Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 5

_dsc0277Heute habe ich mir tauchfrei genommen und einen kurzen Bummel durch Aqaba gemacht. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass Aqaba nicht gerade eine Perle unter den orientalischen Städten ist. Es gibt noch das alte Fort aus einem der vorigen Jahrhunderte und eine alte Moschee. Diese beiden Gemäuer konnte ich aber leider aus Zeitmangel nicht besuchen. So habe ich mich etwas in der Hafengegend rumgetrieben und auf dem Souk._dsc0279 Was ich allerdings gelernt habe: Aqaba war schon zu Zeiten der römischen Besatzung ein wichtiger Hafen und die Römer nannten die Stadt Berenice. Auf dem ägyptischen Festland, nahe der sudanesischen Grenze, gibt es noch heute eine Stadt gleichen Namens und ich dachte immer, dass jene Stadt gemeint ist, wenn in römischen Texten _dsc0287von Berenice die Rede ist. Das ägyptische Berenice habe ich auch schon einmal besucht. Leider ist die Stadt heute Sperrgebiet und man kann nur mit Sonderge_dsc0298hemigung hinein. Auch im ägyptischen Berenice gibt es tolle alte Ruinen und einige Archäologen dürfen das Stadtgebiet betreten. Später bin ich noch auf das Dach des Hotels geklettert und habe einen tollen Blick über den Golf von Aqaba gehabt, inklusive eines spektakulären Wüsten-Sonnenunterganges. 
 
Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 6
 
Ein letztes Mal Salem aleikum aus Jordanien!
_dsc0315Morgen geht es nach Hadsc_0119use. Heute war noch einmal ein letztes Highlight. Einige von uns haben das Wadi Rum besucht, natürlich auch ich. Wadis sind ja bekanntlich trockene Flussläufe in der Wüste die sich nur dann mit Wasser füllen, wenn es heftig geregnet hat. Dann aber werden sie zu reißenden Strömen die alles mitnehmen, was unglücklicherweise in ihnen ist. Ist es trocken, dann entfaltet diese Landschaft aber ihre ganze Schönheit, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Und jede Menge Lokalkolorit hat es auch und zwar in Form von Kamelen und ihren Beduinen. Zunächst seht Ihr auf den Bildern ein Wüstencamp. Dort kann man in Zelten wohnen wie die Beduinen, d. h. es ist ziemlich spartanisch. Aber viele Wüstenwanderer nutzen dieses Campdsc0311 als Ausgangspunkt für spektakuläre Wanderungen. Dann seht Ihr unseren Fahrer Mahmud, dsc_0136der uns in drei gemütlichen Stunden mit vielen Halts zum Gucken durch das Wadi kutschiert hat. Ich saß innen weil es mir noch zu kalt war. Das Wadi Rum liegt auf 1600 Meter Höhe, da ist es um diese Jahrszeit schon ziemlich frostig und so alle 2 bis 4 Jahre fällt sogar Schnee. Wir begegneten einem Beduinen und zahlreichen halbwilden Kamelen. Höhepunkt und Endpunkt der Fahrt war "The Bridge",_dsc0425 ein Steinbogen, den man erklimmen kann, was einige Kollegen tatsächlich gemacht haben. Zum Abschluss gibt es heute Abend noch ein Essen und morgen in aller Frühe geht es zurück nach Deutschland. H.K.