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Produkte und Leistungen
Nachfolgend stellen wir Ihnen neue Produkte rund ums Thema Tauchtechnik vor. Und wir geben Tipps für allerhand praktische Probleme, die im Zusammenhang mit der Handhabung tauchtechnischer Gegenstände auftreten könnten. Tauchtechnik ist schließlich zum komplexen Thema geworden.
Hubert Sinzig
Sicherheitstipps für Kompressorbetreiber
Hubert Sinzig ist in der Branche als Technik- namentlich Kompressorspezialist bekannt. Für ATLANTIS-Leser gibt er Tipps zum sicheren Betrieb eines Kompressors:
1) Ein Betreiberseminar beim Kauf und spätere regelmäßige Auffrischungskurse sind oberstes Gebot!
2) Führen Sie ein Betriebsstundenbuch, in das Sie auch Wartungsarbeiten eintragen, es könnte im Schadensfall als Beweis dienen.
3) Regelmäßige Qualitätsprüfung der Luft wird empfohlen (Faustregel: Ab 130 Betriebsstunden 1 x jährlich).
4) Pflegen und warten Sie den Kompressor wie vom Hersteller vorgesehen und empfohlen.
5) Für Clubs: Der Kompressorwart sollte sicherstellen, dass kein Unbefugter (Ungeschulter) Flaschen füllt.
Mehr Infos: www.hubsis-tauchservice.de
Die Kowalski LED: Formschön und hell
Die neue Kowalski LED-Lampe ist aus seewasserfestem Aluminium gefertigt. Es handelt sich um eine Hochleistungs-LED-Lampe mit 20000 Lux bei 6500 Grad Kelvin. Der Reflektor strahlt das Licht in einem sechs Grad Winkel ab (Spot). Die Nutzbrenndauer beträgt sechs Stunden, dazu kommt noch ein Acht-Stunden-Notprogramm.
Das Gehäuse ist bis 200 Meter druckdicht, gebürstet und eloxiert, was aus der Lampe ein richtiges Schmuckstück macht. Betrieben wird Kowaskis LED mit drei Alkaline Akkus oder Akkus des Typ C (Babyzellen). Das Gesamtgewicht beträgt rund 750 Gramm. Die Lampe kann auch über Wasser voll eingesetzt werden, Lieferung inklusive drei Batterien und Handschlaufe.
www.kowalski-berlin.de
Winfried Zühlke: Taucherlampen und Flugsicherheit
Voller Erwartung, die ersten Taucherfahrungen mit seiner neu erworbenen Taucherlampe zu machen, checkte Fritz am Frankfurter Flughafen nach Hurghada ein. Beim Check-in war noch alles in Ordnung, die Lampe im Fluggepäck sicher verstaut. In Hurghada angekommen staunte Fritz nicht schlecht. Ein farbiger Aufkleber zierte seinen Koffer „Geöffnet durch das Sicherheitspersonal“ war da zu lesen. Etwas nervös öffnete Fritz seinen Koffer und musste feststellen, es fehlt die neue Taucherlampe. Was war geschehen? Nach den Bestimmungen der Luftfahrtbehörden gelten Taucherlampen als Gefahrengut und sind deshalb vom Transport im Passagiergepäck ausgeschlossen. Dies gilt für alle batteriebetriebenen Geräte die große Wärme erzeugen und einen Brand verursachen können. Also hatte das Sicherheitspersonal Fritz’ Lampe aus dem Koffer genommen. In der Tauchbasis konnte man ihm nicht nur mit einer Ersatzlampe sondern auch mit wichtigen Hinweisen weiterhelfen. Natürlich kann man Taucherlampen mit auf eine Flugreise nehmen. Die Lampe muss aber ins Handgepäck. Außerdem muss die Leuchtquelle (meist Halogenbrenner) von der Batterie getrennt werden. Hier noch ein paar weitere Tipps:
1) Vergewissern Sie sich vor Reisebeginn bei der Fluggesellschaft, dass Sie Taucherlampen mitnehmen dürfen. Es gibt Fluglinien die verweigern die Mitnahme. Bei einer Reise in ein Tauchgebiet wie Ägypten ist dies jedoch sehr unwahrscheinlich.
2) Vor Reiseantritt sollten Sie probieren, wie der Brenner ausgebaut wird. Wichtig hierbei ist, dass Sie am Flughafen eventuell die Funktion der Lampe demonstrieren müssen. Deshalb bauen Sie den Brenner nicht vorher aus.
3) Taucherlampen sollten ins Handgepäck genommen werden. Auch hier gibt es Ausnahmen, in Basel bestand man einst auf dem Transport im Fluggepäck weil die Taucherlampe ein „gefährliches Schlaginstrument“ sei.
4) Geben Sie Ihr Handgepäck ganz normal bei der Sicherheitskontrolle zur Überprüfung. Besteht das Sicherheitspersonal auf Kontrolle der Taucherlampe, führen Sie diese vor. Bauen Sie, wenn gewünscht, den Brenner aus. Das haben Sie zu Hause geübt.
5) Auch starke LED-Taucherlampen können große Wärme erzeugen. Gehen Sie nicht davon aus, dass diese Lampen nie kontrolliert werden. Viele dieser Lampen lassen sich nicht oder nur sehr umständlich zerlegen.
6) Lampen mit HID-Brenner (Gasentladung) sind für Flugreisen nicht zu empfehlen. Die Brenner sind sehr empfindlich und außerdem sehr teuer (>100 Euro). Sollten Sie sich noch nicht für eine bestimmte Taucherlampe entschlossen haben, achten Sie beim Kauf darauf, dass der Brenner einfach zu wechseln geht. Bei manchen Lampen benötigen Sie Spezialwerkzeug und bei anderen müssen Sie umständlich alles auseinander nehmen. Gut durchdachte Lampen lassen sich leicht durch eine kurze Drehung öffnen. Lampenkopf und Batterie sind dann voneinander getrennt. Der Brenner bleibt geschützt und die Lampe kann sicher transportiert werden.
Zu guter Letzt hat Fritz nach der Heimreise seine Taucherlampe wieder zurück bekommen, was nicht immer der Fall sein muss.
www.antares-technologies.de
Aqualung:
Der neue Tec-Tauchcomputer Suunto HelO2
Mit dem Suunto HelO2 stellt Suunto seinen neuesten Tec-Tauchcomputer und -planer vor. Das Gerät ist insbesondere für technische Taucher konzipiert, die unter Verwendung verschiedener Gasgemische wie Trimix, Nitrox und Sauerstoff noch tiefer und länger tauchen möchten, um z. B. Schiffswracks oder Höhlen zu erforschen.
Der Computer: Suunto HelO2 ist der erste Tauchcomputer von Suunto, der über umfangreiche Gasmischfunktionen verfügt. Das Gerät, bei dem Suunto auf seinen technischen RGBM-Algorithmus setzt, eignet sich für Tiefen bis zu 120 Meter. Suuntos technischer RGMB-Algorithmus basiert auf dem RGBM-Algorithmus des Dekompressionsforschers Dr. Bruce. Mit dem Algorithmus werden Heliumgewebegruppen in das Dekompressionsmodell eingeführt; der Taucher kann so frei zwischen Trimix-, Nitrox- und Lufttauchen entscheiden. Insgesamt können acht Gase als Primär- oder Sekundärgase ausgewählt werden, und das mit einem Sauerstoffgehalt zwischen acht und 100 Prozent und einem Heliumgehalt zwischen Null und 92 Prozent.
Die PC-Software: Tec-Tauchplaner von Suunto ist ein benutzerfreundliches Planungs- und
Darstellungswerkzeug zum Planen von Tauchprofilen, Gaszusammensetzungen und Ersatzplänen. Über eine intuitive Benutzeroberfläche kann der Taucher verschiedene Kombinationen aus Tiefe, Zeit, Gas und Partialdruck zusammenstellen, ohne ständig nachrechnen zu müssen. Das Gerät berechnet sämtliche Änderungen umgehend und stellt die Ergebnisse in einem übersichtlichen Diagramm dar. Anschließend kann der Taucher die geplanten Gasdaten und sonstigen wesentlichen Tauchinformationen bequem über das beiliegende USB-Kabel vom PC auf den Tauchcomputer übertragen. Das umständliche Niederschreiben der Ergebnisse in einem Tauchplan entfällt hierbei.
Darüber hinaus erhalten die Taucher wertvolle Gasmischanweisungen für ihren geplanten Tauchgang, die sie wiederum ausdrucken und ggf. in einer Tauchstation vorlegen können, falls sie das Mischen nicht selbst vornehmen möchten.
www.auqalung.com
Das Rolock-System:
Der Dreh mit dem Dreh
Das Prinzip ist das selbe wie bei Raumanzügen: Rolock koppelt Trockentauchanzug und Trockenhandschuh mit einem schnellen Dreh aneinander. Rolock ist ein Handschuhsystem, das speziell in der Trockentaucherei verwendet wird. Es besteht aus dem Handschuh selber und einem Kupplungssystem, das diesen an den Trockentauchanzug anschließt.
Es hält die Hände, die sonst nur durch normale Nasstauchandschuhe aus Neopren geschützt werden würden, komplett trocken – und damit wärmer. Der pfiffige Handschuh kann nur dann eingesetzt werden, wenn der Trockentauchanzug mit einer Armmanschette aus Latex ausgestattet ist. Geliefert werden der Handschuh, ein dünnerer Spannring, Dichtungen in Form von O-Ringen und die beiden Enden eines Bajonettverschlusses, nennen wir diese A und B. A wird am Handschuh angebracht, B an der Latexmanschette des Trockis. Markierungen auf den beiden Enden des Kupplungssystems zeigen dem Anwender, wie vor dem Tauchgang der Handschuh angebracht und durch einen simplen Dreh wasserdicht verschlossen wird – wobei innen liegende O-Ringe für die Dichtigkeit sorgen. Ältere Taucher kennen dieses System sicherlich noch in ähnlicher Form von der Amphibienkamera Nikonos, deren Objektive ebenfalls mit O-Ringen gedichtet waren, und die durch einen einfachen Dreh am Kameragehäuse befestigt wurden.
www.aquatool.com
Neu im Vertrieb bei Wet & Dry:
Jackets und Flossen
 Die Duo Vortex ist ein neues Flossenmodell mit einem gesplitteten Flossenblatt. Es handelt sich um eine Geräteflosse, deren Machart kraft- und gelenkschonend ausgelegt wurde: Der Flossen-blatt-Winkel beträgt 25 Grad, was eine effiziente Kraftübertragung möglich macht. Die Flosse ist bis Schuhgröße 52 (Trockistiefel!) zu verwenden. 
Mit dem Hover RS und dem Atlas QR stehen dem Anwender zwei neue Jacket-Modelle zur Verfügung. Das Hover verfügt über eine perfekte Verteilung der Luftblasen, was dem Taucher unter Wasser die perfekte Schwimmlage eines Wing-Jackets verleiht, ihn jedoch über Wasser nicht nach vorne drückt, wie dies sonst bei Wings der Fall ist. Dies wird geschafft, in dem das Jacket durch den Wasserdruck die Luft an der Oberfläche aus der Wing-Kammer nach vorne drückt.Wer vorne zieht, läst hinten Luft ab – auf diese griffige Formel lässt sich die Neuerung am Modell Atlas bringen. Die hinteren Schnellablässe können bequem vorne bedient werden.
Weitere Merkmale: Zehn plus vier Kilogramm Blei, D-Ringe aus Edelstahl, Doppelflaschengeeignet, besonders große Taschen.
www.wetunddry.de
Trocki-Handschuhe von GNT:
Die halten warm!
Die Duisburger Firma Schreiber bietet neben den bekannten „Glatthaut Neopren Trockentauchanzügen“ (kurz GNT) auch Handschuhe aus diesem weichen, kleinporigen Material an. ATLANTIS war damit im Eiswasser.
Von Volker Lottmann
Da Handschuhe in erster Linie Tauchers Hände warm halten sollen, bietet sich ein Testtauchgang im extrem kalten Gewässer an, eisige Tage hatten wir ja in diesem Winter genug und unter solchen Bedingungen kann ein Produkt zeigen, was es leistet.Das Anziehen der knuffigen Dreifingerhandschuhe ist ein wenig ungewohnt aber GNT-Chef Uli Schreiber gibt auf seiner Website einige gute Tipps dazu.
Die erste Überraschung dann beim Einstieg ins Wasser: eingelegt zwischen die Doppel-manschetten des Trockentauchanzuges sind die Handschuhe dicht. Der See wartet mit einer Wassertemperatur von vier Grad Celsius auf, doch- die Finger sind noch immer schön warm. Erst bei 15 Meter tröpfelt ein wenig Wasser in die Handschuhe hinein, das war’s dann aber auch. Als Testvorgabe war ein 30minütiger Tauchgang geplant, aber ein paar Minuten länger waren durchaus in Ordnung, kalte Hände gab es nie. 
Uli Schreiber, der aus der Berufstaucherei kommt, hat jahrzehntelange Erfahrung mit dem Material Neopren, da er früher seine Anzüge selbst anfertigte und ständig verbesserte. Daraus hat er ein Konzept aus Anzug und Peripherieprodukten entwickelt, welches er mit seinen GNT-Artikeln konsequent durchzieht.
Die Handschuhe sind nicht genäht, sondern verklebt, nur innen kaschiert und an den Klebestellen mit einem stabilen Textilband abgedeckt. Mit der Schieblehre gemessen, besteht die Handschuh-Oberseite aus sechs Millimeter, die Handinnenseite aus rund vier Millimeter starkem Neopren. Hierdurch sollen Tast- und Greiffähigkeit verbessert werden. Sogar Fotografieren ist möglich, wenn man sich auf die Bedienung von Auslöser, Blende und Blitz beschränkt. Zum Preis von 42 Euro sind die sauber verarbeiteten GNT Handschuhe in den sechs Größen XS bis XXL lieferbar. Info: E-Mail:
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, Internet: www.schreiber-duisburg.de
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