Schatzsuche in den Höhlensystemen Mexikos

florian_huberIn den Jahren 2009 bis 2012 wurde von Florian Huber und drei weiteren Forschungstauchern des Kieler Instituts für Ur- und Frühgeschichte die gefluteten Höhlensysteme und Cenoten  im nördlichen Teil der mexikanischen Halbinsel Yucatán untersucht.  2012 entstand daraus der Kinofilm „Verborgene Welten – Die Höhlen der Toten“.

Die Dokumentation begleitete die vier Forscher auf ihrer abenteuerlichen Entdeckungsreise in diese Verborgenen Welten. Durch Spalten und Löcher, kaum größer als ihre Körper, dringen sie an Orte vor, die bis heute nur wenige besuchen konnten. Bei einem Tauchgang, der vom Urwald bis ins Meer führt, stoßen sie auf Überreste von Menschenopfern, prähistorische Feuerstellen und urzeitliche Tierskelette. Um dies realisieren zu können, betrat die Dokumentation auch in technischer Hinsicht Neuland: eigens entwickelte Kamerasysteme und Unterwassergehäuse wurden konstruiert um den besonderen Bedingungen und Belastungsproben dieser Ausnahmetauchgänge standhalten zu können.

Bei den Cannes Corporate Media & TV Awards 2013 erhielt der Film als beste Dokumentation den Goldenen Delphin in der Kategorie „Adventure & Travel“. Dazu kann „Verborgene Welten“ ebenfalls einen Schwarzen Delphin in der Kategorie bester Einsatz von 3D vorweisen, der den enormen technischen Aufwand der eigens entwickelten Kamerasysteme würdigt, die die einmaligen Unterwasseraufnahmen erst ermöglichten.

https://www.youtube.com/watch?v=c8KIpeSpCqA