Münzenschildkröte stirbt nach OP

Vor wenigen Tagen hatten wir hier gemeldet, dass Tierärzte in Thailand eine Schildkröte operierten, die 915 Münzen mit einem Gesamtgewicht von rund fünf Kilogramm verschluckt gehabt hatte. Omsin, Sparschwein, wurde das Tier deshalb von der thailändischen Öffentlichkeit genannt.

Nun, rund zwei Wochen nach der Operation, ist Omsin an einer Blutvergiftung gestorben. Nach dem zunächst erfolgreichen Eingriff kam Omsin zur Rekonvaleszenz in die Obhut des Militärs. Dort erholte es sich zunächst, so dass man schon daran denken konnte, das Tier bald auszuwildern, wie es vorgesehen war. Doch dann fiel auf, dass es Omsin wieder schlechter zu gehen schien und es wurde eine Notoperation angesetzt. Dabei ist das 25 Jahre alte Schildkrötenweibchen dann verendet. Später wurde dann die Blutvergiftung festgestellt.

Omsin wurde von klein auf in einem Teich in einem Zoo gehalten. Besucher warfen Münzen in den Teich, was nach thailändischer Meinung Wohlstand und langes Leben bringt. Indes, Das Reptil hielt die blinkenden Dinger wohl für Nahrung.