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Sea-Explorers:
Die skurrilen Bewohner von Gato Island

Von Sibylle Gerlinger (Text) und  Gerald Nowak (Fotos)

_GNO0234Die Gewässer vor Malapascua sind berühmt für die Begegnungen mit den äußerst scheuen Fuchshaien. ATLANTIS aber ist hier ausnahmsweise Pygmäenseepferdchen und Anglerfischen nachgespürt.

Gemächlich gleitet die Banka über die glatte See mit Kurs auf Gato Island, dessen grüner Buckel nach gut 40 Minuten Fahrt empor ragt. Hinter der Gruppe liegen einige erfolgreiche Fuchshaitauchgänge, ein Thrill, für den Malapascua berühmt geworden ist. Die Tauchgründe rund um das 2,5 Kilometer lange Eiland im Norden von Cebu im philippinischen Visayas Archipel haben aber weit mehr zu bieten, als die einzigartigen Hochseebewohner. Heute stehen die zahlreichen anderen, in jeder Hinsicht kleineren, Sensationen auf dem Programm, die es unterhalb des Meeresspiegels zu entdecken gilt. Gato Island ist dafür wie geschaffen, denn wer Makro mag, wird Gato lieben. Die Tauchplätze rund um Gato Island sind echte Makro-Sahnetörtchen und gehören zum Besten, was die Philippinen zu bieten haben. Zunächst einmal ist im Umkreis von zwei Seemeilen das Fischen hier verboten, was die Unterwasserszenerie deutlich belebt. Zum anderen ist der Platz als Brutstätte der Schwarz-Weiß Gebänderten Seeschlange bekannt, der man beim Tauchen regelmäßig begegnet. Drittens sieht man auch rund um Gato regelmäßig Haie, vornehmlich Weißenspitzen-Riffhaie, daneben aber auch die hübschen Braunbänder Lippenhaie, auch bekannt als Cat- oder Bambooshark. _GNO0661Und viertens reicht eben allein die Kleintierwelt aus, um Leute, die schon alles gesehen haben, auch noch zu Begeisterungsstürmen zu animieren. Steilwände lockenRund um Gato fallen die Wände meist steil, dafür aber nur maximal 25 Meter tief ab. Jedes verfügbare Plätzchen scheint dicht und bunt bewachsen. Weichkorallen in allen erdenklichen Farben, Peitschenkorallen und Gorgonien recken ihre Arme dem nährstoffreichen und daher selten glasklaren Wasser entgegen und strotzen vor Gesundheit. Dazwischen kriechen die für diesen Lebensraum typischen Nacktschnecken in unendlicher Langsamkeit ihrem Ziel entgegen. Wer die richtige Fächerkoralle kennt, braucht nach den possierlichen Pygmäenseepferdchen nicht lange zu suchen. Mit ihren winzigen Schwänzchen umklammern sie die Äste der Muricella Gorgonie, farblich perfekt an ihr Habitat angepasst, wahlweise in rot oder gelb. Wesentlich größer aber ge-nauso gut getarnt sind die scheinbar plumpen Anglerfische. Sie bewegen sich nur im Notfall und warten geduldig darauf, dass unvorsichtige Beute sich zu dicht an ihr Maul heran wagt. Dann allerdings zeigen sie, welche Schnelligkeit sie beim Zuschnappen entwickeln können. Ein weiterer Höhepunkt abgesehen vom dichten, bunten Bewuchs rund um Gato, besteht in der Möglichkeit, die Insel partiell zu unterqueren. Bereits oberhalb der Wasserlinie zeigt sich als breiter Spalt deutlich, was darunter in einer Höhle mündet, vor der sich die oben abgebrochenen Felsblöcke stapeln. Sie bilden Überhänge, Spalten und Löcher, die neben den Seeschlangen einer Vielzahl anderer Rifffische als sicheres Versteck dienen. Oft patrouillieren Weisspitzen-Riffhaie über den Felsen. Sind sie des Schwimmens müde geworden, ziehen sie sich gern in das Innere der Höhle zurück und sind dort beim Schlafen anzutreffen. Kurz hinter dem Eingang verjüngt sich der Höhlenraum zu einem etwa 30 Meter langen Tunnel, der auf der anderen Inselseite wieder ans Tageslicht tritt.
Mit einer Tiefe von 12 Meter verläuft der Tunnel relativ flach und ist damit sogar für Höhlenneulinge geeignet. Wesentlich spannender bleibt aber das Erkunden des Korallenriffs außerhalb dieser dunklen Welt. Die einheimischen Diveguides der Sea Explorers Malapascua unter der sympathischen Leitung des schweizerisch-deutschen Pärchens Fabienne und Sven kennen ihr Revier aus dem Eff-Eff und sind Meister im Auffinden der kleinen Raritäten. Und davon gibt es rund um Gato mehr als genug.


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