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Das leise Sterben der Ozeane PDF Drucken E-Mail
Ausstellung im Fagus-Werk Alfeld

hochseehai(Bild: Andreas Wackenrohr / Weißspitzenhochseehai: Viele Haiarten sind extrem vom Aussterben bedroht, weil die Flossen in Asien sehr begehrt sind. Laut Meersbiologen sind  einige Arten  biologisch bereits tot, weil die Populationsdichte nicht mehr ausreicht, um den Fortbestand der Art zu sichern.)

Vom 18.05.2014 bis 18.07.2014 findet im Weltkulturerbe "Fagus-Werk" eine Ausstellung zu unseren akut bedrohten Meeren und seinen Bewohnern statt. Die Ausstellung ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Über zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Damit bilden die Ozeane den größten Lebensraum auf unserem Planeten. Doch dieser Lebensraum ist stark bedroht. Die Ausstellung „Das leise Sterben der Ozeane“, die vom 18. Mai bis 18. Juli im Fagus-Werk in Alfeld zu sehen ist, rückt die Schönheit und die Zerbrechlichkeit dieses sensiblen Ökosystems in den Mittelpunkt. Mit großformatigen Unterwasserfotografien zeigt der Autor und Unterwasserfotograf Andreas Wackenrohr, wie faszinierend und farbenfroh das Leben unter der Wasseroberfläche zugeht. Ihnen gegenüber stehen Informationen zu den Bedrohungen für die Ozeane: Meeresverschmutzung, Schiffsverkehr und die Plünderung der Fischbestände.

„Mit dem Kontrast aus faszinierenden Unterwasseraufnahmen und schockierenden Bildern zur Naturzerstörung möchte ich die Besucher zum Nachdenken anregen“, sagt Initiator Andreas Wackenrohr. „Denn viele Meeresbewohner werden schon in naher Zukunft ausgestorben sein. Es ist wichtig jetzt zu handeln. Denn wenn das Meer stirbt, stirbt am Ende der gesamte Planet.“

meeresmonsterAls inhaltlicher Partner begleitet der NABU die Ausstellung. Er unterstützt die Schau mit eigenem Bildmaterial und Ausstellungstexten zu den Folgen von Plastikmüll im Meer, der Schifffahrt und der Fischerei. Fotos dokumentieren dabei, wie stark zahlreiche Küsten inzwischen verschmutzt sind, und welche Folgen der globale Mülleintrag für die Meere und seine Bewohner hat. Als weiteres Beispiel für die Bedrohung der Ozeane stellt die Ausstellung die letzten 50 frei lebenden Maui-Delfine vor. Sie leben vor Neuseelands Küste, ihr Bestand wurde durch die Fischerei so stark dezimiert, dass sie in Kürze aussterben werden. Fotos und Fakten der immer populärer werdenden Kreuzfahrt belegen zudem, wie stark die Gesundheit der menschlichen und tierischen Küstenbewohner unter den hochgiftigen Abgasen leidet. „Die Meere sind schon sehr krank. Doch noch ist es nicht zu spät zu handeln“, so Andreas Wackenroh. (Bild oben rechts: Andreas Wackenrohr / Meeresmonster: Unvorstellbare Menge von Plastikabfall befinden sich in den Ozeanen. Mittlerweile sind kleinste Partikel dieser Zivilisations-Monster in der Nahrungskette angelangt, mit noch nicht absehbaren Folgen.)

Kontakt für weitere Infos: Andreas Wackenrohr, Tel. 05181-27567 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können oder Ulrich Thüre, Pressesprecher NABU Niedersachsen, Tel. 0511-91105-27.

 
Gesetzliche Krankenkasse muss ambulante HBO-Therapie für Diabetiker übernehmen PDF Drucken E-Mail
hbo_158Deutschlandweit werden über 7 Millionen Menschen wegen Diabetes behandelt und jährlich über 42.000 Amputationen bei Diabetes mellitus-Patienten durchgeführt. Davon sind bei knapp 30.000 Menschen chronische, nicht heilende Wunden infolge des sogenannten Diabetischen Fußsyndroms (DFS) die Hauptursache. Bei vielen anderen spielt der Verschluss der Arterien eine große Rolle. Durch die Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff in einer Therapie-Druckkammer lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Wundverschlusses verbessern und die Amputationsrate beim DFS nachweislich erheblich senken.

Der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat nun mit Urteil vom 7.05.2013 (Az.: B 1 KR 44/12 R) entschieden, dass gesetzlich versicherte Patienten bei einem ischämischen diabetischen Fußsyndrom im Stadium Wagner III und IV mit amputationsbedrohter Extremität einen Anspruch auf Kostenerstattung für eine hyperbare Sauerstofftherapie gegen eine gesetzliche Krankenkasse haben, auch wenn die HBO-Therapie ambulant erfolgt und ohne grundsätzlich erforderliche Aufnahme der HBO-Therapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Das BSG machte in seiner Entscheidung erfreulicherweise klar, dass aus medizinischer Sicht keine Gründe vorliegen, die HBO-Therapie beim ischämischen diabetischen Fußsyndrom im ambulanten Bereich anders als im bisher zugelassenen stationären Bereich zu bewerten. Somit gibt es für gesetzlich versicherte Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom durch die Sauerstoffüberdruck-Behandlung eine neue Therapie-Option, um chronische Wunden zur Abheilung zu bringen und Amputationen zu vermeiden.

 
Yap wird erstes Schutzgebiet für Mantas im West-Pazifik ! PDF Drucken E-Mail
- Ein Vorstoß gegen das Finning von Mantas -

meldung_mantaray_1_okt.08 Yap wird das erste gesetzlich verankerte Schutzgebiet für Mantas im westlichen Pazifik. Das Reservat wird auf einer Fläche von 21.350 Quadratkilometern eingerichtet und wird sich rund um 16 Hauptinseln und 145 Eilande bis zwölf Seemeilen in offene Gewässer erstrecken. 
Dies gab Sebastian Anefal, der Gouverneur der zu Mikronesien gehörenden Insel, jetzt auf einer Konferenz über Meeresbiologie auf Big Hawaii bekannt.
 
Fischern und Tierquälern drohen harte Strafen
 
„Der Mensch ist nicht am wichtigsten. Das Land und das Wasser sind am wichtigsten“, sagte der Gouverneur. „Wir müssen unsere Gewässer schützen, um unsere Lebensart zu bewahren und sicherzustellen, dass es für die nächsten Generationen noch genügend Ressourcen gibt.“
Die Bestimmungen für das Schutzgebiet sehen bei Verletzung oder Tötung eines Mantarochens und Zerstörung ihres Lebensraumes Strafen bis zu sechs Monaten Gefängnis und/oder Geldstrafen vor.
Die Idee kommt nicht von ungefähr: Parallel zu den Bestandseinbrüchen bei allen großen Haiarten häuften sich in den vergangenen Monaten Berichte über gefinnte Mantas.
 
Bildungsinitiative mit Manta Ray Bay

Der Vorstoß selbst geht auch auf das Engagement von Bill Acker vom Manta Ray Bay Hotel & Yap Divers zurück, der sich nicht nur seit 1986 vehement für den Schutz der Tiere einsetzt, sondern darüber hinaus in diesem Sommer die Mikronesische Manta-Stiftung gründete (Micronesian Manta Foundation). Diese Non-Profit-Organisation verschreibt sich dem Schutz der Mantas und ihres Lebensraumes durch Forschung, Initiativen zur Erhaltung und Bildungsmaßnahmen (Präsident ist „Manta Man“ Bill). Zukünftig wird die Stiftung verstärkt mit Grundschulen, weiter führenden Schulen und den Dorfgemeinschaften zusammenarbeiten, um ein Bildungsprogramm für die Menschen in Yap aufzubauen. Zielsetzung ist es, Verständnis und Bewusstsein für den Erhalt der Mantas und ihres Lebensraumes zu schaffen und zu vermitteln, was dies kurz- und langfristig für Yap bedeutet.
Erster Schritt der MMF ist die Identifikation der standorttreuen Mantas und ihrer bevorzugten Habitate vor Yap. Zu diesem Zweck wurde in diesem Jahr das wissenschaftliche Pilotprojekt Manta Mania ins Leben gerufen. Unter der Leitung der Meeresbiologin Dr. Andrea Marshall, die kürzlich eine neue Manta-Art beschrieben hat, helfen auch unsere Gäste bei der Fotoidentifikation der Tiere mit (übrigens kostenfrei). Der Aufbau unserer biologischen Datenbank wird außerdem durch über die Jahre angesammeltes Wissen, alte und neue Fotografien gestützt.
www.mantaray.com
 
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