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Samstag, 25. Mai 2019

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Reportage & Service
Tödliche Kreuzfahrtschiffe PDF Drucken E-Mail

Nachdem in der Vergangenheit bekannt wurde, dass Kreuzfahrtschiffe a) Dreckschleudern sind und b) auf den schwimmenden Luxushotels das Personal (oft ohnehin aus Billiglohnländern) quasi rechtlos ist, jetzt das: Jährlich verschwinden von Kreuzfahrtschiffen mehr als 20 Menschen. Die meisten davon spurlos.

In den Fokus der Öffentlichkeit gerieten die riesigen Luxusliner einmal mehr Mitte August 2018, als eine Frau in der Adria von der „Norvegian Star“ fiel und zehn Stunden lang im Meer trieb. Dann wurde sie von einem Schnellboot der kroatischen Marine gerettet.

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Portugal macht „Entdeckung des Jahrzehnts“ PDF Drucken E-Mail

karavelle(Grafik: Wikipedia; Die Karavelle war vom 14. bis zum 16. Jahrhundert der gebräuchliche Schiffstyp Portugals – so könnte der Frachter demnach ausgesehen haben, Text: Heinz Käsinger )

Archäologen haben vor der Küste Portugals ein 400 Jahre altes Wrack gefunden, das Historiker die „Entdeckung des Jahrzehnts“ nennen. Gewürze, Keramiken und Kanonen mit dem portugiesischen Wappen waren geladen und liegen um das Wrack herum, das in der Nähe von Cascais, nahe der Hauptstadt Lissabon, untergegangen war.

                            

 


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XPrize Finale: Kartierung des Meeresbodens vor der griechischen Küste PDF Drucken E-Mail
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(Foto: XPrize Foundation, Text Heinz Käsinger )

Das Finale des Ocean XPrize, bei dem Roboterflotten innerhalb von 24 Stunden die größte Fläche des Meeresbodens kartieren müssen, findet in den tiefen Gewässern vor der Küste Griechenlands statt. Die Teams werden zunächst abwechselnd eingeladen, ihre Technologien ab Anfang November zu präsentieren. Sie müssen in dieser Zeit mindestens 250 Quadratkilometer in Tiefen bis zu 4000 Metern kartieren und zehn besonders interessante Punkte darstellen. Dem Sieger winken vier Millionen Dollar. Der zweite Platz ist immerhin noch mit einer Million Dollar dotiert.
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Schrottpiraten plündern Wracks PDF Drucken E-Mail

hms_exeter_off_sumatra_in_1942(Foto: Royal Navy, der schwere Kreuzer „Exeter“, 1942 vor Sumatra. Kurze Zeit später wurde er versenkt)

Steigende Rohstoffpreise für Metalle fördern die Bereitschaft zum Recycling – und das ist gut so! Neuerdings macht sich aber auch eine Unsitte breit, die uns Taucher unmittelbar betrifft und vor allem der Unterwasserwelt großen Schaden zufügt: Schrottpiraten haben Schiffswracks als Rohstoffquelle entdeckt und plündern im großen Stil. Darunter befinden sich auch Wracks, die als Seegräber eingetragen sind. Und jene sind eigentlich durch internationale Abkommen geschützt.

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Wirtschaftskrimi um einen Wrackfund PDF Drucken E-Mail
dmitriydonskoy1880-1905Ein russisches Kriegsschiff, das vor 113 Jahren gesunken ist, wurde vor der Küste einer südkoreanischen Insel gefunden. Die Shinil Group, ein südkoreanisches Bergeunternehmen, sagt, es habe das Schiff „Dimitri Donskoi“ nahe der Insel Ulleungdo gefunden. Manches Bergeunternehmen hat in der Vergangenheit schon behauptet, das Wrack gefunden zu haben – und streute gleichzeitig Gerüchte über unermessliche Schätze an Bord. Der Kreuzer wurde von seiner Besatzung 1905 nach dem Sieg Japans in der Schlacht von Tsushima – einem Schlüsselmoment des russisch-japanischen Krieges – versenkt. Der Panzerkreuzer setzte 1885 erstmalig die Segel und diente im Mittelmeer und in der Ostsee, bevor er in den Pazifik befohlen wurde. Während das Schiff in der Schlacht selbst nicht schwer beschädigt wurde, fiel es hinter den eigenen Flottenverband zurück und wurde dort von den Japanern angegriffen. Sechs japanische Schlachtschiffe stellten den russischen Panzerkreuzer. Doch der Kapitän der „Dimitri Donskoi“ gab nicht auf. Das Schiff verschoss im Scharmützel 1500 Granaten auf die Japaner und beschädigte so zwei von deren Schiffen schwer. Doch auch die Japaner dachten nicht daran, abzuziehen. Angesichts der Übermacht versenkte anderntags die eigene Crew die „Dimitri Donskoi“ vor Ulleungdo – mit wehender Andreasflagge am Gefechtsmast. Gerüchte besagen, dass die „Dimitri Donskoi“ das Gold für die russische Pazifikflotte mit sich führte, um Crewgehälter und Andockgebühren zu zahlen – Gold, das heute Milliarden von Dollar wert wäre, wenn es gefunden würde. 
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Unter-Wasser-Archäologie in Albanien: Wissenschaft contra Plünderung PDF Drucken E-Mail

So wurden Gebrauchsamphoren früher in den Frachtschiffen verstaut amphoren (Foto: Etimbo/Wikipedia, Text: Heinz Käsinger). In Albanien geht es zur Zeit darum, die letzten großen Kulturschätze des Mittelmeers zu retten. Die Wissenschaft ist alarmiert, denn das Rennen um seltene Amphoren, Edelmetalle oder gar den Missing Link hat längst begonnen. Seit Jahrzehnten unerforscht und unbetaucht, sind die Gewässer Albaniens mit wertvollsten Artefakten gefüllt. Für die Wissenschaft heißt es, sie zu kartieren und gegebenenfalls zu bergen, bevor die Plünderer absteigen.

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Indonesiens Seenomaden: Tieftaucher dank genetischer Veränderung? PDF Drucken E-Mail
ilardoVor vielen Jahrhunderten, so die Legende, wurde eine schöne Prinzessin entführt und hinaus auf den Pazifik gebracht. Ihr Vater befahl seinen Leuten, nach ihr zu suchen, aber sie wurde nie gefunden. Beschämt, zurückzukehren, blieben die Männer auf See, bauten Häuser auf Stelzen und tauchten nach Nahrung. So entstand der Stamm der Bajau, Indonesiens Meeresnomaden. Auch heute noch gehen die Bajau selten an Land und leben dank ihrer erstaunlichen Freitauchfähigkeiten fernab des Landes, draußen im Meer. Heute wissen wir, dass die Prinzessin vor sehr langer Zeit entführt worden sein muss, denn eine Studie hat gezeigt, dass die Bajau jede Menge Zeit gehabt haben, sich zu den Weltführern im Luftanhalten zu entwickeln. Eine genetische Analyse hat ergeben, dass die Menschen des Stammes spezifische Eigenschaften entwickelt haben, die ihnen erlauben, mehr sauerstoffreiches Blut zu speichern, als andere Menschen,  was ihnen hilft, länger zu tauchen.

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Killer-Wels soll selbst gekillt werden – oder doch nicht? PDF Drucken E-Mail
Es ist eine waschechte Provinzposse, die sich derzeit in der hessischen Stadt Offenbach abspielt. Auf der einen Seite befinden sich ein riesiger, brandgefährlicher Wels und jede Menge bundesdeutscher Tierschützer. Auf der anderen Seite stehen die Stadtverwaltung, ein Angelverein und einige Enten und Hühner, teilweise artengeschützt. Dann gibt es noch das Regierungspräsidium Darmstadt, das irgendwie zwischendrin steht. Doch von vorne:

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Südafrika: Retten Eisberge das Land vorm Wassermangel? PDF Drucken E-Mail

 

eisberg-diskobuchtEisberge sollen Südafrikas Wasserknappheit beheben (Foto: Wikipedia, Text: Heinz Käsinger)

 

In der Gegend um Kapstadt herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Die Lage ist so prekär, dass die Wasserversorgung täglich für mehrere Stunden abgedreht wird. Einheimische und Touristen sind aufgefordert, nicht mehr als 50 Liter Süßwasser pro Person und Tag zu verbrauchen. Swimmingpools dürfen nicht mehr befüllt werden, Autowaschen und Gartengießen sind verboten. Wegen der wiederholt ausgebliebenen winterlichen Regenzeit sind die Regionen rund ums Kap nahezu ausgetrocknet. In dieser Situation schlug ein Mann namens Nicholas Sloane der Stadtverwaltung von Kapstadt eine ungewöhnliche Maßnahme vor: Sloane will mit Bergeschiffen Eisberge aus der Antarktis nach Südafrika schleppen und sie dort schmelzen.

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