10 Topp-Tauchplštze

azur window_Riffe, Wracks und Höhlen

Migra Ferha: Steil und tief (Malta)
Unter den Dingli Cliffs gibt es Steilwandtauchen pur. An den Wänden und im Freiwasser sind Begegnungen mit großen Zackenbarschen, Thunfischen, Barrakudas und Adlerrochen möglich.

Xwieni Bay: Ein Platz für alle (Gozo)
Für die einen lediglich ein Platz für Anfänger, für Ortskundige dagegen der Ausgangspunkt zu spektakulären Spots. Denn nach dem durchaus sehenswerten Flachbereich, der hübsche Canyons und ausgedehnte Seegraswiesen bietet, geht’s ab ins Tiefe. Nach links geht’s zum Double Arch, dessen anliegendes Riff man unbedingt betauchen sollte. Nach rechts gelangt man zur Calypso Cave.

Santa Marija Cave: Fischfutter mitnehmen (Comino)

Ein Bootsausflug nach Comino ist eine angenehme Abwechslung. Die Santa Maria Caves sind dabei ein lohnenswertes Ziel. Viel angefütterter Fisch und leicht betauchbare Grotten und Tunnel mit stimmungsvollen Lichtspielen sind die Glanzlichter. Wegen der geringen Tiefe auch für Anfänger.
 

Mgarr lx-Xini: Ein Höhepunkt im Dunkeln (Gozo)
Besonders für Freunde des Nachttauchens, ist diese flache Bucht ein Muss. Drumherum: Steile Uferwände mit kleinen Höhlen, Felsen, Sandboden in der Mitte und am Buchtausgang Seegraswiesen. Was tagsüber schon sehenswert ist, wird im Dunkeln ein Höhepunkt.

Billingshurst Cave: Ende gut, alles gut (Gozo)
Ein Leckerbissen ist die gut 50 Meter in den Fels reichende Höhle am Reqqa Point. Riesig groß ist der Eingang mit schönem Bewuchs. Stößt man weiter ins Innere vor, nimmt der Bewuchs ab. Spektakulär: In fast völliger Dunkelheit kann man am Ende unter einer riesigen Kuppel auftauchen.

Coral Cave: Schweben im Raum (Gozo)
In wenigen Tauchminuten kann man vom Dwejra Point aus die riesige Coral Cave erreichen, die ihrem Namen alle Ehre macht, sind doch die Decken mit filigranem, sehr empfindlichem Bewuchs bedeckt. Allein das Schweben durch diese halboffene Höhle ist ein Erlebnis der Spitzenklasse.

Blue Dome: 100 Stufen zum Taucherglück (Gozo)                                                Nicht Jedermanns Sache sind die knapp 100 Stufen hinunter zu einer kleinen Bucht. Hat man einen engen Canyon hinter sich gelassen, erreicht man nach kurzer Tauchstrecke eine riesige Höhle, halb über, halb unter Wasser. Nachmittags ein Lichtspektakel, auch für unerfahrenere Taucher.

Dwejra und Fessej: Zwei freistehende Felsen (Gozo)                                                Gut trainierte Taucher erreichen diese Plätze von Land aus. Bequeme per Boot. Der Fungus Rock am Dwejra Point und Fessej Rock bei Ta’Cenc sind taucherische Leckerbissen. Betauchbar sind beide von 0 bis minus 40 Meter. Besonderheit: die sonst eher seltenen großen Zackenbarsche.

Wied Iz-Zurrieq: Vorsicht Bootsverkehr (Malta)                                                     Nicht nur das Wrack der „Um El Faroud“, auch die Steilwände lohnen eine Erkundung in und um diese/r Bucht mit dem glasklaren Wasser. Dabei sollte der Besuch der Grotten nicht fehlen, wenngleich der rege Bootsverkehr (hier starten die Boote zur Blue Grotto) die schöne Stimmung trübt.