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Donnerstag, 13. Dezember 2018

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Bio-News: Von Alligatoren, Robben und Pinguinen PDF Drucken E-Mail

Ältester Zoo-Alligator ist über 80

1937 war er erst zwei Jahre alt und ging schon auf große Reise: Mujar, ein Mississippialligator, wurde damals von einem deutschen Zoo an den Zoo in Belgrad abgegeben, wo er bis zum heutigen Tag wohnt. Kürzlich wurde das Reptil 83 Jahre alt und damit gilt Mujar als der älteste in Gefangenschaft lebende Alligator der Welt. ATLANTIS gratuliert.

600 Kilogramm Krokodil wandern hinter Gitter

Ein 600 kg schweres und fast fünf Meter langes Krokodil wurde jetzt in Australien gefangen. Das Tier soll etwa 60 Jahre alt sein und ist fast fünf Meter lang. Es versetzte zuletzt die Anwohner des Flusses Katherine in Angst und Schrecken, weshalb Wildhüter eingriffen und den seit 2010 zu beobachtenden Koloss einfingen. Ab sofort lebt das Reptil auf einer Krokodilfarm.

Kolonie von Königspinguinen schrumpft auf ein Zehntel

1980 war die Kolonie von Königspinguinen auf der subantarktisch gelegenen Île aux Cochons („Schweineinsel“, Crozet-Archipel), noch mehr als 500 000 Brutpaare stark. Die Kolonie galt damals als die größte von Königspinguinen. Heute sind es gerade noch rund 60 000 Paare, die auf der Insel ihr Dasein fristen. Was einen Rückgang um fast 90 Prozent in 38 Jahren bedeutet. Warum die Kolonie so dramatisch geschrumpft ist, blieb der Wissenschaft bislang unbekannt.

Seehunde ausgewildert

Jetzt im Herbst werden von der Seehundstation Friedrichskoog besonders viele Seehundbabys („Heuler“) ins Wattenmeer ausgewildert. Laut einem internationalen Abkommen sind die Friedrichskooger die einzig berechtigte Auffangstation für Robbenartige in Schleswig-Holstein. Diesjahr mussten mehr als 180 Heuler in der Station versorgt werden. Rund 160 Heuler waren es, die Pfleger auf der Insel Juist (Niedersachsen) 2018 versorgten und die jetzt ebenfalls in ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden. Immer wieder werden Seehundwelpen von ihrer Mutter getrennt. Schuld daran sind beispielsweise Stürme mit hohem Seegang oder aber Touristen, die Tierfamilien durch ihr rücksichtsloses Verhalten für immer trennen. Störungen beim Säugen mögen die putzigen Tierchen gar nicht und reagieren mit Unterernährung und Fehlverhalten. Insgesamt aber geht es den Seehunden an der Nordsee sehr gut. Etwa 25 000 Exemplare wurden in diesem Jahr gezählt.

Die Rückkehr der Kegelrobben

Ebenfalls wachsende Bestände werden an der Nordsee bei den Kegelrobben verzeichnet. 2018 stiegen diese um 13 Prozent auf mehr als 6000 Exemplare an. Dies sei das Verdienst einer intensiven trinationalen Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden, Deutschland und Dänemark, meinen Experten.

Liste des Grauens

100 000 Tötungsdelikte an Kleinwalen und Delfinen werden jährlich von Menschen begangen. Das schätzt eine Studie, die von den Schutzorganisationen Animal Welfare Institute, Pro Wildlife und Whale and Dolphin Conservation erstellt wurde. Die Tierschützer werteten Zeitungs- und Augenzeugenberichte sowie wissenschaftliche Papiere aus, um zu dieser Zahl zu kommen. Da das Überleben in armen Ländern immer schwerer wird, greifen die Menschen dort sogar auf das als minderwertig geltende Fleisch jener Tiere zurück. Heinz Käsinger

 
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