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Dienstag, 16. Oktober 2018

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Britische Schatzjäger tauchen nach 125 Milliarden Pfund PDF Drucken E-Mail

goldIm Herbst wurde bekannt, dass das britische Schatztauchunternehmen Britannia’s Gold Ltd. Schiffe,  bzw. deren Ladungen, orten und bergen will, die in den beiden Weltkriegen von der deutschen Kriegsmarine versenkt wurden. Dutzende von Wracks hat man lokalisiert und erhofft sich eine Gesamtausbeute von rund 125 Milliarden Britischen Pfund in Goldbarren. Bevor man Investoren für diese hoch riskante Anlage gesucht hat, haben Spezialisten der Firma, darunter Archäologen, Historiker und Ingenieure, 25 Jahre lang Daten gesammelt. In einem finalen Vorbereitungsschritt trug ein 37-köpfiges Expertenteam rund um die Uhr Informationen aus europäischen und überseeischen Archiven zusammen, sammelte Wetter- und Strömungsdaten und machte sich über die Beschaffenheit des Meeresbodens an den Wrackstellen kundig. Unter anderem hatten sich die Schatzjäger durch vorab durchgeführte Sondierungsfahrten auch versichert, dass die betreffenden Wracks unbeschädigt sind und nicht etwa schon geplündert wurden.

Im Oktober 2017 lief dann das erste Bergungsschiff aus. Es sucht derzeit nach dem Wrack eines Schiffes, das im Ersten Weltkrieg von einem, aus Geheimhaltungsgründen nicht näher bezeichneten, Hafen Englands auslief, um Waren nach Kanada zu bringen. Aus Dokumenten ging hervor, dass das Frachtschiff auch eine unbekannte Menge an Goldbarren mitgeführt hat. Ein U-Boot der kaiserlichen Marine torpedierte es und der Frachter sank. Konkurrenten der Britannia’s Gold Ltd. sind ebenfalls mit im Rennen um die vielen Goldbarren. Ihnen gegenüber hat Britannia’s Gold aber einen unschätzbaren Vorteil: Das Unternehmen verfügt nämlich über ein Dokument, welches direkt aus dem Umfeld des britischen WK-I Premierministers Reginald McKenna stammt und viele Informationen enthält, die die Konkurrenten nicht kennen. Unter anderem enthält das Papier eine Auflistung von Schiffen, deren Start- und Zielhäfen, deren Ladung und sogar einige Testamente und Vermächtnisse betroffener Seeleute.

Rechtlich gesehen gehört das gesuchte Gold dem britischen Staat. Dem Bergeunternehmen steht lediglich ein Bruchteil der Summe zu. Wie hoch dieser Bruchteil mindestens sein muss, regelt britisches Recht. Man kann aber davon ausgehen, dass das Unternehmen einen Anteil für sich ausgehandelt hat, der über dieser gesetzlichen Schwelle liegt. Wer sich über den Fortgang der Bergungsexpedition aktuell informieren will, der kann dies auf der Webseite des Finanzdienstleiters Angel Business Club tun. Unter dem Link https://abc.angelequitygroup.com/news/salvage-update veröffentlicht Britannia’s Gold Ltd. einen Liveticker. Text: Heinz Käsinger, Beispielfoto: Britannia’s Gold Ltd.

 
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