Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 2
feuer_1Heute mussten die Teilnehmer der Dive Challange Makrofotos aufnehmen. Einige hatten dazu ihre eigenen Kameras mitgebracht, andere haben eine Kamera zur Verfügung gestellt bekommen. Was ich, der ich schon seit Mitte der 1970er Jahre tauche, positiv vermerkte ist, dass die Digitalfotografie dem Hobby UW-Fotografie einen riesigen Schub verschafft hat. Kaum ein Taucher, der nicht seine eigene Knipskiste dabei hat. Früher war das anders. Da gab es kaum Taucher, die eine Nikonos besaßen. medusa-1-2Denn die war teuer und zusammen mit einer Blitzanlage und verschiedenen Objektiven kam man leicht auf mehrere 1000 Mark. Damit die Bilder auch gelingen, hat der Fotoprofi Eckhardt Krumpholz im Vorfeld einen kurzen Kurs über das Thema Makrofotografie gegeben. Die angehenden Fotografen lernten, dass man sich dann im Makrobereich befindet, wenn das abgebildete Motiv größer dargestellt wird, als es in Wirklichkeit ist. Also alles, was jenseits des Abbildungsmaßstabes 1 : 1 liegt, z. B. 2 : 1. Das klingt muraene_1kompliziert, ist es in der Praxis aber nicht: 2 : 1 heißt, das Motiv ist doppelt so groß dargestellt, wie in Wirklichkeit. 1 : 2 heißt, es ist auf die Hälfte verkleinert.
In der Tat gelingen selbst schon dem blutigen Anfänger respektable Fotos aus dem Nahbereich. Das kommt daher, dass viele widrige Faktoren, wie schlechte Sicht oder Schwebeteile, kaum eine Rolle spielen. Nun sind wir gespannt, was die Teilnehmer der Challange von ihren Tauchgängen so alles an Bildern mitbringen und wünschen viel Erfolg. Was der Autor dieser Zeilen selber zustande gebracht hat, sehen Sie an diesen Bildern.