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Donnerstag, 15. November 2018

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Tauchdrohnen auf Erfolgskurs: Arggonauts im xprize-Finale PDF Drucken E-Mail

Das einzige deutsche Team in dem mehrjährigen, mit sieben Millionen Dollar dotierten Forschungswettbewerb Shell Ocean Discovery xprize hat sich fürs Finale qualifiziert. Wie der Veranstalter, die xprize Foundation, am Mittwoch bekanntgab, hat das Team Arggonauts, des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe, die dafür notwendigen Kriterien erfüllt – wie auch acht weitere der 19 Halbfinalteilnehmer. „Wir freuen uns riesig, unter den besten neun zu sein, und arbeiten nun mit neuem Schwung auf das Finale im Herbst hin“, sagt Teamleiter Dr. Gunnar Brink. „Es ist noch viel zu tun, aber wir sind zuversichtlich, dass wir mit unseren innovativen Ansätzen auch im Finale einen Spitzenplatz erreichen können.“ 32 Teams aus aller Welt waren im Dezember 2015 angetreten, um sich der Herausforderung des Shell Ocean Discovery xprize zu stellen. Die Aufgabe lautet, den Grund des Ozeans in 4000 Meter Tiefe mit hoher Auflösung zu vermessen, dabei Objekte wie etwa Schiffswracks zu entdecken und Fotos von ihnen anzufertigen – und zwar mithilfe autonomer Systeme.

Die Erforschung der Tiefsee bezahlbar machen

5 tauchdrohnen(Bild links: Die fünf Tauchdrohnen des Fraunhofer IOSB, die beim Finale des Shell Ocean Discovery xprize eingesetzt werden)                               

Die schwimmenden Drohnen werden am Ufer gestartet und müssen dann selbstständig agieren, ohne dass Bedienpersonal eingreift. Im Halbfinale mussten die Teams nachweisen, dass ihre Systeme binnen 16 Stunden 100 Quadratkilometer Meeresgrund in 2000 Meter Tiefe kartieren können. „Um diesen Nachweis zu liefern, war unser erster und bisher einziger echter Tiefsee-Test im Atlantik der entscheidende Meilenstein. Wir waren dafür im November zehn Tage in Laredo, Nordspanien, und sind sehr froh und dankbar, dass wir diese Möglichkeit hatten“, erzählt Brink. Im Finale werden die Teams in einem Feldtest in direkter Konkurrenz gegeneinander antreten. Sie müssen dann binnen 24 Stunden mindestens 250 Quadratkilometer Boden in einer Tiefe von 4000 Meter vermessen, ein Objekt finden und prämierungswürdige Bilder aufnehmen.

Die gesamte Ausrüstung dafür muss in einen einzigen Standard-Frachtcontainer passen. „In dieser unscheinbar wirkenden Randbedingung steckt der eigentliche technologische Durchbruch“, betont Gunnar Brink: „Forschungsschiffe mit einer Mannschaft von Dutzenden Leuten können den Ozeangrund schon lange vermessen, nur ist das schwerfällig und teuer.“ Deshalb sei bis heute über die Tiefsee – die fast zwei Drittel der Erdoberfläche ausmacht – weniger bekannt als über den Mars. „Im ixprize-Wettbewerb entwickeln wir eine radikal neue, leichtgewichtige Technologie. Sie soll die Kosten um ein Vielfaches senken, so dass die Kartierung und die Erforschung dieses Lebensraums endlich bezahlbar werden."

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Deutsche Flaschenpost landet in Australien – nach fast 132 Jahren PDF Drucken E-Mail

Im Januar vergangenen Jahres entdeckte die australische Fotografin Tonya Illman eine Flaschenpost, an einem Strand in West-Australien. In einer altertümlichen grünen Flasche, einer holländischen Geneverflasche, befand sich eine Papierrolle mit einem vorgedruckten Formular, das mit handschriftlichen Notizen versehen war. Offenbar wurde darin „der Finder ... gebeten, das Formular an die Deutsche Seewarte, Hamburg, zu senden oder es beim nächstgelegenen deutschen Konsulat abzugeben, damit jenes es an die angegebene Behörde befördern kann.“

Illman handelte verantwortungsvoll. Sie gab das grüne Schmuckstück im Museum Western Australieas ab, statt es in ihr Bücheregal zu stellen, wie sie es zunächst vorgesehen hatte. Die Verantwortlichen dort fanden die Flaschenpost spannend und begannen zu recherchieren. Im Zuge der Recherchen wurde das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Hamburg) ebenso eingeschaltet wie das Deutsche Schifffahrtsmuseum (Bremen). Gemeinsam fanden die deutschen Institutionen schnell heraus, dass die Flaschenpost keine Fälschung war, sondern vom deutschen Frachter „Paula“ ausgebracht worden war. Die „Paula“ war vor Zeiten unterwegs, um englische Kohle von Cardiff nach Indonesien zu bringen. In den indonesischen Gewässern brachte der Kapitän, ein Herr Diekmann, die Flaschenpost höchstpersönlich aus. Rund 950 Kilometer von Australien entfernt. Zwischenzeitlich weiß man das, weil man das Logbuch des Frachters noch hat und die Handschrift auf dem Papier der Flaschenpost mit der im Logbuch übereinstimmt.

Mit dem Ausbringen von Flaschennachrichten sollten die Geschwindigkeiten und die Richtungen von Meeresströmungen erforscht werden. Die Idee, Handelsschiffe für diese Tätigkeit einzusetzen, stammt in der Tat von der Deutschen Seewarte Hamburg und zwar vom damaligen Direktor Georg von Neumeyer, einem Geophysiker, der der Deutschen Seewarte von 1826 bis 1909 vorstand und der der erste Direktor der Behörde gewesen war.

Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden so von Handelsschiffen fast 7000 Flaschen ins Meer geworfen. Aber nur 662 davon wurden entdeckt und aus vielen Teilen der Welt an die Deutsche Seewarte expediert. Die bislang letzte Flaschennachricht stammte aus dem Jahr 1934. Mit dem jetzigen Fund kam also die wahrscheinlich letzte Nachricht an. 131 Jahre, sieben Monate und neun Tage dauerte ihre Reise. Doch das wirft Fragen auf. Wie konnte eine Flasche für die vergleichsweise geringe Strecke von knapp 1000 Kilometer so lange brauchen? Die Experten in den Museen vermuten, dass Kapitän Diekmanns Nachricht Australien bereits nach rund einem Jahr erreicht hatte, dann aber dort nicht gefunden wurde. Möglich ist auch, dass sie im Sand ruhte und ein kürzlich abgewetterter Sturm sie freilegte.

Eine weitere Besonderheit: Die jetzt aufgetauchte Nachricht der „Paula“ von ihrer Reise von Cardiff nach Indonesien war nicht die einzige, die Diekmann abgesetzt hatte. Bereits in den 1930er-Jahren fand man von ihm schon eine Nachricht in der Karibik (Barbados). Jene war nur rund 50 Jahre unterwegs. Ob das dem Wissenschaftsprojekt von Direktor Neumeyer dienlich war? Sicher ist: Diese neuerliche Nachricht wird jetzt sehr lange als Flaschenpost-Rekord im Guinnesbuch stehen. Darauf ein Guinnes! Oder lieber einen Genever?   H. K.

 
Nach schwerem Tauchunfall: Englische Taucherin vorübergehend querschnittsgelähmt PDF Drucken E-Mail

Es sollte die berühmte Ein-Mal-im-Leben-Reise werden: Amy S. und ihr Freund flogen zum Tauchen nach Indonesien in ein Fünf Sterne Hotel mit angeschlossener Tauchbasis. Zurück kam die Marathonläuferin, vorübergehend querschnittsgelähmt, im Rollstuhl.

Jetzt verklagt Amy S. die Basis auf rund 50 000 Euro Schadensersatz. Amy S. hatte während der Tauchgänge eine Reihe leichter, unbemerkter, Dekompressionsunfälle erlitten, die in der Summe später dazu führten, dass die Sportlerin von der Hüfte abwärts gelähmt war. Zwischenzeitlich hat sie das Gehen wieder gelernt, aber an Sport ist nicht mehr zu denken. Außerdem ist ihr Körper von der Hüfte abwärts gefühllos geworden.

Die Forderung begründet die Taucherin damit, dass die Tauchlehrer der Basis die Dekompressionsvorfälle hätten bemerken müssen. In dieser Situation hätte sie nicht länger tauchen dürfen.

Die Tauchbasis, deren Namen ATLANTIS bekannt ist, wollte keine Stellungnahme zu einem laufenden Gerichtsverfahren geben. Aus Indonesien wurde nur geäußert, dass die Geschichte der Tauchbasis sich erheblich von der Geschichte der Amy S. unterscheiden würde.
 
Korallen-Aufzuchtstation am Great Barrier Reef zeigt erste Erfolge PDF Drucken E-Mail

reefrestorationfoundation1_volunteer_monitoring_coral_treeNeue Hoffnung für das Naturwunder: Das Verpflanzen und Züchten widerstandsfähiger Korallen wird mit einer Drei-Jahres-Förderung von 255.000 Euro unterstützt

Die bislang einzige, im offenen Meer erfolgte, künstliche Great Barrier Reef-Korallenaufzucht kann erste Erfolge aufweisen. Vor Fitzroy Island züchteten Forscher besonders resistente Korallenfragmente an künstlichen Korallenbäumen. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die an Seilen befestigten kleinen Korallenstücke an den Metallstabkonstruktionen zu imposanten Korallengebilden verwandelt. Weitere Korallen-Aufzuchtstationen sollen nun rund um die Insel platziert werden. Die National Australia Bank fördert das Projekt über die nächsten drei Jahre mit umgerechnet 255.000 Euro. Unter natürlichen Umständen dauert es vier bis zehn Jahre bis sich Korallenriffe regenerieren. Mithilfe von künstlich geschaffenen Korallengärten kann dieser Prozess nun stark beschleunigt werden. Im Dezember 2017 startete die Reef Restoration Foundation die erste Aufzucht vor Fitzroy Island im Norden Queenslands. Die Verpflanzungsmethode, mit der bereits in den Florida Keys und in der Karibik jährlich mehr als 25.000 gesunde Korallen herangezüchtet werden, zeigt nun auch in Australien erste Erfolge und verspricht einen neuen Hoffnungsschimmer für das bedrohte Naturwunder. Das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens ist das größte Korallenriff der Welt. Durch die vorangegangene Korallenbleiche gilt das UNESCO Weltnaturerbstätte als gefährdet. Der Klimawandel sowie die Meeresverschmutzung, durch Viehzucht und Schifffahrt, tragen zur Zerstörung des einzigartigen Naturwunders bei. Andy Ridley, CEO der „Citizens of the Great Barrier Reef“-Bewegung, hat die Hoffnung auf eine Rettung des Great Barrier Reef ebenfalls noch nicht aufgegeben: „Projekte wie diese sind wichtig, denn nur durch gemeinsames Handeln können positive Veränderungen für die Gesundheit und Belastbarkeit des Great Barrier Reef geschaffen werden.“ Weitere Einzelheiten über die Reef Restoration Foundation unter www.reefrestorationfoundation.org.

 
IYOR 2018: Internationales Jahr des Riffes 2018 PDF Drucken E-Mail

krimmerText: IYOR, Foto: Heinz Krimmer

Am 28. Januar wurde auf der boot Düsseldorf, der weltweit größten Wassersportmesse, das Internationale Jahr des Riffes (International Year of the Reef – IYOR 2018) in Deutschland offiziell eröffnet. Diese weltweite Initiative, die erstmalig 1997 ausgerufen wurde, findet nun bereits zum dritten Mal statt. Der Anlass ist durchaus dramatisch: in den vergangenen zwei Jahren ereignete sich die schwerste jemals beobachtete globale Korallenriffbleiche. Über 90% des Großen Barriereriffs in Australien, des größten zusammenhängenden Riffkomplexes der Welt, waren davon betroffen, wie auch viele andere Riffe rund um den Globus. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die Häufigkeit solcher Massenbleichen immer weiter zunimmt und den Riffen kaum noch Zeit lässt, sich zu erholen.

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Vor historischer Kulisse, den Pyramiden von Gizeh: Opernaufführung Aida PDF Drucken E-Mail
Am 08., 09. und 10. März 2018 wird das wohl populärste Werk Aida von Guiseppe Verdi vor der Sphinx und den Pyramiden von Gizeh im Land der Pharaonen aufgeführt. Anlass ist das 150. Jubiläums des Suez Kanals. Für Opernfans ein echter Genuss. Die Zuschauertribühne vor der Jahrtausend alten und geschichtsträchtigen Kulisse umfasst 3000 Plätze. Tickets für die Oper, die Reise und/oder Golf sind direkt buchbar unter: www.aida-pyramiden.com. Die Preise der Karten werden zwischen 105 Euro ( Bronze Class ), 193,60 Euro ( Silver Class ), 286 Euro ( Gold Class ) und 484 Euro ( Diamond Class) variieren. Zwei Wiederholungen der Aufführung sind bereits geplant: 2019 in Luxor und 2020 anlässlich zum 150. Jubiläum der Oper Aida noch einmal in Luxor.
 
DAN und VIT laden zur f.re.e PDF Drucken E-Mail

Messe f.re.e in München, Raum A52 oberhalb der Halle A5 1. Stock, am Samstag den 24. Februar 2018, Uhrzeit 10:30-16:35.

Programm der Expertenvorträge:

10.00h f.re.e öffnet

10.30h - 10.40h Begrüßung und Beginn der Veranstaltung (Vertreter der f.re.e, des VIT und der DAN Europe Foundation)

10.40h - 11.25h Faszination Freitauchen.... in der Ruhe liegt die Kraft (Uwe Kiehl)

11.25h - 11.40h Fragen und Antworten, Referentenwechsel

11.40h - 12.25h "Die müssen dich nicht retten!" – Das Wichtigste über Notrufsender auf See (Christiane Linkenbach)

12.25h - 12.40h Fragen und Antworten, im Anschluss Mittagspause, Netzwerken, Gespräche mit den Referenten

13.20h - 14.35h "Schrauben an der Ausrüstung“ - tauchrechtliche Konsequenzen? (RA Peter Schetter)

14.35h - 14.50h Fragen und Antworten, Referentenwechsel

14.50h - 15.35h Tauchunfall - Abgrenzung von anderen gesundheitlichen Ereignissen (Dr. med. Ulrich van Laak)

15.35h - 15.50h Fragen und Antworten, Referentenwechsel

15.50h - 16.35h Natur und Umweltschutz - welchen Beitrag können Taucher leisten (Dipl.-Biol. Uwe Scherner)

16.35h Fragen und Antworten, Abschluss und Ende der Veranstaltung, Zeit für den Besuch der f.re.e :-)

Ticket und Registrierung hier.

 
Tote Fuchshaie im Innern von Mexiko PDF Drucken E-Mail

In der Stadt Yurecuaro, fast 250 Kilometer vom Meer entfernt, haben Einwohner 300 tote Fuchshaie am Straßenrand gefunden. Was war passiert?

Da Fuchshaie in Mexiko nicht unter Artenschutz stehen, wurden die Tiere in mexikanischen Gewässern legal gefischt und ins Landesinnere zur Weiterverarbeitung gebracht. Der Lastwagen wurde überfallen und die Räuber stahlen die Tierkadaver. Dann wurden sie ausgenommen und ihnen die Flossen abgeschnitten. Die Körper ließ man dann achtlos am Straßenrand liegen. Einige Organe des Hais gelten in Fernost als Aphrodisiakum, die Flossen als Zeichen des Wohlstandes. Diese Bestandteile wurden von den Banditen wahrscheinlich an Händler weiter verkauft, eine Vermutung der ermittelnden Polizei. H. K.

 
Australien schnürt millionenschweres Hilfspaket für das Große Barriereriff PDF Drucken E-Mail

Es ist fünf vor 12, ein Rettungsplan muss her. Das Große Barriereriff, bzw. große Teile davon, sind von El Niño, den Korallen fressenden Dornenkronen (ein Riesenseestern) und Gifteintrag ins Meer derart geschädigt, dass die australische Regierung sich genötigt sieht, rund 60 Millionen Australische Dollar (~ 35 Mio. Euro) in Schutzmaßnahmen zu investieren. Das gab der australische Premierminister Malcolm Turnbull (rechts im Bild) am 23. Januar 2015 während eines Besuches der Stadt Townsville bekannt. Townsville liegt direkt am Riff und lebt zum großen Teil von den Besuchern des Barriereriffs.malcom turnbul

Das Geld soll vor allem für Maßnahmen eingesetzt werden, die den Eintrag von Agrochemie und Schmutz verhindern. Diese Einträge der zahlreichen Schaffarmen an der Küste vergiften und verdunkeln das Wasser, so dass die mit den Korallen in Symbiose lebenden Algen absterben. Darüber hinaus soll die Anzahl der Ranger erhöht und die der Dornenkronen-Fangschiffe sogar verdoppelt werden.

Das Große Barriereriff ist das größte Riffsystem der Welt und erstreckt sich über eine Fläche von fast 350 000 Quadratkilometern. Das ist etwa die Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Der Rifftourismus spült übrigens jährlich 6,4 Milliarden Australische Dollar in die Staatskasse.

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