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Dienstag, 26. September 2017

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Porsche präsentiert 911er Turbo Cabriolet PDF Drucken E-Mail

James Bond trifft Giacomo Puccini

aufmacherfoto Von Benedict Glockner

Die Präsentation des neuen Porsche 911 Turbo Cabriolets auf dem Titisee im Südschwarzwald war vor allem eines: Ein Fest für alle Sinne. Geheimnisvolle Lichtreflexe unter Wasser, ein grandioses Feuerwerk, große italienische Oper und nicht zuletzt ein erstklassiges Menü verzauberten die geladenen Gäste. 

schritt1 Ganz schön beeindruckend!“: Diese Aussage eines unbeteiligten Passanten auf seinem Samstagsspaziergang beschreibt es ganz gut, was am 8. September des vergangenen Jahres an und auf dem Titisee am Fuße des Feldbergs stattfand. Das Porschezentrum Freiburg präsentierte auf ungewöhnliche Weise das neue Porsche 911 Turbo Cabriolet. Zu diesem besonderen Event ließ es sich Chef Joachim Janssen nicht nehmen, sein neues Schmuckstück auf außergewöhnliche Art in Szene zu setztn: Taucher sollten nachts, spannungsvoll untermalt durch die James-Bond-Titelmusik, einen Schwimmponton antauchen und das darauf befindliche Auto enthüllen.
Die Vorbereitung auf die Präsentation fand schon mehrere Stunden zuvor statt. So wurde beispielsweise der Porsche um 16.00 Uhr auf das  Floß verladen. Diese Aufgabe bewältigte die Tauchgruppe Pinguin (s. Kasten).

Schutz der Menschen und der Umwelt hatte Vorfahrt


schritt3 Damit im Falle eines Unglücks (was bedeutet hätte, dass rund 160000 Euro in den See gerutscht wären) die Wasserqualität nicht gefährdet gewesen wäre wurden vorsichtshalber alle Flüssigkeiten aus dem neuen 911 Turbo abgelassen. Bei diesem handelte es sich nämlich nicht wie zu vermuten gewesen wäre um eine aufpolierte Rohkarosserie sondern um einen straßentauglichen Wagen mit allem Komfort.
Das Verladen des Porsches fand in einer kleinen Bucht unweit vom Präsentationsort statt. Dabei wurde ein Stahlfloß dicht an das Ufer herangezogen und der Porsche anschließend sanft über zwei Rampen von einem Transporter auf das Floß geschoben. Dank gründlicher Vorbereitung und einem Probelauf eine Woche zuvor verlief dieser heikle Vorgang  reibungslos.
Als der Turbo endlich ordnungsgemäß vergurtet war, konnte man deutlich die Erleichterung auf den Gesichtern der Taucher sehen wobei ihnen der aufregendste Teil während der eigentlichen Präsentation am Abend noch bevor stehen sollte. Noch zwei Stunden bis zum Eintreffen der geladenen Gäste. Langsam schleppen zwei PS-starke Schlauchboote die Fracht zu ihrem Bestimmungsort, eine malerische Bucht rund 40 Meter vor der Terrasse von „Treschers Schwarzwaldhotel“. Besitzer „Joki“ Trescher, übrigens ATLANTIS-Abonnent der ersten Stunde: „Selbst mir flatterten die Nerven, als ich das wertvolle Stück dort draußen treiben sah.“
Doch die Taucher hatten die Technik im Griff. Noch war der eigentliche Star des Abends verhüllt auf seinem Floß, trotzdem hatten die mittlerweile eingetroffenen Gäste schon mal die Gelegenheit, sich dem Objekt ihrer Begierde während einer Bootsfahrt mit Musikuntermalung und Apéritiv  zu nähern. Später, während dem exquisiten Vier-Gänge-Menü, blühten die Spekulationen um Motorleistung und Ausstattung, stieg die Spannung...
Endlich, die eigentliche Präseporsche3ntation. Gegen 22.30 Uhr tauchten die Froschmänner im Schutze der Dunkelheit den Schwimmponton an. Ein bisschen Show musste natürlich sein, und so stellte sich  natürlich auch bald das durchaus beabsichtigte Agentenfeeling ein.

Die gesamte Präsentation war ein Fest für die Sinne

  Dann enterten die Taucher das Floß und enthüllten vor der Kulisse eines aufgehenden Feuerwerks das neue Luxusgefährt – ein opulenter Genuss fürs Auge. Da durfte auch das Ohr nicht zu kurz kommen und mit einer der schönsten Opernarien überhaupt, „Nessun dorma“ aus dem dritten Akt von Puccinis Turandot, hatte man eine erstklassige Musikwahl getroffen.
Natürlich hatten die Gäste später auch Gelegenheit, sich die Porsche-Produktpalette im Allgemeinen und den neuen im Besonderen anzusehen und sich hineinzusetzen. Auf die Frage, wie Joachim Jansen den Abend erlebt hatte: „Ein voller Erfolg! Danke an alle Beteiligten. Vor allem bin ich aber auch froh, dass alles wie geplant abgelaufen ist. Die technische Abwicklung war sicherlich nicht einfach.“ Auch Uwe Würstlin, einer der Rettungstaucher und selbst Mitarbeiter bei Porsche, war euphorisch: „Alle taucherischen Problemfälle erfolgreich gemeistert!“, meldete er dem ATLANTIS Reporter.

Die Pinguine
Bekannt und beliebt im Breisgau und anderswo

schritt2 Die Tauchergruppe Pinguin wurde bereits 1958 von Tauchern der Berufsfeuerwehr Freiburg, Mitgliedern des THW und anderen Tauchern gegründet. Seither hält die Tauchergruppe permanent einen Tag und Nacht funktionierenden Rettungsdienst für die Öffentlichkeit aufrecht. Die liebevoll nur „Pinguine“ genannte Gruppe wird zu Einsätzen bei Wasserunfällen in der Regel über die Rettungsleitstelle des DRK Freiburg, aber auch über die Einsatzleitstellen von Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Tauchergruppe besteht aus rund 50 ehrenamtlichen Mitgliedern, welche über Funkalarmmelder jederzeit von der Rettungsleitstelle alarmiert werden können. Die Taucher haben seit Gründung der Gruppe mehr als 20 Menschen das Leben retten können und über 155 ertrunkene Personen aus Seen und Flüssen geborgen. Auch bei technischen Notfällen, z.B. Schiffshavarien, Schäden an Schleusentoren, Überschwemmungskatastrophen, Untersuchungen von Staumauern usw. wird die Tauchergruppe, die auch mit Unterwasserkameras und Unterwassertelefon ausgerüstet ist, zu Hilfe gerufen. Auch zur Aufklärung von Gewaltverbrechen wurde die Gruppe wiederholt von Polizei und Staatsanwaltschaft angefordert.

Joachim Janssen:
fotokasten2 Gefragt waren Professionalität und Präzision
Um ein Auto wie das neue Porsche Turbo Cabriolet zu präsentieren, braucht es zwar Glamour aber keinen Protz. Das Produkt spricht für sich, und auch Menschen die keinen Porsche fahren wissen, dass sich hinter den schlichten klassischen Linien höchste Präzision, geballte Leistung und ein hohes Maß an Sicherheit verbergen. Hier schließt sich ein Kreis, der zum Tauchen, zum Unterwasserport, führt. Auch dort kommt Technik zum Einsatz, die für das Leben des Tauchers garantieren muss – Präzision und Professionalität hier wie dort. Wir hatten deshalb schon lange vorgehabt, einmal eine Marketingveranstaltung im submarinen Rahmen anzusiedeln, die Präsentation des neuen Wagens gab uns endlich die Gelegenheit dazu. Dass wir für die Logistik und die technische Abwicklung darüber hinaus noch die Freiburger Rettungstaucher Pinguine gewinnen konnten, machte die Sache vollends passend. Die Pinguine sind ja weit und breit als äußerst professionell und effizient arbeitende Rettungsgruppe bekannt. Wir waren also sicher, dass die Präsentation eine runde Sache werden würde, nur deshalb hatten wir uns an so ein schwieriges Umfeld herangewagt. Umso mehr freut es mich, dass die Veranstaltung am Titisee zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung geworden ist, die ein großes, positives Echo in der gesamten Region hervorgerufen hat.

Uwe Würstlin:
fotokasten3 Alle Herausforderungen gemeistert
Die eigentlichen Vorbereitungen begannen schon Wochen vor dem Event, es galt nämlich, bei den zuständigen Behörden die Genehmigung dafür einzuholen, den Schwimmponton samt Auto überhaupt auf den See zu bekommen. Wir haben schließlich zwei Buchten dazu zur Auswahl bekommen, unser Favorit war aber leider nicht darunter. Aus Gründen der Umweltsicherheit mussten alle Flüssigkeiten aus dem Auto entfernt werden. Einige Wochen vor der Präsentation wurde der Ponton durch das Bergeunternehmen Vitt zu Wasser gelassen und am Wochenende davor probten wir Pinguine alles genau so, wie es auch am 8. September stattfinden sollte. So waren wir bestens vorbereitet, als es schließlich ernst wurde. Wie geprobt gelang es uns, den Porsche auf den Ponton zu setzen, diesen in die vorgeschriebene Bucht zu schleppen und ihn dort zu verankern. Wer die Sichtverhältnisse im Titisee kennt, der weiß, dass die meistens unter einem halben Meter liegen. Es war deshalb nötig, zum Ufer Führungsleinen zu spannen, damit wir uns nachts in der Brühe nicht verirrten. Nun, alles ging gut und nicht nur die Zuschauer hatten ihren Spaß, auch wir haben den Auftritt genossen – ein bisschen Show haben wir natürlich auch geboten. Noch in der Nacht wurden die gesamten Aufbauten dann wieder entfernt.


Porsche 911Turbo Cabriolet
fueller2 Ein edler Renner
Der neue Bolide aus der schwäbischen Edelschmiede hat einen 3,6 Liter Heckmotor mit sechs Zylindern aus denen sich 480 PS Leistung entwickeln. Aus dem Stand beschleunigen kann der 911 in nur 3,8 Sekunden bis die Tachonadel auf 100 steht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 310 km/h. Die Sicherheitsstandards befinden sich auf höchstem Niveau. Der Peis für das edle Stück liegt bei knapp 160000 Euro.

 
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