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Freitag, 18. Oktober 2019

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Entdeckungen im Flachwasser

Von Heinz Käsinger (Text) und Paul Munzinger (Bild)

Die Saumriffe des Roten Meeres so nahe an der Küste, sind ideales Schnorchelrevier. Hier, nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche, warten die Pretiosen des Ozeans fast vollzählig auf den Besucher. Der muss eigentlich nur eines: hinsehen. Und unvergessliche Eindrücke werden ihm gewiss sein.     

delphin 21Elvira aus dem aargauischen Stein ist wirklich begeistert: „Diese vielen Farben, die tausend Fische, es ist einfach wunderbar hier!“, schwärmt sie ihrer Nachbarin im Liegestuhl vor. Elvira ist nicht nur das erste Mal in Ägypten, sie hat jetzt, mit ihren 67 Jahren, auch das erste Mal durch eine Tauchermaske hinunter in ein Tropenriff geblickt. – Mit oben genannter Wirkung.
So wie Elvira geht es jährlich unzähligen Urlaubern. Zuerst ziert man sich ein bisschen, hat gar Angst vor dem, was da in der Tiefe lauern könnte und ist dann doch hin und weg. Kein Wunder. Die Saumriffe des Roten Meeres eignen sich hervorragend zum Schnorcheln. Sie liegen dicht am Strand, müssen also nicht erst mit großer körperlicher Anstrengung erreicht werden. Sie reichen auch bis dicht unter die Wasseroberfläche, was ein tiefes Abtauchen unnötig macht. Und vor allem: Sie wimmeln vor Leben.
 
Schnorchelrevier Saumriff
 
Viele Hotelbetreiber haben das Potential Schnorchler erkannt und Aufsichtspersonal an den Einstiegen platziert. Das steht zu Diensten, wenn es Probleme gibt oder  sperrt gewisse Strandabschnitte, wenn es Wind und Strömung erfordern. Und die Tauchbasen bieten mittlerweile geführte Schnorchelausflüge an. Der (frischgebackene) Schnorchler sollte jetzt von sich aus noch einiges beachten: Ausreichend Sonnenschutz auftragen, am besten mit wasserfester Creme und hohem Lichtschutzfaktor, den Oberkörper schützt man effektiv, indem man ein T-Shirt trägt. Während des Schnorchelns wird nichts berührt, zum einen, weil man sich verletzen könnte, zum anderen aber, weil das schädlich für die Lebewesen ist.
Achtung Unterkühlung: Wasser ist ein zehn Mal besserer Wärmeleiter als Luft. Auch wenn man es nicht merkt, man kühlt selbst in der Tropenhitze empfindlich aus. Und schließlich das Ohr: Putzen mit Stäbchen verletzt den Gehörgang, Entzündungen können die Folge sein. Schmalzlösende Tropfen stören das empfindliche Gleichgewicht zwischen Pilzen und Bakterien. Am besten, man lässt für die Dauer eines Schnorchelurlaubes sein Ohr in Frieden. Geputzt werden kann dann wieder daheim.
Wer diese wenigen einfachen Regeln beachtet, wird viel Freude an der schnorchelnd stattfindenden Erforschung der Unterwasserwelt haben. Wird faszinierende Begegnungen mit Rochen und Fledermausfischen, Feilenfischen und Süßlippen genießen. Apropos: Bestimmungsbücher über das Leben im Riff gibt es im Buchhandel und auch im Tauchsport-Fachhandel. Und wer weiß, vielleicht schwimmt gerade während Ihres Ausflugs ein Delfin vorbei. So geschehen am 18. September 2008 um 17.00 Uhr am Hausriff des „Radisson“-Hotels, El Quseir. Die Gruppe Schnorchler johlte vor Begeisterung.
 
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