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Mittwoch, 18. September 2019

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Umwelt
Greenpeace-Aktion (nicht nur) für Mako-Haie PDF Drucken E-Mail

greenpeace-2Gegen den Fang zehntausender vom Aussterben bedrohter Haie im Nordatlantik protestierten Umweltschützer von Greenpeace auf dem Aktionsschiff „Esperanza“ westlich von Portugal. „Sharks Under Attack“ steht auf dem Banner, mit dem Aktivistinnen und Aktivisten einen spanischen Fischtrawler konfrontierten 

Bis zu 25 000 vom Aussterben bedrohte Makohaie fallen nach einem neuen Greenpeace Report jährlich der atlantischen Schwertfisch-Fischerei zum Opfer. Die zuständige Fischereibehörde ICCAT räumt die Bedrohung des Bestands ein, unternimmt jedoch nichts, um die Tere zu schützen. „Haie sind enorm wichtig für das marine Ökosystem. Doch im Atlantik werden die Tiere zu Zehntausenden getötet“, sagt Greenpeace Meeresexperte Dr. Christian Bussau. „Die Schuldigen auf See zu entlarven reicht nicht. Die EU braucht dringend strengere Fangbestimmungen und Kontrollen, um unsere Ozeane und ihre Lebewesen zu schützen.“ Den gesamten Report finden Sie online unter https://act.gp/2J7wQLP.


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Landwirtschaft beeinflusst das Wetter in Asien PDF Drucken E-Mail
kit-flieger(Foto: Dr. Erik Kretschmer; mit Messflügen während des asiatischen Monsuns, Satellitenbeobachtungen und Laboranalysen lösten die Forscher das Rätsel der Asiatischen Tropopausen Aerosolschicht)

In zwölf bis 18 Kilometern Höhe über dem Mittleren Osten und Asien erstreckt sich die Asiatische Tropopausen-Aerosolschicht (ATAL). Diese Ansammlung von Aerosolen wurde 2011 zum ersten Mal im asiatischen Monsun nachgewiesen. Ihre Zusammensetzung und Wirkung waren bisher jedoch nicht erforscht. Ein europäisches Konsortium von Wissenschaftlern konnte nun erstmals zeigen, dass diese Schicht aus kristallinem Ammoniumnitrat besteht. Wie dieses in der oberen Troposphäre entsteht, haben die Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Wolkenkammer AIDA nachgewiesen. Seine Ergebnisse stellt das Konsortium in der Zeitschrift Nature Geoscience vor.

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Deutsches WK-II U-Boot soll zugeschüttet werden PDF Drucken E-Mail

geotechnisches institut(Foto: Geotechnisches Institut Norwegen; U-864 liegt in rund 150 Metern Tiefe vor Norwegen. Der Bug ist abgerissen, so kann die hoch giftige Quecksilberfracht austreten, Text: Heinz Käsinger)

Norwegen plant, das Wrack eines deutschen U-Bootes unter Sand und Schutt zu begraben, um seine giftige Quecksilberfracht, die ins Meer gelangt, zu stoppen. Anfang 1945 war das U-Boot nach Japan aufgebrochen, wurde aber von einem britischen U-Boot vor Bergen torpediert. Es sollte das erste Mal gewesen sein, dass ein U-Boot ein anderes versenkte, während sich beide Boote auf Tauchstation befanden. Seitdem liegt U-864 fast 150 Meter tief unter der Wasseroberfläche. Etwa drei Kilometer entfernt befindet sich Fedje, eine Insel mit 600 Einwohnern. Die Regierung will etwa elf Hektar des Meeresbodens unter bis zu 14 Metern Schutt vergraben, um Ausflüsse aus den 1800 Quecksilberkanistern an Bord zu begrenzen. Sie sind im Verlaufe der Jahre undicht geworden und das Fischen in der Gegend wurde verboten. Umweltschützer sagen, dass die Maßnahme nicht ausreiche. Sie befürchten, dass das Wrack, das auch gerne als Unterwasser-Tschernobyl bezeichnet wird, noch immer Quecksilber emittieren könnte, wobei über 60 Tonnen in den nächsten Jahrzehnten austreten könnten.

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Mikroplastik in Gewässern: Eidgenössische Materialprüfanstalt sieht noch keine Gefahr PDF Drucken E-Mail
empa-2Qualvoll verendete Meeresvögel mit einem Bauch voller Plastikmüll; Plastikansammlungen so groß wie Inseln: Bilder wie diese hat heute praktisch jeder schon gesehen. Doch es gibt auch Plastikteile, die von Auge kaum sichtbar sind – Mikroplastik. Die Gefahr, die diese winzigen Teile bergen, ist bis heute kaum erforscht. Wissenschaftler der Eidgenössischen Materialprüfanstalt (Empa) haben nun die weltweit erste Risikoabschätzung für Mikroplastik in Seen und Flüssen durchgeführt. In Europa, so das Fazit der Studie, sind aquatische Organismen zurzeit (noch) nicht akut gefährdet.

So klein wie ein Staubkorn – doch von großer globaler Tragweite: Das Wort Mikroplastik ist vielen ein Begriff, doch die Gefahren sind so gut wie unerforscht. In den letzten Jahren ist die Verschmutzung durch Plastik zu einer immer größeren Belastung für die Umwelt herangewachsen. Unzählige Videos und Medienberichte machen auf dieses Problem aufmerksam. Während die Gefahren durch große Plastikteile für Tiere kaum zu übersehen sind, findet man über diejenigen von Mikroplastik bis heute praktisch nichts. Doch was ist Mikroplastik überhaupt?


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Klimawandel und kein Ende PDF Drucken E-Mail

anemone-4 kopie(Bild links: Fisch in einer gesunden Anemone. Durch den normalen Cortisolspiegel sind die Tiere weniger in Bewegung und deshalb auch körperlich kräftiger)

Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven, gaben bekannt: Auch 2017 ist das Meereis rund um den Nordpol stark abgeschmolzen. Die Größe der Fläche des Nordpoleises betrage jetzt nur noch 4,7 Millionen Quadratkilometer. Noch im Jahr 2000 waren es 7,5 Millionen Quadratkilometer gewesen. Der Rückgang des Eises liege im Mittel der vergangenen zehn Jahre, teilten die Wissenschaftler außerdem mit.

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Die Biodiversitätskonvention – und was daraus geworden ist PDF Drucken E-Mail

Vor 25 Jahren trat die Biodiversitätskonvention in Kraft und zwar kurz vor Jahresende, am 29. Dezember 1993. Sechs Jahre lang, ab November 1988, haben UN-Experten daran gearbeitet. Das Dokument wurde auf einer eigens einberufenen United Nations Environment Program (UNEP)-Konferenz im Mai 1992 angenommen und konnte ab dem 5. Juni 1992 während der Rio-Konferenz unterzeichnet werden. Die Konvention hat inzwischen (Stand: September 2018) 196 Vertragspartner und wurde von 168 Staaten sowie der Europäischen Union unterzeichnet.

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Trinkwasser wird immer knapper PDF Drucken E-Mail

Zwölf Prozent der Menschen weltweit haben noch immer keinen Zugang zu sauberem Wasser. Welche Möglichkeiten gibt es, das zu ändern? Wie kann man gleichzeitig den Wasserverbrauch reduzieren? Wie optimal Wasser recyclen und weltweit die passende Infrastruktur aufbauen? Diese Fragen sind heute drängender denn je.

Aber was hat das mit uns zu tun? Ein durchschnittlicher Mensch in einer durchschnittlichen Industrienation verbraucht jeden Tag nicht nur etwa 120 Liter Wasser direkt, durch beispielsweise Händewaschen, sondern auch indirekt durch seine Ernährung oder die Kleidung, die er trägt. Damit hinterlassen wir einen individuellen Wasserfußabdruck, den wir aktiv beeinflussen können.
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Plastiktüte auf dem Grund des Marianengrabens PDF Drucken E-Mail

Ein amerikanischer Entdecker hat Plastikmüll auf dem Meeresboden gefunden – und dabei den Rekord für den tiefsten Tauchgang aller Zeiten gebrochen.

Victor Vescovo stieg fast 11 km zum tiefsten Ort im Ozean ab – dem Marianengraben im Pazifik. Er verbrachte vier Stunden damit, den Boden des Grabens in seinem Tauchboot zu erkunden, das gebaut wurde, um dem immensen Druck der Tiefe standzuhalten. Er fand Meerestiere, aber auch eine Plastiktüte und Verpackungen von Süßigkeiten.

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Der Irrsinn beginnt: Tief, tiefer, Tiefseegrabungen PDF Drucken E-Mail

jialong( Die „Jiaolong“ kann in Tiefen bis zu sieben Kilometer vordringen und dort Felder von Bodenschätzen erkunden (Foto: Chonghe Marine Industrie, Text: H.K.)

 

Die chinesische Werft Fujian Mawei Shipbuilding arbeitet derzeit an einem Schiff, das alle bisher in China gebauten Schiffe in den Schatten stellen wird. Soeben ist der Rumpf des 227 Meter langen Ozeanriesen fertiggestellt worden und ein Sprecher der Werft informierte in einer Pressemitteilung: „Wir sind exakt im Plan. Alles im grünen Bereich.“ Das Schiff könne, so der Sprecher weiter, im kommenden Jahr 2018 an das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals übergeben werden. Darüber hinaus gehende Informationen gab die Werft nicht, technische Details zum Schiff unterliegen strengster Geheimhaltung.

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