Nach schwerem Tauchunfall: Englische Taucherin vorübergehend querschnittsgelähmt

Es sollte die berühmte Ein-Mal-im-Leben-Reise werden: Amy S. und ihr Freund flogen zum Tauchen nach Indonesien in ein Fünf Sterne Hotel mit angeschlossener Tauchbasis. Zurück kam die Marathonläuferin, vorübergehend querschnittsgelähmt, im Rollstuhl.

Jetzt verklagt Amy S. die Basis auf rund 50 000 Euro Schadensersatz. Amy S. hatte während der Tauchgänge eine Reihe leichter, unbemerkter, Dekompressionsunfälle erlitten, die in der Summe später dazu führten, dass die Sportlerin von der Hüfte abwärts gelähmt war. Zwischenzeitlich hat sie das Gehen wieder gelernt, aber an Sport ist nicht mehr zu denken. Außerdem ist ihr Körper von der Hüfte abwärts gefühllos geworden.

Die Forderung begründet die Taucherin damit, dass die Tauchlehrer der Basis die Dekompressionsvorfälle hätten bemerken müssen. In dieser Situation hätte sie nicht länger tauchen dürfen.

Die Tauchbasis, deren Namen ATLANTIS bekannt ist, wollte keine Stellungnahme zu einem laufenden Gerichtsverfahren geben. Aus Indonesien wurde nur geäußert, dass die Geschichte der Tauchbasis sich erheblich von der Geschichte der Amy S. unterscheiden würde.