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Sonntag, 19. August 2018

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US-Flugzeugträger „USS Lexington“ entdeckt PDF Drucken E-Mail

lexington(Foto: Naval History & Heritage Command, Die „USS Lexington“ auf einer Übungsfahrt im Pazifik)Text H.K.
 
76 Jahre nach der Schlacht im Korallenmeer (4. bis 8. Mai 1942) vor Australien, wurde der US-Flugzeugträger „USS Lexington“ wiederentdeckt. Das Schiff ging bei der Schlacht verloren und riss mehr als 200 Menschen mit in den Tod. Die „USS Lexington“ liegt in rund 2000 Meter Wassertiefe, etwa 800 Kilometer vor der Küste Australiens. Wieder war es der Microsoft-Mitgründer Paul Allen, der das Schiff fand. Allen hatte während der vergangenen Jahre schon einige Wracks entdeckt. Darunter war die legendäre „Indianapolis“ ebenso wie das japanische Schlachtschiff „Musashi“.

Die US-Navy bestätigte den Fund und identifizierte das Wrack anhand erster Unterwasserbilder. Die zeigen das Wrack in einer erstaunlich guten Verfassung. Auch elf von 35 Flugzeugen sind mit ihrem Träger untergegangen, die anderen 24 konnten auf Ausweichschiffen landen. Admiral Harry Harris, Befehlshaber der amerikanischen Pazifikflotte, gratulierte dem Entdecker Allen und war dabei sichtlich gerührt: „Als Sohn eines Überlebenden des Untergangs, gratulieren ich Paul Allen und all seinen Expeditionsteilnehmern ganz herzlich zum Fund der Lady Lex."

Die Schlacht im Korallenmeer gilt als eine der Schlüsselschlachten im Pazifik, die die Vorherschafft der Japaner brach. Die „USS Lexington“ wurde dabei von zahlreichen japanischen Torpedos und Fliegerbomben getroffen, wobei 216 Menschen starben. Rund 2000 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert, bevor die US-Navy den Flugzeugträger – nebst der erwähnten elf Flugzeuge – selbst versenkte.

Robert Kraft, ein Sprecher Paul Allens, sagte, dass die „USS Lexington“ schon lange im Visier des Wracksuchspezialisten war, weil sie damals eines der größten, verlustig gegangenen Schiffe im Pazifik gewesen sei. Ein ROV konnte den Namenszug des Flugzeugträgers fotografieren, die für Flugzeugträger typische Bewaffnung und einige der mit dem Schiff gesunkenen Flugzeuge. Es dauerte, so Kraft, rund sechs Monate der Planung, bevor das Such- und Bergeschiff „Petrel“ in See stechen konnte. Das Wrack selbst war dann verhältnismäßig schnell gefunden.

Die US-Marine wird Lady Lex nicht bergen lassen. Sie gilt als Kriegsgrab, dessen Ruhe man traditionell nicht stört. Links zu Filmen:

https://www.youtube.com/watch?v=okTr8P2XqJw

https://www.youtube.com/watch?v=bPq3L5MoTM4

 
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