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„HMS Endeveavour“ entdeckt? PDF Drucken E-Mail

endeavour(Bild: Science Library; Ihre finale Verwendung fand „HMS Endeavour“ im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem sie als Truppentransporter eingesetzt wurde. Vermutlich wurde das Schiff 1778 irgendwo vor Neuengland versenkt, Text Heinz Käsinger)

Es gibt Schiffe – beziehungsweise auch deren Wracks – die genießen zweifellos Kultstatus. Natürlich gehört „HMS Bounty“ dazu, bekannt geworden durch ihre meuternde Besatzung. Oder auch „HMS Beagle“, die Charles Darwin um die Welt trug. In dieser Liga spielt auch „HMS Endeavour“, das Schiff, das James Cook nach Australien brachte. Das Wrack der „HMS Endeavour“, das Schiff, das James Cook auf seiner ersten Entdeckungsreise 1770 nach Australien segelte, soll vor der Atlantikküste der Vereinigten Staaten identifiziert worden sein. Der Durchbruch, der eines der größten maritimen Geheimnisse lösen könnte, ist der Höhepunkt einer 25-jährigen Jagd nach dem Schiff vor Newport, Rhode Island.

Die Suche wurde teilweise vom National Maritime Museum Australiens finanziert. Kevin Sumption, sein Direktor, sagte, dass ein „vielversprechender Ort“ gefunden wurde und dass das 3D-Bild von dieser Fundstelle in Kürze veröffentlicht werden würde. Cook war der erste Europäer, der an der Ostküste Australiens landete und sie für Großbritannien beanspruchte. Der Aufenthaltsort seines Schiffes war ein Rätsel, bis Kathy Abbass vom Rhode Island Marine Archaeology Project vor zwei Jahrzehnten aus britischen Aufzeichnungen erfuhr, dass es 1778 irgendwo im Hafen von Newport versenkt wurde, nachdem es während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges als britischer Truppentransporter benutzt worden war. Direktor Sumption sagte, dass Archäologen versuchen würden, diese Woche Holzproben aus dem Wrack zu entnehmen, um festzustellen, ob das Holz aus Großbritannien stammt. Er sagte ebenso, dass die Identifizierung durch die detaillierten Admiralitätsunterlagen über den Bau der „Endeavour“ erleichtert würde. 2020 jährt sich die Ankunft Cooks in Australien zum 250. Mal. Die Entdeckung des Wracks hat die Hoffnung geweckt, dass es rechtzeitig zu diesem Jahrestag entdeckt und zweifelsfrei identifiziert ist. Dr. Abbass warnte davor, dass die Identität des Schiffes aber erst nach dem Aushub endgültig nachgewiesen werden könne, was jedoch einen großen finanziellen Aufwand bedeuten würde.

 

 


 
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