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Genießen mit ATLANTISSIMO |
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Weltmeisterdrink Korallenfeuer
Jetzt im Sommer habt Ihr bestimmt oft
einen Riesendurst und trinkt viel Wasser oder Fruchtsaft oder beides
gemischt. Wie Ihr daraus einen raffinierten Weltmeisterdrink machen
könnt, das verraten wir Euch in dieser Ausgabe 03/06 von ATLANTISSIMO.
Was Ihr braucht: Einen Liter Apfelsaft, eine
Flasche Mineralwasser (Sprudel), zwei grüne Limetten, Eiswürfel und,
ganz wichtig, einen großen Schuss Grenadinesirup. Je nachdem, woher Ihr
kommt, besorgt Ihr Euch noch eine Scheibe einer schön gelben
unbehandelten Zitrone und ein schwarzes Röhrchen (wenn Ihr aus
Deutschland kommt) oder eine geschälte Lychee (gibt‘s in Dosen fertig
zu kaufen) und ein weißes Röhrchen (wenn Ihr aus Österreich oder der
Schweiz kommt).
Und so geht‘s:
Ihr mischt den Apfelsaft
und das Mineralwasser zu einer Apfelschorle zusammen. Da hinein presst
Ihr den Saft von den zwei grünen Limetten. Jetzt stibitzt Ihr den
Grenadinesirup aus Papas Bar, der hat keinen Alkohol. Vom Sirup gebt
Ihr einen großen Schuss in die Apfelschorle, die wird jetzt rot wie
eine Koralle. Damit‘s schön frisch wird, kommen noch Eiswürfel hinzu.
Jetzt seid Ihr fast fertig. Ihr füllt das Getränk in
Gläser ab und wenn Ihr aus Deutschland kommt, steckt Ihr eine
Zitronenscheibe an den Glasrand und trinkt aus einem schwarzen
Röhrchen. Wenn Ihr aus der Schweiz oder aus Österreich kommt, nehmt Ihr
ein weißes Röhrchen und tut noch weiße Lychees ins Glas. So kann jeder
ein wirklich leckeres Durstlöschergetränk in seinen Heimatfarben
genießen. Prost!
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Wracks am Meeresgrund: Das Geheimnis des versunkenen Schiffs
Wenn Taucher das Wort Wrack hören, geht bei ihnen
der Blutdruck hoch wie bei Kindern vor einer Mathearbeit. Und die einen
oder anderen von Euch sind vielleicht mit Mama oder Papa sogar selber
schon einmal zu einem solchen versunkenen Schiff hinabgetaucht und
haben diese Aufregung selber gespürt. Denn: Immer wieder steht in der
Zeitung oder sendet das Fernsehen, dass Taucher in einem Wrack
Goldschätze entdeckt haben oder wertvolles Porzellan oder antike
Amphoren. Aber ob Ihr das glaubt oder nicht, das sind pure Zufälle. Die
meisten Wracks sind einfach so unter gegangen, ohne Schätze an Bord.
Trotzdem interessieren sich gerade Kinder für das Thema Wrack. Denn
spannend ist das wie nichts anderes. Hier abgebildet seht Ihr zwei Suchbilder, die ein Kind in der vergangenen Woche zugeschickt hat. Wollt Ihr uns auch einmal
ein Bild malen? Kein Problem. Blinky freut sich über jedes Kind, das
mitmacht. Und für jedes Bild bedankt sich Blinky mit einem lustigen
Blinkedelfin zum Anstecken. Einfach loslegen und einsenden an:
Blinky, ATLANTIS Verlag, Vogesenstr. 5, D-79346 Endingen
Suchbilder: links mit Fehler rechts ohne Fehler
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Für die ganz kleinen Tauchfreunde |
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Eine Geschichte von Blinky
Kürzlich hatte ich ein aufregendes Erlebnis: Meine Freundin, die Krabbe Myriel und ich sind zusammen durchs Riff geschwommen. Eigentlich
wollten wir erst ganz runter zum Sockel des Riffs tauchen, denn dort
wohnt der dicke Dagobert. Das ist ein Krake, der uns immer mit Tinte
bespritzt, wenn wir an seiner Wohnhöhle vorbeischwimmen. Also wollten
wir den Dagobert nun unsererseits etwas ärgern, die Myriel wollte ihn
in einen seiner acht Arme zwicken und ich habe mir vorgenommen, ihn
etwas durchs Wasser zu schubsen.
Aber plötzlich hat es oben auf dem Riffdach kräftig gerumst und als wir
nachsehen wollten was das war: gluck, gluck, gluck – sank schon ein
schönes Segelschiff hinab zum Meeresgrund. Der Segler hatte nicht
aufgepasst und war gegen das Riff gedonnert. Deshalb ist sein Schiff
untergegangen. Später hat ihn die Wasserschutzpolizei aus dem Meer
gefischt, pudelnass und schimpfend. Aber sein Schiff war futsch und
obwohl uns das für den armen Segler natürlich sehr Leid tut, freut es
uns. Denn wir haben jetzt einen neuen Spielplatz. Jeden Tag kommen
seither Taucher zu uns herunter und schwimmen um das Wrack herum.
Myriel ist ein richtiger Filmstar geworden, sie setzt sich immer auf
das Lenkrad vom Schiff und die Taucher fotografieren sie wie wild.
Manche bringen uns auch was mit, mir zum Beispiel einen leckeren
Happen.
Dann schwimme ich  ganz nahe ans Wrack heran und lasse mich mit
Myriel fotografieren.
Der doofe Dagobert war auch schon da. Dann hat ihn einer der Taucher an
einem Arm gepackt und fest gehalten. Ein anderer Taucher kam schnell
vorbei und hat das fotografiert. Dagobert war außer sich, dass er ganz
rot angelaufen ist und so viel Tinte verspritzt hat, wie noch nie.
Myriel und ich haben ihn ausgelacht und er ist rot vor Zorn
davongeschwommen. Seither kam er nicht mehr an unseren neuen
Spielplatz. Dafür aber sind Muräne Monika und Hubert Hummer gleich ganz
hingezogen. Und mir gefällt der neue Spielplatz so gut, dass ich jeden
Tag mindestens ein Mal hingehe.
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weiter …
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