokratie braucht es Bildung, braucht es eine Sicherung der Grundbedürfnisse. Beides kostet Geld.
Und Demokratie wird erwartet, von Europa, von der westlichen Welt! Gleichzeitig aber wird erneut übermäßig reagiert, wird erneut die finanzielle Grundlage dieser Demokratie für Millionen von Ägyptern entzogen. Mit was sollen der Prozess der Demokratisierung und die geforderte Sicherheit denn bitte schön noch bezahlt werden? Sicher nicht von arbeitslosen Kellnern, Zimmermädchen, Taxichauffeuren und schlecht bezahlten Polizisten.
Doch scheinbar kümmert dies die in Sicherheit und Wohlstand lebenden Unternehmen wenig; Hauptsache Gewinnoptimierung.
Nun fliegen große Reiseveranstalter – seit gestern (08.03.2014) sogar verlängert bis Ende April anstelle Mitte März - nicht mehr in den Sinai. Kurzfristig bedeutet dies sicher einen finanziellen Einbruch, auch für die Big Player. Langfristig wird das anders aussehen – und schon füllen sich die Resorts der Konzerne auf der „anderen“ Seite Ägyptens.
Warum diese zeitliche Beschränkung? Wird die Reisewarnung dann etwa wieder aufgehoben? Das kann wohl keiner sagen – oder besser: das sollte keiner sagen können, außer den zuständigen auswärtigen Ämtern. Ist eine Terrorismus-Drohung in 14 Tagen oder in einem Monat weniger real? Nein! Die Sicherheitslage in der Region um Sharm El Sheikh, Dahab und Nuweiba wird dann noch genauso sein wie jetzt – aus unserer Sicht ohne erhöhten Anlass zur Sorge.
Bemerkenswert ist doch, dass bisher das Preisniveau des Sinai deutlich über dem der anderen Rotes- Meer- Regionen lag. Abzuwarten bleibt, ob das auch weiterhin der Fall sein wird. Schon einmal blieben die Flieger aus, die Preise gingen runter. Teils auf Druck der Veranstalter, die die Gelegenheit nutzen, um neue, noch niedrigere Preise auszuhandeln.
Damit können „die Europäer“ auch weiterhin zum Schnäppchenpreis in die Sonne fliegen! Ein dreifach Hurra!
Langfristig wird damit die Lebensader eines Landes systematisch ausgepresst, der Preisverfall macht wirtschaftliches Arbeiten immer schwerer. Dringende Ökologische Errungenschaften, die in Jahrzehnten am und im Roten Meer erkämpft und erhalten wurden, fallen dem Massentourismus und der zunehmenden Verarmung der Bevölkerung wieder zum Opfer.
Und wo stehen wir „Auswanderer“ in all diesem Wirrwarr? Kopfschüttelnd am Rande, an der Aussenlinie. Ungehört, ungefragt... unerwünscht?
Wertigkeit zu schaffen war und ist das Anliegen vieler Unternehmen hier, soziale Wertigkeit, Qualität, Sicherheit. Dies alles wird nun erneut in Frage gestellt, wird erneut zur Zerreisprobe zwischen unternehmerischem Denken und sozialer und ökologischer Verantwortung gemacht. Auf dem Altar dieser „Geiz ist geil“ Mentalität wurde schon viel geopfert: Die seltenen Erden unserer Computer werden von Kindern in giftiger Umgebung zurückgewonnen, die Erde nicht nur vom Öl leergepumpt. Riffe werden erst geschützt und nun gnadenlos wieder befischt und dort Anker geworfen. Nach uns die Sintflut? Auf diesem Weg bestimmt.
Nachhaltiger, verantwortungsvoller Tourismus hat nicht nur Sinn, er hat auch einen Preis. Die Daumenschrauben die – ob nun mit dem Mittel oder vor dem Hintergrund von Reisewarnungen - durch die Reiseveranstalter diktiert werden, haben aufgehört zu zwicken; sie beginnen sehr zu schmerzen.
Natürlich muss die Einschätzung von Risiken sein, für Unternehmen, für Staaten. Natürlich müssen die Bürger unserer Länder geschützt werden vor Gefahren, müssen zumindest gewarnt sein. Aber warum herrscht keine Einigkeit darüber, wie weit die Warnung gehen muss? Warum – wenn für ganz Ägypten gedroht wird – werden nur die finanziell noch etwas unabhängigen Regionen „gesperrt“ – und warum, nochmal, nur von Einzelnen Unternehmen wie Ländern?
Demokratie fordern aber im gleichen Zuge deren Finanzierung zugunsten des eigenen Profits verunmöglichen? Das ist zynisch und menschenverachtend.
Johann Vifian Schweizer Staatsbürger Seit 29 Jahren in Ägypten lebend
Tobias Stötzel Deutscher Staatsbürger Seit 5 Jahren in Ägypten lebend
Hurghada, Sonntag den 09.03.2014

 
Das leise Sterben der Ozeane PDF Drucken E-Mail
Ausstellung im Fagus-Werk Alfeld

hochseehai(Bild: Andreas Wackenrohr / Weißspitzenhochseehai: Viele Haiarten sind extrem vom Aussterben bedroht, weil die Flossen in Asien sehr begehrt sind. Laut Meersbiologen sind  einige Arten  biologisch bereits tot, weil die Populationsdichte nicht mehr ausreicht, um den Fortbestand der Art zu sichern.)

Vom 18.05.2014 bis 18.07.2014 findet im Weltkulturerbe "Fagus-Werk" eine Ausstellung zu unseren akut bedrohten Meeren und seinen Bewohnern statt. Die Ausstellung ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Über zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Damit bilden die Ozeane den größten Lebensraum auf unserem Planeten. Doch dieser Lebensraum ist stark bedroht. Die Ausstellung „Das leise Sterben der Ozeane“, die vom 18. Mai bis 18. Juli im Fagus-Werk in Alfeld zu sehen ist, rückt die Schönheit und die Zerbrechlichkeit dieses sensiblen Ökosystems in den Mittelpunkt. Mit großformatigen Unterwasserfotografien zeigt der Autor und Unterwasserfotograf Andreas Wackenrohr, wie faszinierend und farbenfroh das Leben unter der Wasseroberfläche zugeht. Ihnen gegenüber stehen Informationen zu den Bedrohungen für die Ozeane: Meeresverschmutzung, Schiffsverkehr und die Plünderung der Fischbestände.

„Mit dem Kontrast aus faszinierenden Unterwasseraufnahmen und schockierenden Bildern zur Naturzerstörung möchte ich die Besucher zum Nachdenken anregen“, sagt Initiator Andreas Wackenrohr. „Denn viele Meeresbewohner werden schon in naher Zukunft ausgestorben sein. Es ist wichtig jetzt zu handeln. Denn wenn das Meer stirbt, stirbt am Ende der gesamte Planet.“

meeresmonsterAls inhaltlicher Partner begleitet der NABU die Ausstellung. Er unterstützt die Schau mit eigenem Bildmaterial und Ausstellungstexten zu den Folgen von Plastikmüll im Meer, der Schifffahrt und der Fischerei. Fotos dokumentieren dabei, wie stark zahlreiche Küsten inzwischen verschmutzt sind, und welche Folgen der globale Mülleintrag für die Meere und seine Bewohner hat. Als weiteres Beispiel für die Bedrohung der Ozeane stellt die Ausstellung die letzten 50 frei lebenden Maui-Delfine vor. Sie leben vor Neuseelands Küste, ihr Bestand wurde durch die Fischerei so stark dezimiert, dass sie in Kürze aussterben werden. Fotos und Fakten der immer populärer werdenden Kreuzfahrt belegen zudem, wie stark die Gesundheit der menschlichen und tierischen Küstenbewohner unter den hochgiftigen Abgasen leidet. „Die Meere sind schon sehr krank. Doch noch ist es nicht zu spät zu handeln“, so Andreas Wackenroh. (Bild oben rechts: Andreas Wackenrohr / Meeresmonster: Unvorstellbare Menge von Plastikabfall befinden sich in den Ozeanen. Mittlerweile sind kleinste Partikel dieser Zivilisations-Monster in der Nahrungskette angelangt, mit noch nicht absehbaren Folgen.)

Kontakt für weitere Infos: Andreas Wackenrohr, Tel. 05181-27567 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können oder Ulrich Thüre, Pressesprecher NABU Niedersachsen, Tel. 0511-91105-27.

 
Gesetzliche Krankenkasse muss ambulante HBO-Therapie für Diabetiker übernehmen PDF Drucken E-Mail
hbo_158Deutschlandweit werden über 7 Millionen Menschen wegen Diabetes behandelt und jährlich über 42.000 Amputationen bei Diabetes mellitus-Patienten durchgeführt. Davon sind bei knapp 30.000 Menschen chronische, nicht heilende Wunden infolge des sogenannten Diabetischen Fußsyndroms (DFS) die Hauptursache. Bei vielen anderen spielt der Verschluss der Arterien eine große Rolle. Durch die Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff in einer Therapie-Druckkammer lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Wundverschlusses verbessern und die Amputationsrate beim DFS nachweislich erheblich senken.

Der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat nun mit Urteil vom 7.05.2013 (Az.: B 1 KR 44/12 R) entschieden, dass gesetzlich versicherte Patienten bei einem ischämischen diabetischen Fußsyndrom im Stadium Wagner III und IV mit amputationsbedrohter Extremität einen Anspruch auf Kostenerstattung für eine hyperbare Sauerstofftherapie gegen eine gesetzliche Krankenkasse haben, auch wenn die HBO-Therapie ambulant erfolgt und ohne grundsätzlich erforderliche Aufnahme der HBO-Therapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Das BSG machte in seiner Entscheidung erfreulicherweise klar, dass aus medizinischer Sicht keine Gründe vorliegen, die HBO-Therapie beim ischämischen diabetischen Fußsyndrom im ambulanten Bereich anders als im bisher zugelassenen stationären Bereich zu bewerten. Somit gibt es für gesetzlich versicherte Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom durch die Sauerstoffüberdruck-Behandlung eine neue Therapie-Option, um chronische Wunden zur Abheilung zu bringen und Amputationen zu vermeiden.

 
Yap wird erstes Schutzgebiet für Mantas im West-Pazifik ! PDF Drucken E-Mail
- Ein Vorstoß gegen das Finning von Mantas -

meldung_mantaray_1_okt.08 Yap wird das erste gesetzlich verankerte Schutzgebiet für Mantas im westlichen Pazifik. Das Reservat wird auf einer Fläche von 21.350 Quadratkilometern eingerichtet und wird sich rund um 16 Hauptinseln und 145 Eilande bis zwölf Seemeilen in offene Gewässer erstrecken. 
Dies gab Sebastian Anefal, der Gouverneur der zu Mikronesien gehörenden Insel, jetzt auf einer Konferenz über Meeresbiologie auf Big Hawaii bekannt.
 
Fischern und Tierquälern drohen harte Strafen
 
„Der Mensch ist nicht am wichtigsten. Das Land und das Wasser sind am wichtigsten“, sagte der Gouverneur. „Wir müssen unsere Gewässer schützen, um unsere Lebensart zu bewahren und sicherzustellen, dass es für die nächsten Generationen noch genügend Ressourcen gibt.“
Die Bestimmungen für das Schutzgebiet sehen bei Verletzung oder Tötung eines Mantarochens und Zerstörung ihres Lebensraumes Strafen bis zu sechs Monaten Gefängnis und/oder Geldstrafen vor.
Die Idee kommt nicht von ungefähr: Parallel zu den Bestandseinbrüchen bei allen großen Haiarten häuften sich in den vergangenen Monaten Berichte über gefinnte Mantas.
 
Bildungsinitiative mit Manta Ray Bay

Der Vorstoß selbst geht auch auf das Engagement von Bill Acker vom Manta Ray Bay Hotel & Yap Divers zurück, der sich nicht nur seit 1986 vehement für den Schutz der Tiere einsetzt, sondern darüber hinaus in diesem Sommer die Mikronesische Manta-Stiftung gründete (Micronesian Manta Foundation). Diese Non-Profit-Organisation verschreibt sich dem Schutz der Mantas und ihres Lebensraumes durch Forschung, Initiativen zur Erhaltung und Bildungsmaßnahmen (Präsident ist „Manta Man“ Bill). Zukünftig wird die Stiftung verstärkt mit Grundschulen, weiter führenden Schulen und den Dorfgemeinschaften zusammenarbeiten, um ein Bildungsprogramm für die Menschen in Yap aufzubauen. Zielsetzung ist es, Verständnis und Bewusstsein für den Erhalt der Mantas und ihres Lebensraumes zu schaffen und zu vermitteln, was dies kurz- und langfristig für Yap bedeutet.
Erster Schritt der MMF ist die Identifikation der standorttreuen Mantas und ihrer bevorzugten Habitate vor Yap. Zu diesem Zweck wurde in diesem Jahr das wissenschaftliche Pilotprojekt Manta Mania ins Leben gerufen. Unter der Leitung der Meeresbiologin Dr. Andrea Marshall, die kürzlich eine neue Manta-Art beschrieben hat, helfen auch unsere Gäste bei der Fotoidentifikation der Tiere mit (übrigens kostenfrei). Der Aufbau unserer biologischen Datenbank wird außerdem durch über die Jahre angesammeltes Wissen, alte und neue Fotografien gestützt.
www.mantaray.com
 
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