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Unterwassergehäuse für Smartphones PDF Drucken E-Mail

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Das „KRAKEN Smarthousing“ ist ein Unterwasser-Gehäuse für alle gängigen Smartphones. Das Gehäuse ist aus Aluminium und es ist druckfest bis 100 Meter, die Kommunikation zwischen Smartphone und Gehäuse erfolgt mittels Bluetooth . Inklusive dem mitgeliefertem Vacuum Testsystem kostet das Gehäuse 349 € inkl. Mwst. Mehr Infos und Bestellung unter www.marlin.de

 
3 Inseln in 1 Urlaub entdecken PDF Drucken E-Mail
guam1Für Gäste, die ihren Tauchurlaub im Manta Ray Bay Resort in Yap mit Palau kombinieren wollen (alternativ mit den Philippinen) bietet das Manta Ray Bay Resort ab sofort für den Stopover in Guam ein neues Sightseeing-Programm an. Vertreter des seit 1989 aktiven Anbieters „Discover Guam Tours“ holen die Gäste um 13 Uhr im Hotel ab und unternehmen mit ihnen eine fünfstündige guam2Tour durch die kulturell und landschaftlich attraktive Südhälfte der Insel, wobei auch ein Mittagessen im urigen „Jeff's Pirate Cove“ eingeplant ist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen etwa die Wasserfälle von Talofofo, ein Fort aus der spanischen Kolonialzeit, Aussichtspunkte über den weit geschwungenen Buchten, Schauplätze des Zweiten Weltkriegs, Gezeitenpools und die ungewöhnlich hohe Steilküste Two Lover's Point, an dem einer berühmten lokalen Legende zufolge einst ein gesellschaftlich nicht akzeptiertes Liebespaar mit gemeinsam verflochtenen Haaren in den Tod sprang. Auf Wunsch kann auch ein Besuch des Dorfs Gef Pa'go arrangiert werden, bei dem Besucher Einblicke in Kultur und traditionelles Leben Mikronesiens erhalten. Nach der Inseltour werden die Teilnehmer um 18 Uhr wahlweise im Hotel oder am Flughafen zum Weiterflug nach Yap abgesetzt (das Gepäck kann im Wagen untergebracht werden). Touren und Hotelzimmer in Guam können direkt über Mantaray gebucht werden: www.mantaray.com
 
Gegen die Plastikflut: Aufräumaktion am Strand von Manila PDF Drucken E-Mail

Greenpeace ermittelt Verursacher der Vermüllung

Unvorstellbare Mengen an Plastikmüll gelangen jedes Jahr von Land aus in unsere Ozeane – Schätzungen zufolge mindestens acht Millionen Tonnen. Das entspräche dem Gewicht von knapp 60 000 Blauwalen. Die unmittelbaren Folgen dieser Plastikflut zeigen sich besonders drastisch entlang der Manila Bay auf den Philippinen. Vor allem auf Freedom Island, einem Vogelschutzgebiet südlich von Manila, ist der Strand vor angeschwemmtem Müll kaum noch zu sehen. Betroffene Fischer berichten, dass sie mehr Plastikmüll als Fisch fangen.

Aufräumaktion mit Firmenranking

Vom 10. bis 20. September wurden deshalb bis zu hundert Umweltschützer der internationalen Bewegung „Break Free From Plastic“ auf Freedom Island aktiv, darunter auch viele Greenpeace-Freiwillige. Parallel dazu fand am 16.9. der International Coastal Clean Up Day statt, an dem über tausend lokale Helfer mitmachten.

Die Greenpeace-Aktivisten wollten die groß angelegte Aufräumaktion nutzen, um die wahren Verursacher der Plastikflut zu benennen. Vorrecherchen haben gezeigt, dass zahlreiche Einweg-Produkte internationaler Konsumgüterkonzerne die Strände von Manila vermüllen.  Bei der Strandreinigung achteten die Aktivisten deshalb besonders auf Müll aus Einwegplastik. Die Umweltschützer stellten ein Plastikmüll-Ranking zu den am häufigsten gefundenen Marken und Unternehmen auf, das am 22.9. unter dem Titel 'Die Müll-Magnaten' veröffentlicht wurde. Pressemitteilung Greenpeace Deutschland

 
Alte Methode neu angewandt PDF Drucken E-Mail

Die tropische Schnecke Tritonshorn, eine riesige Gehäuseschnecke, wird am Großen Barriereriff vor Nordostaustralien wieder einmal als Auftragskiller eingesetzt. Die ohnehin durch Klimawandel und El Niño gebeutelten Korallen werden aktuell zusätzlich von Millionen von Dornenkronen abgeweidet. Die Dornenkrone ist ein großer Seestern, ein Nahrungsspezialist, der sich ausschließlich von Korallen ernährt. Umgekehrt wiederum steht der Seestern ganz oben auf dem Speiseplan des Tritonshorns. Umweltschützer haben im Riff nun Tausende von Tritonshörnern freigesetzt, die der Dornenkrone zu Leibe rücken sollen – und werden. Die Umweltschützer haben mit dieser Methode jedenfalls schon zwei Mal beste Erfahrungen gemacht. Bereits Anfang der 1980er- und Mitte der 1990er Jahre hat man Tritonshörner auf Seesterne losgelassen – mit phantastischem Erfolg.

 
Eisberg voraus PDF Drucken E-Mail

In der Antarktis hat sich ein rund 5800 Quadratkilometer großer Eisberg (das ist größer als die doppelte Fläche des Saarlandes) vom so genannten Larsen-C Schelfeis gelöst und treibt aufs offene Meer hinaus. Wissenschaftler haben dem Monstrum den völlig unpoetischen Namen A 68 gegeben. Der Eisberg wird jetzt via Satellit überwacht.

Forscher fürchten, dass dies der Anfang eines gigantischen Rückganges des Eispanzers des Südkontinents sein dürfte. Bedingt durch den Klimawandel gehen die Eisbestände an den Polen dramatisch zurück.

 
Tunfische in der Nordsee PDF Drucken E-Mail

In den 1950er und 1960er Jahren war er in der Nordsee noch weit verbreitet – der Blauflossen-Tunfisch. In den 1970ern verschwand er. Doch jetzt kehrt er zurück. Und das aus unerfindlichen Gründen. Die Erklärung, dass die Nordsee wegen des Klimawandels wärmer geworden sei, ist keine ausreichende Begründung, schließlich war der Fisch dort immer heimisch, auch in den früheren kalten Zeiten.

Ein Projekt, das Umweltschützer und Sportfischer gemeinsam durchführen, sieht nun vor, 40 der Tiere mit Satellitensendern zu versehen, um ihre allmähliche Rückkehr in die Nordsee besser zu verstehen.

 
Artenvielfalt kontra wirtschaftliche Interessen am Amazonas PDF Drucken E-Mail

Das Amazonasgebiet und der angrenzende Regenwald sind ja immer mal wieder widersprüchlich in der Diskussion. Einerseits ist das Gebiet eines der artenreichsten der Welt. Und noch immer werden dort ständig neue Arten entdeckt – im Durchschnitt alle zwei Tage eine neue. Laut WWF wurden in den Jahren 2015 und 2016 zusammen 381 neue Arten identifiziert, darunter auch (für den Taucher) spektakuläre Tiere wie eine wasserlebende Würgeschlange, ein rosafarbener Delfin oder eine neue Rochenart. Auch neue Pflanzen (216 Arten), neue Vogelarten (eine) und neue Reptilien (19 Arten) wurden in den vergangenen beiden Jahren entdeckt; darüber hinaus 32 Amphibienarten, 93 Fische und 20 Säugetiere.

Andererseits wird das Gebiet gnadenlos und ohne Rücksicht auf Umwelt- und Artenschutz ausgebeutet. Erst kürzlich gestattete der Staatspräsident Michel Temer einigen Unternehmen, seltene Erden, Metalle und Mineralien in einem knapp 50 000 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet kontrolliert abzubauen. Da Umweltschützer und große Teile der Bevölkerung, darunter alt eingesessene Ureinwohner, gegen diesen Entscheid Sturm liefen, setzte Temer sein Dekret aus.

„Es wäre doch besser, der Abbau der Mineralien fände kontrolliert und unter staatlicher Aufsicht statt, anstatt in anderen Schutzgebieten wild und bar jeglicher Kontrolle“, verteidigt sich der Präsident. Zuvor hatte schon ein Gericht die Änderungen des Schutzstatus’ die nicht per Gesetz sondern nur per Erlass ergehen, für ungültig erklärt.

Wirtschaftsexperten vermuten, dass dieser Sieg der Umweltschützer nur vorübergehend sein wird und der Naturschutzstatus vieler Gebiete am Amazonas über kurz oder lang fallen wird. Wirtschaftlich zu wichtig sei die Förderung der Bodenschätze, zu mächtig seien die profitierenden Firmen.

Ricardo Mello, der das WWF-Forscherteam in Brasilien leitet, erklärt: „Der Regenwald ist einer der wichtigsten Klimaregulatoren der Erde. Je geringer sein Bestand wird, desto höher wird die CO2-Belastung in der Atmosphäre. Dazu sind die biologischen und ökologischen Zusammenhänge noch sehr wenig erforscht.“ Pro Jahr verschwindet alleine in Brasilien Regenwaldfläche in der Größe der Bundesrepublik.

 
Unterwasserfahrzeug DEDAVE PDF Drucken E-Mail

ilmenau (Bild: Das kanadische Projektteam mit dem in Ilmenau entwickelten Unterwasserfahrzeug DEDAVE. Bildquelle: Raise the Arrow)

Das am Fraunhofer IOSB-AST Ilmenau entwickelte, autonome Unterwasserfahrzeug DEDAVE hilft derzeit bei der Suche nach historischen Testmodellen des Deltaflügel-Abfangjägers Avro Canada CF-105 im Ontariosee. Die Suche ist dabei auch die erste Bewährungsprobe für den so genannten ThunderFish alpha, einem vom Fraunhofer IOSB-AST unter dem Namen DEDAVE in Ilmenau entwickelten und derzeit von der kanadischen Firma Kraken Sonar Inc. lizensierten autonomen Unterwasserfahrzeug. Die Fundstücke des Abfangjägers sollen später im nationalen kanadischen Luftfahrt-Museum ausgestellt werden. Der Überschall-Deltaflügler Avro Canada CF-105 wurde Mitte bis Ende der 1950er Jahre in Kanada als Abfangjäger entwickelt. In den kanadischen Museen existieren bisher jedoch nur Nachbauten dieses historischen Flugzeuges. Bei der Entwicklung des Flugzeuges wurden zahlreiche Tests von einer Basis am Ufer des Ontariosees durchgeführt. Dabei wurden Modelle des späteren Flugzeugs auf Trägerraketen befestigt und nach dem Start auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Von diesen Versuchen existieren noch heute zahlreiche Fragmente (Düsenantrieb, Prototypen), die über ein großes Gebiet im Ontariosee verstreut sind. Bei der Suche hilft nun Fraunhofer-Technologie: Aufgabe des ThunderFish alpha ist es, möglichst große Teile des Ontariosee-Bodens mit einem High-Tech Sonar abzuscannen. Die Daten werden schon während der Tauchfahrt in Echtzeit ausgewertet und geben genaue Hinweise auf mögliche Fundstellen. Das Untersuchungsgebiet wird dabei auch als „Kanadisches Bermuda-Dreieck“ bezeichnet, da dort neben den Flugzeugfragmenten weit mehr als 100 Schiffwracks vermutet werden. Mit Hilfe des ThunderFish alpha wurden Ende August bereits Teile der Trägerraketen im Ontariosee aufgespürt. Der Durchbruch gelang am 7. September, als erstmals ein 1:8 Modell des Flugzeuges im Ontariosee geortet werden konnte. Dieser Fund erzeugte in Kanada ein gewaltiges Medienecho, bis hin zu einer Veröffentlichung in der New York Times. Finanziert wird die Suche von einem kanadischen Unternehmer, der das Projekt im Rahmen der so genannten „Raise the Arrow“ Kampagne unterstützt. Pressemeldung der TU Ilmenau

 
WK-I-Unterseeboot vor Belgien PDF Drucken E-Mail

Dem belgischen Wracktaucher Thomas Termote gelang am Wochenende 16. und 17. September 2017 ein Aufsehen erregender Fund: Vor der Hafenstadt Ostende am Ärmelkanal stieß er auf ein nahezu unbeschädigtes deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg. Das Boot ist 27 Meter lang und gehört der Klasse UB II an, die vor allem gegen Kriegsende zum Einsatz gekommen war. Es liegt in rund 30 Metern Tiefe und außer einer Beschädigung am Bug – wahrscheinlich verursacht durch eine Treibmine –  ist es vollständig intakt. Der Turm mit dem Sehrohr, die Ballasttanks und die Schraube sind unbeschädigt, alle Luken sind geschlossen. Das legt den Schluss nahe, dass die Leichen der 23 Besatzungsmitglieder noch an Bord sind. Carl Decaluwé, der Gouverneur der Provinz Westflandern, erklärte in einer eilig einberufenen Pressekonferenz, dass es noch nicht gelungen sei, die Registernummer des U-Boots zu finden. Sobald dieses geschehen sei, würden die Angehörigen der Besatzung benachrichtigt. Das Boot wird nach heutiger Beschlusslage der belgischen Behörden nicht geborgen. Die genaue Lage des Bootes soll nicht bekanntgegeben werden, um Taucher fernzuhalten. Schließlich handele es sich bei dem Wrack um ein Kriegsgrab. Während die Medien im Zusammenhang mit dem Wrackfund Attribute wie „überraschend“, „unerwartet“ oder „sensationell“ verwendeten, weisen Experten darauf hin, dass die kaiserliche Marine die belgischen Häfen Ostende und Zeebrugge als Stützpunkte, auch für U-Boote, verwendeten, der Fund also keinesfalls so überraschend sei.

 
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