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Freitag, 20. September 2019

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Von Heinz Käsinger

aufmacherIsrael ist ein Urlaubsland wie aus dem Bilderbuch. Wassersportlern stehen Topspots an zwei Meeren zur Auswahl, Kulturreisende wandeln hier auf den Spuren jüdischer, muslimischer und christlicher Propheten. Und wer lieber Party macht, taucht ein in Tel Avivs Nachtleben. ATLANTIS hat festgestellt: Dieses Land lässt keine Wünsche offen.
Der Rothschild-Boulevard in Tel Aviv ist lange nicht so schick, wie die Pariser Champs Élysées. Und die Geschäfte Unter den Linden in Berlin sind viel hipper als die hiesigen. Die 5th Avenue in New York, vorbei am Central Park, mit all ihren sehenswerten Museen sollten wir erst gar nicht erwähnen. Doch der Rothschild-Boulevard ist eine Prachtstraße für Menschen. Und nicht für wandelnde Geldbeutel. Noch. Aber der Wandel vollzieht sich in raschen Schritten.
Die Flaneure finden es jedenfalls außerordentlich angenehm, dass es hier Schatten gibt. Auf der parkähnlichen Verkehrsinsel in der Mitte zwischen den Fahrspuren wachsen Gummibäume und Palmen, Feigen- und Zitronenbäume. Der Spazierweg führt vorbei an Wasserspielen und Straßenkunst. Alle paar Meter steht ein kleiner Kiosk, wo man eine Zitronenlimonade oder einen Orangensaft trinken kann. Dann ein kleines Café. Bei den Jungen sind derzeit Cappuccino und Latte Macchiato die Renner. Wer einen Espresso („Short or long, Sir?“) bestellt, wird mit jenem Blick der Jugend bedacht, der in etwa ausdrückt: Du kannst ja nichts dafür, dass du schon so alt bist. So einen Blick schießt Sarah ab, bevor sie den Fremden fragt, wo er herkommt. Ein kleines Gespräch kommt in Gang, dann hetzt die Tochter des Besitzers weiter zum nächsten Tisch. Als sie kassiert, entschuldigt sie sich: „Nur unser schneller Service und die hausgemachten Kuchen halten die Leute bei uns. Aber die meisten gehen heute trotzdem zu „Starbuck’s“, obwohl wir billiger und besser sind.“
gem-1aDie Architektur rings um den Boulevard ist modern ambitioniert, auch hier demonstrieren Immobilienfirmen, Banken und Versicherungen ihre Macht durch Glasfassaden und gewagte Formen in Stahlbeton. Aber dazwischen blieb das Alte stehen – Hunderte von Häusern im Bauhausstil mit klaren Linien und funktionalen Formen. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viel Bauhausarchitektur auf einem Fleck wie in Tel Aviv. 2003 belohnte die UNESCO das und adelte die weiße Stadt am Meer, machte sie zum Weltkulturerbe. Leider gibt es mit den Häusern auch Probleme. Die aggressive Salzluft vom Meer her hat ihnen (die meisten davon entstanden zwischen 1910 und 1940) in den vergangenen Jahrzehnten arg zugesetzt. Wer sein Eigentum jetzt renovieren will, muss tief in die Tasche greifen. Bis zu 300000 Euro kostet, je nach Zustand des Hauses, so eine Sanierung. Shlomit Gross ist Mitbegründerin des Bauhaus-Centers in Tel Aviv. Ähnlich wie Sarah aus dem Café, klagt auch sie: „Das Zentrum Tel Avivs wird zusehends zum Zentrum für Reiche. Familien mit Kindern, für die die Häuser einmal gebaut wurden, ziehen weg, wenn der Eigentümer renoviert. Denn die Kosten schlägt er auf die Miete drauf.“ Es gäbe noch einen anderen beliebten Weg, die Kosten einer Haussanierung zu tragen, weiß Shlomit. Nämlich den Verkauf des Daches an einen Investor. Der baut sich auf das Flachdach ein zusätzliches Stockwerk als Penthouse-Wohnung. Die alten Mieter können jetzt zwar meistens wohnen bleiben aber zum einen ist – trotz strenger Stilvorschriften – der Charakter des Hauses dahin und zum anderen spielen die Flachdächer der Innenstadt eine wichtige Rolle im sozialen Leben der Großstädter: „Das Dach gehörte allen“, lacht Shlomit, „hier wurde im Sommer fast jede Nacht gefeiert und getrunken. Ich kann Ihnen sagen, da gings hoch her.“ Apropos Penthouse: Gerade hat sich ein russischer Oligarch in einem neuen Bankhochhaus den obersten Stock gesichert. Für 300 Quadratmeter Wohnfläche legte er umgerechnet 50 Millionen Euro auf den Tisch.
gem-1a-kleinNur eine Parallelstraße nördlich des Rothschild-Boulevards liegt eine Marktstraße. Obst und Gemüse, Dinge des täglichen Bedarfs, Fisch, Geflügel, Kitsch und Krempel gehen hier, gepaart mit sozialer Ansprache, über den Tresen. Am Ende der Marktstraße öffnet sich der Blick über den weiten Stadtstrand hinaus aufs Meer. Auch hier bleibt das Auge immer Mal wieder an einer modernen Skulptur oder einem Bodenmosaik hängen – Israel, das Land der öffentlich für jedermann zugänglichen Kunst. Reisende treffen in jedem Winkel des Landes auf solche Pretiosen.
Bei aller Schönheit im Detail: Tel Avivs Verkehr kostet selbst stoischen Zeitgenossen den letzten Nerv. Was liegt näher, als der Großstadt zu entfliehen, hinaus aufs Land. Immerhin wird dieses als gar heilig bezeichnet aber davon bekommt man in Tel Aviv nichts mit. Denn die zweitgrößte Stadt Israels ist gleichzeitig die weltlichste. Tel Aviv hat man nur richtig erlebt, wenn man auch dessen Nachtleben genossen hat (s. außerdem Artikel Seite 32). Bars und Bordelle, Kneipen und Kaschemmen, Festschmäuse und Fastfood betören in Tel Avivs Nächten alle Sinne.
Wer das Land bereist, kann dies ganz sicher und bequem tun, indem man sich ein Auto mietet. Die Straßen sind bestens ausgebaut und dreisprachig beschildert in hebräischer, arabischer und lateinischer Schrift. Ein Führer kann, muss aber nicht engagiert werden. Wegen der Sicherheit jedenfalls nicht. Wenn, dann deshalb, weil so ein offizieller Guide viele Informationen zu Sehenswürdigkeiten weiß, die ein gedruckter Reiseführer nicht parat hat. Einer der besten Guides des Landes ist Irad Fenichel. Kundig und belesen steuert er seine Schutzbefohlenen durch die Jahrtausende. Mit ihm kann man außerdem sportliche Touren erleben, Radtouren durch den Negev oder den Israel-Trail (wir kommen auf ihn zurück) meistert er mit einem Lächeln.
gem-1cKultur muss auf jeden Fall sein. Erst Mal Caesarea, wenige Kilometer nördlich Tel Avivs. Die antike Hafenstadt wurde von König Herodes ab etwa dem Jahr 20 vor unserer Zeitrechnung (v. u. Z.) gebaut und zu Ehren der römischen Kaiser (Cäsaren) Caesarea genannt. Bis zu 125 000 Bewohner soll die Hafenstadt in ihrer Blütezeit beherbergt haben. Juden und Römer, Perser und Araber, Kreuzritter und Osmanen hielten die Stadt. Ab etwa dem 13. Jahrhundert verfiel sie. Taucher erwartet hier eine besondere Spezialität. Im Hafenbecken liegen die alten Trümmer der ursprünglichen Anlagen aus der Zeit König Herodes’. Eine Gruppe von Unterwasser-Archäologen der Universität Haifa erforscht den Hafen. Wer selber einen Blick in die Jahrtausende werfen will: Gleich am Hafenbecken liegt ein Tauchcenter, wo man sich die entsprechende Ausrüstung leihen kann (s. Artikel „Der Hafen des Herodes“, Seite 26). In Caesarea treffen wir auch erstmalig auf eine Gestalt der Bibel, Paulus. Hier soll er zwei Jahre lang eingekerkert gewesen sein.
Wer aus dem christlichen Kulturkreis kommt, reduziert das so genannte heilige Land gerne auf die biblischen Geschichten um dessen Hauptfigur Jesus. An dieser Stelle wurde er geboren, dort wandelte er übers Wasser und da hinten wurde er gekreuzigt. Gerne wird vergessen, dass die Bibel – und damit das Land, in dem sie spielt – vor allem jüdisch ist. Am deutlichsten wird dies natürlich in Jerusalem, der Stadt des Friedens. Jerusalems historisches Zentrum, der Tempelberg mit den ihm umgebenden uralten Stadtteilen, wird von allen drei monotheistischen Religionen gleichermaßen beherrscht. Die Grabeskirche: christlich; die Klagemauer: jüdisch; Felsendom und Al-Aqsa-Moschee: muslimisch. Ein Tal trennt die antike Altstadt mit Tempelberg vom Ölberg. Für Christen ist der Ölberg mit dem an seinem Fuß liegenden Garten Gethsemane der Ort, an dem Jesus in der Nacht vor seinem Tod verraten und verhaftet worden sein soll. Für die Juden ist der Ölberg jedoch die Stelle, an der der Messias am jüngsten Tag herabsteigen wird. Umgekehrt glauben die Muslime, dass Mohamed von der Stelle aus, auf der heute die Al-Aqsa-Moschee steht, auf seinem Pferd Buraq in den Himmel zum Treffen mit anderen Propheten geritten ist. Al-Aqsa ist deshalb das dritt wichtigste Heiligtum im Islam.
Wem die Jerusalemer Religionsdröhnung auf die Nerven fällt, der kann die Stadt auch anders erleben. Über die Menschen. Wer durch die jahrtausendealten Gassen streift, der taucht im Gewirr von Wegen und Höfen, von Treppen, Durchgängen, Arkaden und Plätzen ein in ein wahrhaft babylonisches Völker- und Sprachengewirr. Hier bietet der aramäische Tuchhändler Stoffe an, dazu Schals und Turbane. Dort an der Ecke gibt es original Jesusausrüstung. Die Sandalen aus original Ziegenleder und nach original 2000 Jahre alten Bauplänen gefertigt. Dazu nachthemdartige Gewänder, die man mit Seilstumpen um die Hüften raffen kann.
Versteckt im Schatten eines Hofeingangs steht ein vierschrötiger Palästinenser, der sich später als Yussef vorstellt: „Want to see antiques? For free!“ Gucken kostet nichts, also rein in den dunklen Eingang. In schummerig beleuchteten Vitrinen stehen Figurinen und Öllämpchen sauber aufgereiht neben Amphorenscherben und Pfeilspitzen. Schmuckstück der Sammlung ist eine verrostete Speerspitze, von der Yussef gerne behaupten würde, es sei „die“ Speerspitze aber so vermessen ist selbst der geschäftstüchtige Palästinenser nicht. Allerdings versichert er vollmundig, diese hier sei genauso alt und sähe genauso aus. Das gleiche Spiel nebenan im Goldhandel. Die Sachen sind hübsch, kein Zweifel. Aber hoffnungslos überteuert. Patron Moshe macht ein niedrigeres Angebot, noch immer zu teuer. Moshes Sohn Ido holt ein neues Kästchen mit anderen Stücken. Alberto aus Italien lacht ihn aus: Genau die gleichen Modelle gebe es auch in Rom, ebenfalls garantiert antik. Aufgebracht will Alberto das Geschäft verlassen. Da macht ihm Moshe den alles entscheidenden Preis…
Schließlich sind alle zufrieden. Der Besucher hat ein attraktives Geschenk für seine Frau und der Verkäufer erzielte einen akzeptablen Gewinn. Entlang der Stationen des Kreuzweges geht es die Via Dolorosa hinauf zur Grabeskirche. Sechs christliche Konfessionen teilen sich deren Verwaltung, wobei die griechisch-orthodoxe, die armenisch-apostolische und die römisch-katholische Kirche das Sagen haben. Die Äthiopisch-Orthodoxen, die Syrisch-Orthodoxen und die Kopten sind nur geduldete Schmarotzer an diesem Welthauptort der Frömmigkeit. Eifersüchtig wacht jede Abteilung über ihre Pfründe. Die Äthiopier würden ihre Bleibe auf dem Dach der Kirche gerne renovieren. Weil aber die Kopten diesen Teil für sich beanspruchen, ist das nicht möglich. Hebt der griechisch-orthodoxe Mönch im katholischen Sektor eine weggeworfene Coladose auf, führt dies sofort und unweigerlich zu größeren diplomatischen Verwicklungen auf höchster Ebene. So spinnefeind sind sich die verschiedenen gefärbten Prediger von Demut und Nächstenliebe, dass sie sich noch nicht einmal über die Öffnungsregularien der Kirche einigen konnten. Damit das nicht die jeweils andere Sektion machen darf, hat man die Kirchenschlüssel einer muslimischen (!) Familie gegeben, die die Kirche jetzt jeden Tag auf- und zusperrt. Da wird einem Yussef mit seinen gefälschten Lanzen geradezu sympathisch.
gem-2aLandschaftlich ist Israel ein zweigeteiltes Land. Im Norden gibt es die Berge Galiläas, den See Genezareth und das Jordantal, die Ebene am Mittelmeer. Durchweg fruchtbare Regionen, in der Obst- und Südfrüchte, Korn und Oliven angebaut werden. Und es gibt den Süden des Landes, der Wüstencharakter hat – der Negev ist eine der trockensten Wüsten dieser Welt. Wer das Tote Meer erreicht, der befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Tiefpunkt seines Lebens. Rund 420 Meter unter dem Meeresspiegel befindet man sich hier, tiefer geht es auf der Welt nirgendwo anders: Der See Genezareth liegt nur 212 Meter, der Assalsee in Djibuti nur 173 Meter und das Death Valley in Nevada nur 86 Meter unter der Meeresoberfläche.
Der Grund für diese Lage ist in der Erdgeschichte zu suchen. In dieser Region driften die beiden Kontinentalplatten Asiens und Afrikas auseinander. So ist der Ostafrikanische Grabenbruch entstanden, der von Syrien im Norden über den See Genezareth, das Jordantal, das Tote Meer, den Golf von Aqaba, das Rote Meer, den Viktoria- und Tanganjikasee bis nach Mosambik verläuft. Mehr als 6000 Kilometer Länge machen ihn zu einem der mächtigsten Gräben der Welt.
Spektakulär ist nicht nur ein Bad im Toten Meer mit dem bekannten Schwebeeffekt, spektakulär ist auch ein Tauchgang. Es gibt eine Tauchschule, die Abstiege in dieses lebensfeindliche Gewässer anbietet. Ausgerüstet mit 30 bis 40 Kilogramm Blei, Vollgesichtsmasken und Trockentauchanzügen geht es abwärts. Welche Überraschung, so tot wie der Name vermuten lässt, ist es gar nicht. In der Tat haben Wissenschaftler mehr als 80 verschiedene Lebewesen nachgewiesen, die sich mit der hoch konzentrierten Salzlake arrangiert haben. Dazu gehören verschiedene Algen, Wirbellose und zahlreiche Bakterienarten.
Szenenwechsel: Wir schreiben das Jahr 70. Die Juden haben sich gegen ihre Besatzungsmacht, die Römer, erhoben, proben den Aufstand. Wie immer in so einem Fall macht Rom kurzen Prozess. Vier Legionen unter Titus werden geschickt, die räumen auf. Mehr als 1000 Aufständische können sich aber in die Bergfestung Masada absetzen. Ein Fort hoch über dem Toten Meer auf einem Hochplateau, von 400 Meter hohen Abgründen umgeben. Länger als ein Jahr können die Abtrünnigen den Stützpunkt halten, dann gelingt es den Römern, auch diese letzte Gruppe zu besiegen. Bevor sie in Masada einfallen, begehen die Rebellen kollektiven Massenselbstmord.
Eine Besichtigung des Forts über dem Toten Meer gehört zu den beeindruckendsten Erlebnissen einer Rundreise. Fremdenführer Irad bestätigt: „Wenn ich meine Gruppen befrage, was ihnen am besten gefallen hat, sagen die meisten: Masada.“
totesmeerVon den Gestaden des Toten Meeres ist es nicht mehr weit zu den Stränden des Roten Meeres. Der Badeort Eilat am Golf von Aqaba ist das Mekka der israelischen Taucher und in dieser Eigenschaft auch ein beliebtes Wochenendziel für Gäste aus dem Norden des Landes. Es gibt tolle Hotels und zahlreiche Tauchbasen, denen man sich anschließen kann. Die vorherrschende Art zu tauchen ist das Shorediving, man geht einfach vor der Tauchbasis ins Meer.
Darüber hinaus bietet man hier natürlich alles, was einen Wassersporturlaub außer tauchen noch ausmacht: Man kann Jetski fahren, es gibt Segel-, Surf- und Kiteschulen, man kann mit einem Glasbodenboot fahren und ein großes Meerwasseraquarium mit Großfischen gibt es leider auch. Dazu kann man auch Aktivitäten zu Lande unternehmen: Eine Jeepsafari zu einer Flamingosaline und einer antiken Kupfermine kann bequem an einem Tag abgehakt werden. Wer es beschaulicher aber auch eine Spur anstrengender will: Eine Kameltour durch die Umgebung Eilats ist auch drin.
Ein Land wie Israel, das malerisch zwischen den Golanbergen und dem Mittelmeer liegt, mal fruchtbar, dann wieder karg, könnte es sich wirklich gemütlich machen. Geht aber nicht. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft gibt es mächtige Feinde: Syrien und Saudi Arabien haben nur eines im Sinn – dem geografischen David bei passender Gelegenheit ans Leder zu gehen. Israel ist deshalb in ständiger Alarmbereitschaft und das M16 des Sicherheitsbeamten auch beim Gebet an der Klagemauer in Griffweite. Trotzdem spürt man in keiner Sekunde seines Urlaubs so etwas wie Spannung. Der Ausdruck „so sicher wie in Abrahams Schoß“ trifft nicht nur geografisch voll ins Schwarze. Jedenfalls tut der Staat alles dafür, seiner Bevölkerung und seinen Besuchern ein sicheres Leben zu gewährleisten. Und so tingeln die jungen Leute von Eilat, Tel Aviv und Jerusalem auch weiterhin unbesorgt von Kneipe zu Kneipe.
 
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