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Dienstag, 29. September 2020

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Festival Mondial de l’Image Sous Marin PDF Drucken E-Mail

daniel mercier 2008Ein  Wettbewerb kommt in die Jahre

Von Heinz Käsinger

Bereits zum 35. Mal wurde in diesem Jahr das international stets gut besetzte Festival des Unterwasserbildes ausgetragen. Nach zweijähriger Pause auch wieder im Palais de la Congrès im Zentrum von Antibes-Juan les Pins.

Es ist jedes Jahr so etwas wie ein Familientreffen, wenn die Medienszene sich Ende Oktober, Anfang November in Südfrankreich trifft – und das jetzt schon seit 35 Jahren. Der Anlass ist durchaus hochkarätig, handelt es sich beim Festival des Unterwasserbildes doch um einen der anspruchsvollsten Foto- und Filmwettbewerbe weltweit. Und in Antibes werden jetzt im Herbst die Einsendungen schließlich prämiert. Für den Ort ist es der letzte Höhepunkt des Jahres. Nachdem der Besucherstrom zum Wettbewerb versiegt ist, machen die meisten Bars, Restaurants, Boutiquen und Galerien dicht, verfallen dem Winterschlaf. Dem französischen Fernsehen ist das Festival in jedem Jahr eine kurze Reportage wert – zur besten Sendezeit in den Abendnachrichten. (Bild: Veranstalter Daniel Mercier nach der Aufnahme in die  Diving Hall of Fame)

Doch vorher geht es dank des Festivals noch mal richtig rund. Gesucht sind, vor allem bei schönem Wetter, die freien Plätze in den Lokalen direkt am Meer. Dieses hat oft noch Badetemperatur und die Präsentation der Bilder und Filme in den Hallen des Palais de la Congrès werden dann zur Nebensache. Deshalb hoffen die Aussteller auf schlechtes Wetter, denn dann bleiben die Besucher in den Hallen.

Doch wie auch immer das Wetter ist, abends wird abgerockt. Kurt Amsler sitzt am Schlagzeug, Muro Pelliconi schmettert seine alten Stones-Interpretationen, Christoph Gerigk jazzt mit seinem Saxophon. Und der Kongress tanzt. Die Bar ist zentrale Anlaufstelle, der Pastis fließt.
Schade, dass in den vergangenen Jahren die Qualität der Einsendungen etwas gelitten hat. Auch im Herbst 2008 hängen viele Bilder aus, die hier so nicht hängen dürften. Beispielsweise eine Schildkröte, die von hinten am Panzer festgehalten wird. Rolf Sempert von Subal Europe meinte angesichts dieses doch herben Fauxpas’: „Eine Vorjurierung würde dem Wettbewerb gut tun.“ Und Seacam-Chef Harald Hordosch: „Die Siegerbilder mal außen vor gelassen: Was seit Jahren immer weniger wird, ist die Klasse in der Masse.“

Trotzdem, die Siegerfotos waren auch in diesem Jahr wieder vom Feinsten. Und: Wer so richtig ehrlich zu sich ist, gibt sowieso zu, dass er am wenigsten wegen der Fotos anreist.

Das waren die Sieger

schildkroete thomas vignaud Thomas Vignaud, Frankreich (Farbabzüge)

seehund silvia boccato Silvia Boccato, Italien (Schwarz-Weiß)

boot mantas mirko zann Mirko Zanni, Schweiz (Dia)

 

 
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