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Walfang: Japan nimmt kommerziellen Fang wieder auf PDF Drucken E-Mail

Japanische Fischer haben zum ersten Mal seit mehr als drei Jahrzehnten nach der umstrittenen Entscheidung Tokios, sich aus der Internationalen Walfangkommission zurückzuziehen, Segel gesetzt, um Wale kommerziell zu jagen. Fünf Schiffe, deren Harpunen unter Planen verborgen waren, verließen am Montagmorgen Kushiro in Nordjapan. Etwa zur gleichen Zeit verließen drei Walfangboote Shimonoseki im Südwesten Japans. Stunden später wurden die ersten Wale an Land gebracht: zwei graue Zwergwale. Eines der mehr als acht Meter langen Tiere wurde von einem Schiff auf einen Lastwagen gehoben und zu einem Lagerhaus gefahren, wo sich die Walfänger aufhielten, um feierliche Sakebecher über den Körper zu gießen - ein Ritual zur Reinigung und Feier des Fangs.

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Ultimatives „Öko-Abenteuer“ für Taucher, Schnorchler und Nichttaucher im Manta Ray Bay Resort PDF Drucken E-Mail

Meeresbiologie-Wochen in Yap

manta ray 2Dass die Tauchreviere rund um die mikronesische Insel Yap im offenen Pazifik mehr zu bieten haben als „nur“ Haie und Mantas, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Bereits 2017 hat Diplom-Biologe Stephan Moldzio interessierte Taucher in begeisterte Hobby-Biologen verwandelt. Dabei sind die frisch gebackenen Botschafter der Meere auf ihren spannenden Erkundungstouren nicht nur ins Riff, sondern bis in die Mangrovenwälder vorgedrungen und haben dazu Labor-Sessions und Fluoreszenz-Nachttauchgänge unternommen. manta ray 1Nachdem sich alle Teilnehmer begeistert vom "Augenöffner" zeigten und ein Korallenriff nie wieder als netten Hintergrund für einen Tauchgang ansehen werden, bieten wir für den Zeitraum vom 27. Oktober bis 9. November 2019 die nächste Auflage der Meeresbiologie-Wochen im Manta Ray Bay Resort an. Neben und während der Tauchgänge werden Proben aus Sandboden, Riff und Plankton entnommen und unterm Mikroskop untersucht, Korallen- und Fisch-Arten bestimmt und letztendlich auch die Zusammenhänge im marinen Ökosystem entschlüsselt. Natürlich werden auch die Großfisch-Plätze und die idyllische Insel selbst mit Ausflügen und geselligen Abenden berücksichtigt. Arbeitsmaterial und abschließende Kurs-Zertifikate werden gestellt. Möglich ist sowohl eine ein- als auch zweiwöchige Teilnahme.

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Riesige Qualle vor England PDF Drucken E-Mail
Vor dem Küstenstädtchen Falmouth, Cornwall, England, wurde kürzlich eine riesge Qualle gesichtet. Das Tier war ebenso groß wie ein Mensch, was eine biologische Seltenheit darstellt. Biologen meinen, dass das die größte Qualle gewesen sei, die jemals in britischen Gewässern gesichtet wurde. Unterwasser-Kameramann Dan Abbott drehte für die BBC einige faszinierende Sequenzen:

https://www.bbc.com/news/av/uk-england-cornwall-48956818/giant-jellyfish-spotted-off-cornwall- coast

 
Krabbenpulen wieder in Deutschland PDF Drucken E-Mail

Der Nordseekrabbe geht es jetzt wieder in Deutschland an die Schale  (Text: Heinz Käsinger, Foto: Hans Hillewaert/Wikipedia)

krabbeNordseekrabben sollen bald wieder in Deutschland gepult werden. Das sieht eine Initiative der Erzeugergemeinschaft Küstenfischer der Nordsee vor. Bis in die 1990er Jahre hinein wurden in der Nordsee gefangene Krabben auch vor Ort geschält: Den fieseligen Job hatten vor allem Frauen in Heimarbeit übernommen gehabt.

Dann gab es neue, strengere Hygienevorschriften in der EU und das Krabbenpulen wurde hierzulande unattraktiv – für die Auftraggeber genau so wie für die Auftragnehmer. Ab sofort wurden die in der Nordsee gefangenen Krabben über mehrere Tausend Kilometer weit nach Nordafrika oder in die Turk-Staaten transportiert, um dort geschält zu werden. In extremen Fällen wurde die fertige Ware dann noch in einem ganz anderen Land portioniert und verpackt.

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Chelonoidis phantasticus lebt PDF Drucken E-Mail
Die seit mehr als 100 Jahren als ausgestorben geltende Riesenschildkrötenart Chelonoidis phantasticus gibt es doch noch. Forscher entdeckten auf der unbewohnten Galapagos-Insel Fernandia ein lebendes, erwachsenes Weibchen. Dies teilte der Pressedienst des ecuadorianischen Umweltministers Marcelo Mata mit. Auf Twitter verbreitete Mata auch drei Bilder mit den drei Forschern und dem Tier. Auf Galapagos lebten einst 15 Riesenschildkrötenarten. Fünf davon gelten als ausgestorben. Traurige Berühmtheit erlangte die letzte Schildkröte der Art Chelonoidis nigra abigdonii, ein männnliches Tier, dem die Welt den Namen Lonesome George gab und der im Jahr 2012 verendete. Ob es weitere Exemplare von Chelonoidis phantasticus gibt, ist unklar. Sollte es sich um ein jüngeres Tier handeln, muss dieses ja irgendwo herkommen. Um die Art dauerhaft zu erhalten, braucht das Weibchen einen männlichen Partner. Und der soll jetzt auf Fernandia gesucht werden.

 
Ultraschall bei einem Walhai gelungen PDF Drucken E-Mail

Wissenschaftler haben die ersten erfolgreichen Ultraschalluntersuchungen von Walhaien in freier Wildbahn durchgeführt. Sie erhoffen sich, mehr darüber zu erfahren, wie sich die Tiere vermehren. Ein Team, das vor Darwin Island, im hohen Norden der Galapagos-Inselkette, arbeitete, benutzte einen Scanner in einem wasserdichten Gehäuse und ein Antriebssystem, das es möglich machte, mit den Haien Schritt zu halten. Die Walhaie werden mehr als zwölf Meter lang und obwohl sie sich sehr ruhig fortbewegen, entwickeln sie eine ungeahnte Geschwindigkeit. Simon Pierce von der Marine Megafauna Foundation informierte, dass die Fortpflanzung der meisten Haiarten noch immer ein Rätsel sei. Vom Walhai wissen wir immerhin, dass er lebend gebiert. Nur ein trächtiger Hai konnte bisher, 1995, auch physisch untersucht werden. Dieser Megamama-Hai trug 304 Jungtiere mit einem Wurf aus, alle weniger als 60 cm lang.

 
Neue Unterwasser-Fahrzeuge PDF Drucken E-Mail

titan-8 smallGeneinno ist ein Hersteller von Unterwasser-Drohnen und Scootern, dessen erster Bestseller die bekannte Poseidon 1, ein kabelgebundenes Unterwasserfahrzeug war, welches eine Tiefe von 110 Metern erreicht. Diese Unterwasser-Drohne kann fünf Stunden tauchen, hat eine 1080p Full-HD-Kamera und ist optimiert für Unterwasserbetrieb.

Jetzt bringt Geneinno die Unterwasser-Drohne Titan, welche noch weiter entwickelt ist wie die Poseidon 1, was sich in interessanten Ausstattungsmerkmalen äußert. Die Drohne kann bis zu einer Tiefe von 150 Metern absteigen, nimmt Fotos und Filme in 4K-Qualität auf und überträgt die Aufnahmen live mit 1080p an die Oberfläche. Die Drohne ist mit Google VR verbunden, speichert intern auf 64G Speicher. Mit sechs starken Düsen ausgerüstet, erreicht die Titan unter Wasser eine Geschwindigkeit bis zu 2m/s, was 7, 2 km/h entspricht. Die Titan kann im Wasser Fische entdecken und mit nur einem Klick die Aufnahmen in die sozialen Medien streuen. Sie wurde für außergewöhnliches Design und beste Performance 2018 mit dem if-Design-Preis ausgezeichnet.

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Internationales Dive Festival Curaçao, 29.09. - 05.10.19 PDF Drucken E-Mail

(Foto: Curaçao - Tourist Board Europe)

curacao-underwater_2Vom 29. September bis 5. Oktober 2019 wird auf Curaçao wieder das jährlich stattfindende Internationale Dive Festival gefeiert. Neben den vielen ganz unterschiedlichen Tauchspots wird dieses Jahr auch das Thema Artenerhaltung und Naturschutz im Fokus des Festivals stehen. Vorschlag für ein Ausflugsziel über Wasser:

Carmabi
Ein absoluter Geheimtipp für Natur- und Forschungsfans. Carmabi ist eine gemeinnützige Stiftung (Caribbean Research and Management of Biodiversity). Die Stiftung wurde 1955 auf Curaçao gegründet und ist bis heute die größte Forschungsstation der südlichen Karibik. Fokus der Forschung liegt auf der nachhaltigen Korallenriffökologie, dem Schutz der Meeresschildkröten und der Restauration und Erhaltung dieser Ökosysteme. Für Besucher stehen die Türen der Forschungsstation am Freitag von 14 Uhr bis 17 Uhr, sowie Samstag von 9 Uhr bis 12 Uhr offen. Gäste bekommen hier einen spannenden Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler.

 
Kabeljau: Fangquoten dringend senken PDF Drucken E-Mail
Der internationale Rat für Meeresforschung (ICES) empfiehlt der Europäischen Union dringend, für das Jahr  2019 die Kabeljau-Fangquoten in der und um die Nordsee zu senken. Betroffen wären die Gebiete Ärmelkanal, Skagerrak und die Nordsee selbst. Derzeit liegt die Quote bei rund 53 000 Tonnen Kabeljau. Geht es nach dem Willen des ICES, sollen es im kommenden Jahr nur noch 28 000 Tonnen sein.
Unterstützung bekommt der IECS von weiteren Umweltverbänden wie Greenpeace, dem BUND oder auch von der Stiftung Deutsche Umwelthilfe: Die Politik solle endlich die wissenschaftlichen Gutachten der Forschung ernst nehmen und die Fangquoten senken. Andernfalls drohe der Kollaps der Bestände. Umgekehrt haben Fischer und Fischereiverbände Widerstand gegen eine Senkung der Quoten angekündigt. Die Empfehlungen des IECS werde in Brüssel zwar zur Entscheidungsfindung herangezogen, sind jedoch für den Ministerrat nicht bindend. Eine Entscheidung wird im Oktober erwartet. H. K.

 

 
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