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Dienstag, 4. August 2020

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Norwegen: Stilvoll dinieren unter Wasser PDF Drucken E-Mail

under-1(Bilder: 'Under', Text: Heinz Käsinger, Bild oben: das „Under“ an der südnorwegischen Felsküste ragt diagonal aus dem Wasser, Bild unten: der Küchenchef persönlich erntet, was das Meer um das Lokal herum hergibt)

In Israel gab es schon Anfang dieses Jahrtausends eines – in Eilat am Roten Meer. Und auch die Malediven haben zwei oder drei. Seit Ende März 2019 nennt auch Europa ein Unterwasserrestaurant sein Eigen: An der Südküste Norwegens bauten die Brüder Gaute (45) und Stig (43) Ubostad eine Art Betonbunker schräg ins Meer hinein, bis fünf Meter unter die Wasseroberfläche. Von dort aus ragt es diagonal aus dem Meer in den Himmel hinein. Ausführende des gewagten aber spektakulären Gebäudes waren die bekannten Osloer Architekten SnØhetta, die in New York das Mahnmal für die Opfer des 11. September 2001 und auch die Osloer Oper entworfen hatten.

Nahe dem Ort Lindesnes an der norwegischen Südküste können nun 40 Essensgäste Auge in Auge mit den Meerestieren der Nordsee ihre Gerichte genießen. Insgesamt, d. h. mit dem Barbereich, verfügt das Lokal über 100 Plätze – die von einer zehnköpfigen Küchenbrigade und zahlreich vorhandenem Servicepersonal bedient weunder-2rden. Die Speisekarte listet vorwiegend lokale Gerichte auf, deren Zutaten auch aus der Umgebung kommen, vor allem aus dem Meer.

Insgesamt verbauten die Architekten 1600 Tonnen Beton. Die Wände sind etwa 90 Zentimeter dick und die Panorama-Sichtscheibe ins Meer hinaus besteht aus Acrylglas. Gekostet hat das Unterwasserrestaurant knapp acht Millionen Euro.

Wenn es so weiter geht, wie es begonnen hat, dann haben die beiden Brüder die Investition geschwind wieder eingenommen. Bereits 7500 Gäste haben reserviert, so dass das Lokal bis Mitte September 2019 ausgebucht ist. Bei einem Menüpreis (ohne Getränke) von 2250 Norwegischen Kronen, was rund 250 Euro entspricht, wäre das rein rechnerisch in etwa fünf Jahren der Fall. ATLANTIS drückt jedenfalls die Daumen.

 



 
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