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Biber im Schlosspark von Sanssouci PDF Drucken E-Mail

sanssouciSanssouci, das Potsdamer Sommerschloss von Preußenkönig Friedrich dem Großen, ist von einem schönen Park mit alten Bäumen, Blumenanlagen und Wiesen umgeben. Und natürlich von einem Flusslauf, der das ganze Ensemble durchströmt. In jenem haben sich in diesem Sommer einige Biber heimisch gemacht – und sofort Schäden im sechsstelligen Bereich angerichtet: Der Flusslauf wurde aufgestaut, dadurch ein Wehr beschädigt und so flutete der Fluss die Wiesen. Das wiederum gefährdete die Substanz von Baudenkmälern rund um das Schloss wie die Meierei, die römischen Bäder und das chinesische Haus. Die Übeltäter, es sind nur fünf Tiere, werden jetzt an den Templiner See umgesiedelt. Außerdem wird die Anlage jetzt durch einen Zaun geschützt. Text: H.K., Foto: Ralf Roletschek/Wikipedia

 
Lebender Krake vor Hallig Hooge PDF Drucken E-Mail

krakeAn der deutschen Nordseeküste ist kürzlich ein lebender Krake entdeckt und in eine Schutzstation überstellt worden. Es handelt sich um einen Zirrenkraken, dessen Heimat normalerweise die Felsküsten von Schottland und Skandinavien ist. In der Vergangenheit wurden an der deutschen Nordseeküste zwar schon mehrmals tote Exemplare gefunden, „Dobby“, wie das Tier inoffiziell genannt wird, ist das erste Exemplar, das es geschafft hat, zu überleben. Warum Kraken neuerdings aus dem Norden Richtung Süden wandern, ist nicht bekannt. Tatsache ist, dass Dobby es jetzt gut hat: In einem Becken der „Arche Wattenmeer“ in Hörnum/Sylt wird er den Rest seines kurzen Krakenlebens (diese werden höchstens vier Jahre alt) verbringen. Stets gut verpflegt und vor Fressfeinden geschützt. Text: H.K., Foto: Emöke Dénes/Wikipedia

 
Vulkandampf schafft neue Lebensräume PDF Drucken E-Mail

Australische Forscher der Universität Canberra entdeckten während einer Expedition in die Antarktis einen neuen Lebensraum. Es handelt sich um warme Höhlen unter dem Eis, die von austretendem Dampf des Vulkans Mount Erebus ausgewaschen worden waren. Überraschenderweise wurden in diesen Höhlen zahlreiche, noch unbekannte Lebensformen entdeckt. Unter anderem gab es das Erbgut von Moosen und Algen sowie kleinster Tiere – vom Einzeller bis hin zum primitiven Meerzeller. In diesen Höhlen ist es bis zu 25 °C warm. H.K.

 
Gute Nachrichten aus dem Wassertierreich PDF Drucken E-Mail

robbeAn der deutschen Nordseeküste leben so viele Seehunde wie noch nie. Das ergab die Sommerzählung 2017. Die Zählung wurde durchgeführt vom zuständigen Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Erhoben wurden die Daten während 15 Flügen über das Wattenmeer, während derer die Zählung durchgeführt wurde. Danach gibt es zwischen Ems und Elbe derzeit rund 10 000 Seehunde. Diese seien in einem ausgezeichneten Zustand, betonte eine Sprecherin des Ministeriums. Es gäbe keine Hinweise auf Erkrankungen, weder durch Mangelernährung noch durch Viren. Zuletzt hatte man 2014 einen Rekord der Bestände erfasst. Damals lebten 9340 Tiere an der Küste. Auch bei den Jungtieren gibt es 2017 einen Rekord: unter den 10 000 gezählten Exemplaren warten 2200 Junge – so viel wie noch nie, seit man mit der Erfassung der Bestände begonnen hatte. Text: H.K., Foto: Marcel Burghard/Wikipedia

 
Stromversorgung für Schiffs- und Unterwasseranwendungen PDF Drucken E-Mail

stromversorgungPowerbox, ein großes Energieversorgungsunternehmen Europas und seit vier Jahrzehnten in der Optimierung von Stromversorgungslösungen für anspruchsvolle Anwendungen, hat die Markteinführung seiner zweiten Generation von Stromversorgungen für marine Anwendungen und anspruchsvolle Industriesysteme angekündigt. Die Stromversorgung PT578 reagiert auf die Forderung der Hersteller von Schiffsausrüstungen, die Logistik zu vereinfachen und den Energieverbrauch zu reduzieren. Außerdem sind digital programmierte Schutzfunktionen verbunden mit Redundanz und Parallelschaltungen integriert. Mit 500W Ausgangsleistung hat der PT578 hat einen typischen Wirkungsgrad von 94 Prozent und kann bei Temperaturen zwischen -25 und +70°C betrieben werden. Das Gerät enthält eine aktive PFC und  drei Ausgangsschutzmodi die per Firmware rekonfigurierbar sind. Es ist für Konvektionskühlung ausgelegt und durch konforme Beschichtung vor Feuchtigkeit und Korrosion geschützt und hält hohen Schock- und Vibrationsbelastungen stand. Die für den PT578 entwickelte Technologie eignet sich für Unterwasseranwendungen, bei denen das Aggregat in neutralen Flüssigkeitsbehältern verbunden mit Teilen aus  der PRBX Custom Power Library sicher betrieben werden muss. Text H.K.

 

 

 
Pakistanische Fischer bergen Edelsteine aus Idar-Oberstein PDF Drucken E-Mail

Constantin Wild traute seinen Augen nicht: Er erhielt eine E-Mail aus dem pakistanischen Karachi, in der ihm ein Mann mitteilte, ihm bekannte Fischer hätten eine Holzkiste mit Edelsteinen seines Unternehmens aus dem Indischen Ozean geborgen. Wild recherchierte im Firmenarchiv und fand heraus, dass es sich um eine Art Musterkollektion handelte, die sein Großvater in der Zeit zwischen den Kriegen zusammengestellt und wichtigen Kunden zur Verfügung gestellt hatte. Materiell sei die Kollektion heutzutage nur wenige Hundert Euro wert, ideell jedoch unbezahlbar.   H. K.

 
Das andere Ende der Welt PDF Drucken E-Mail

Wer von Deutschland aus einen Tunnel senkrecht durch die Erde und deren Mittelpunkt gräbt, kommt in Australien wieder heraus. So lautet die landläufige Meinung. Stimmt sie auch? Mitnichten, weiß die Internetseite www.antipodesmap.com. Gibt man dort seinen Stand- oder Wohnort ein, berechnet die Seite blitzschnell den Antipoden und zeigt ihn auf einer Karte an. Wer von Deutschland aus also gräbt, der landet einige hundert Kilometer südöstlich von Neuseeland im Pazifik. Wer in Australien, sagen wir mal in der Gegend um Sydney, wieder Sonnenlicht erblicken will, der muss im Atlantik irgendwo westlich der Azoren das Buddeln anfangen. Jedenfalls gut zu wissen, oder?   H. K.

 
Mehr Geld für Essen aus dem Wasser PDF Drucken E-Mail

Die im Einzelhandel verkaufte Menge an Fisch, Wirbellosen und Krustentieren sank 2016 verglichen mit 2015 von 420 000 Tonnen auf 412 000 Tonnen um rund zwei Prozent. Trotzdem wurde vom Konsumenten mehr bezahlt: Die Preissteigerung für Fischiges fingen den Rückgang an Tonnage auf. Insgesamt gaben die Deutschen im Jahr 2016 rund 3,8 Millionen Euro für Fisch & Co. aus, 2015 waren es noch 3,7 Millionen Euro gewesen. Dies meldete das Fischinformationszentrum Hamburg und berief sich dabei auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung.   H. K.

 
Eistauchen in Grönland April 2018 PDF Drucken E-Mail
eistauchen(Foto: Alexander Ramm, Ostgrönland April 2017)
Vom 04. bis 11. April 2018 besteht die letzte Chance für einen Teilnehmer, die Unterwasserwelt Ostgrönlands mit einer Kleingruppe von nur fünf Teilnehmern zu erkunden. Um diese Jahreszeit ist das Wasser eiskalt (bis -3°C) und kristallklar, mit gewöhnlich mehr als 50 Metern Sichtweite. Eine außergewöhnliche Gelegenheit besonders für Fotografen und Filmer. Es besteht die Möglichkeit, an eingefrorenen Eisbergen zu tauchen – ein Erlebnis, welches so nur an wenigen Orten auf der Welt möglich ist. Doch die arktische Natur unterliegt einem steten Wandel. Somit weiß auch der Veranstalter nie genau, ob Tauchgänge in offenem Wasser möglich sind. Ganz nebenbei gibt es die Möglichkeit, Hundeschlittentouren mit den dort lebenden Inuit zu unternehmen, spektakuläre Winterlandschaft zu genießen und mit ein wenig Glück auch unglaublich intensives Polarlicht zu beobachten. Auf dieser Tour (von insgesamt drei Touren) ist nur noch ein letzter Platz verfügbar, zum Preis von 3.350 Euro. Für alle, die diese Möglichkeit nicht nutzen können, aber Interesse haben, werden im März und April 2019 erneut Touren angeboten, Buchungen sind hier möglich.
 
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