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Sonntag, 25. August 2019

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Reportage & Service
Das älteste Schiffswrack der Welt wird im Schwarzen Meer entdeckt PDF Drucken E-Mail

odysseusDer an den Mast gebundene Odysseus hört den Gesang der Sirenen. Der Weinkrug befindet sich im Britischen Museum (Foto: Britisches Museum)

Hat so das Schiff von Odysseus ausgesehen? Das älteste intakte Schiffswrack der Welt, komplett mit Mast, Rudern und Ruderbänken, wurde auf dem Grund des Schwarzen Meeres gefunden, wo es seit mehr als 2400 Jahren liegt.

Das 23 Meter lange Handelsschiff wurde von einem ferngesteuerten U-Boot auf der Seite liegend aufgespürt. Britische Wissenschaftler vom Black Sea Maritime Archaeological Project, die das Wrack gefunden haben, sagen, dass seine Lage - etwa 80 Kilometer vor der Küste Bulgariens - enthülle, wie weit sich damals lebende griechische Händler mit ihren Schiffen vom Ufer entfernt wagten. Das Wrack zeige auch die Genauigkeit des Sirenenmalers, eines alten griechischen Künstlers, der Weinkrüge dekorierte. Einer davon befindet sich im British Museum. Darauf abgebildet: Odysseus, der an den Mast eines bemerkenswert ähnlichen Schiffes gebunden war, um den Sirenengesang hören zu können. Die Ruderbänke, die Riemenlöcher, der Mast und das Ruder des aufgefundenen Wracks ähneln denen der Abbildung auf dem Weinkrug, auf der die Matrosen von Odysseus mit wachsverstopften Ohren saßen, so dass sie das bezaubernde Lied der Sirenen nicht hören konnten. Wären sie dem Locken gefolgt, wären sie an der Felsenküste einer Insel zerschellt.

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Deutsches WKII-U-Boot „U23“ vor Agva lokalisiert PDF Drucken E-Mail

arendt(Bild oben: Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland, Konteradmiral a. D. Rudolf Arendt 1966, damals noch Fregattenkapitän, war im Zweiten Weltkrieg Kommandant von U23, Text: Heinz Käsinger)

Vor einem dreiviertel Jahrhundert wurde einem jungen deutschen U-Boot-Kommandanten auf einer geheimen Mission im Schwarzen Meer befohlen, sein eigenes U-Boot zu evakuieren und zu versenken, damit es nicht in russische Hände gerät. Rudolf Arendt, heute 96 Jahre alt und pensionierter Admiral, verbrachte den Rest seines Lebens auf der Suche nach dem Wrack der U23.

Diese Woche hat sich endlich sein Wunsch erfüllt.

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58 Schiffswracks bilden mehr als 2000 Jahre Geschichte ab PDF Drucken E-Mail

fourni-1(Der Fourni-Archipel in der östlichen Ägäis ist ein archäologisch interessantes Gebiet. Die genauen Fundorte der 58 Wracks werden allerdings geheim gehalten; Karte: Wikipedia, Text: Heinz Käsinger)

Dutzende von Schiffswracks wurden kürzlich in abgelegenen Archipelen in der östlichen Ägäis gefunden. Fachleute meinen, es handele sich um den bedeutendsten Fund der vergangenen zehn Jahre. Nach einer viermonatigen Untersuchung des Meeresbodens von Fournoi, einer Inselgruppe in der östlichen Ägäis, sagten die griechischen Behörden, dass die 58 Wracks „bemerkenswert und eine der größten Entdeckungen des Jahrhunderts“ seien. „Wir sind absolut begeistert“, sagte Dimitra Kouneli, eine Sprecherin des Kulturministeriums. „Wir vermuten, dass der Meeresboden noch mehr Schätze hervorbringen könnte. Die Jagd läuft noch."

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Mobile autonome Systeme erkunden lebensfeindliche Umgebungen PDF Drucken E-Mail

arggonauts gruppenfoto(Foto: Fraunhofer IOSB, die „Arggonauts“ mit einem Water Strider im Hafen von Kalamata, Griechenland, während des Finales des Shell Ocean Discovery Xprize. Die Teams traten im November und Dezember 2018 sukzessive an, anschließend wertete eine Jury die Ergebnisse aus. Siehe Kommentar am Ende) 

Der 2016 gestartete, mit sieben Millionen Dollar dotierte Shell Ocean Discovery Xprize ist entschieden. Das einzige deutsche Team in dem weltweiten Technologiewettbewerb zur Tiefseekartierung, die „Arggonauts“ des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB (ATLANTIS berichtete schon 2017), sind unter den besten fünf von 32 teilnehmenden Teams gelandet. Eine exakte Platzierung gab die Xprize-Foundation bei der Preisverleihung am 31.5. in Monaco nur für den Sieger und den Zweiten bekannt.

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Rechtsstreit um die „Victory“ PDF Drucken E-Mail
john_balchen(Text von Heinz Käsinger, Bilder von Wikipedia open Acces)
In England beginnt in diesem Jahr ein Gerichtsprozess um das Wrack eines barocken Kriegsschiffs der Royal Navy. Es geht darum, ob ein professionelles Bergeunternehmen das Wrack für sich beanspruchen und ausbeuten darf, oder ob es sich um ein  – auch durch internationale Abkommen – geschütztes Kriegsgrab handelt. Im Klartext: Es geht um Geld.
Am 3. Oktober 1744 fuhr die „Victory“ – nicht Lord Nelsons Flaggschiff, ein früheres – über den Ärmelkanal nach Hause, als sie in einen Sturm geriet. Am nächsten Nachmittag, nachdem sie, vermutlich in der Nähe der Kanalinseln, verschwunden war, wurde sie für verloren erklärt.
Mehr als 250 Jahre lang blieben die „Victory“ und die 1150 Mann Besatzung verschollen. Dann, im Jahr 2008, wurde das Wrack von der in Florida ansässigen Firma Odyssey Marine Exploration gefunden, rund 100 Kilometer weit vom vermuteten Ort der Havarie entfernt. Im folgenden Jahr brachten Mitarbeiter des Unternehmens zwei bronzene Kanonen an die Oberfläche, eine mit dem Portrait Georgs I. und die andere mit dem Portrait Georg II.

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Stürme statt Piraten PDF Drucken E-Mail
galeone-sturm(Bild: pxhere.com, barocke Galeonen im Sturm, Text: Heinz Käsinger)

Beladen mit Kanonen, Schätzen, Seeleuten und Entdeckern, die verbissen die Welt ergründen – und vor allem kartographieren – wollten, traten Hunderte spanischer Galeonen den Weg aus der Neuen Welt zurück nach Hause an. Darauf hatten Piraten nur gewartet. Um ihnen auszuweichen, steuerten die Schatzschiffe auf die hohe See zu.

Ein fünfjähriges Forschungsprojekt im Auftrag des spanischen Kulturministeriums hat nun ergeben, dass das Wetter (und nicht die Piraten) maßgeblich für das Schicksal zahlreicher Havarien war. Laut dem Bericht der Wissenschaftler, die 681 Schiffswracks aus fünf Jahrhunderten untersuchten, forderten entweder tropische Stürme oder Hurrikane 91,2 Prozent der Schiffe. Nur 0,8 Prozent wurden bei Piratenangriffen versenkt und 1,4 Prozent gingen bei Seeschlachten mit verfeindeten Mächten verloren. In 4,3 Prozent der Fälle liefen die Schiffe auf Felsen oder gingen durch Navigationsfehler unter.
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Atemberaubende Bilder von Schiffswracks im Schwarzen Meer PDF Drucken E-Mail

Fast 60 Schiffswracks im Schwarzen Meer wurden in einem großen archäologischen Projekt unter der Leitung von Wissenschaftlern der University of Southampton entdeckt und dokumentiert.

Die meisten Schiffe, die während der dreijährigen Expedition mit robotergestützten Scanning-Techniken gefunden wurden, waren zwischen 1100 und 1300 Jahre alt. Auch Artefakte aus den Schiffswracks der römischen, byzantinischen und osmanischen Zeit wurden erstmals seit Jahrhunderten wieder an die Oberfläche gebracht.

Hier geht es zu einem kurzen Filmbeitrag:

https://www.bbc.co.uk/news/av/uk-england-hampshire-41320935/stunning-pictures-of-black-sea-shipwrecks

 
Storms, War and Shipwrecks: Treasures from the Sicilian Seas. Ashmolean Museum, Oxford (GB). PDF Drucken E-Mail

rammsporn(Foto: Der Rammsporn einer römischen Kriegsgaleere wird geborgen) Unter dem Titel „Storms, Wars and Shipwrecks: Treasures from the Sicilian Seas“ (Stürme, Kriege und Wracks: Schätze aus sizilianischen Gewässern) findet im Ashmolean Museum in Oxford (GB) derzeit eine Ausstellung statt, die archäologische Fundstücke aus der Mittelmeerregion um Sizilien präsentiert. Die Ausstellung ist bis 25. September 2016 geöffnet.

Das Oxforder Ashmolean Museum erzählt die außergewöhnliche Geschichte Siziliens. Die Insel im Schnittpunkt des Mittelmeers war 2500 Jahre lang sowohl Begegnungsstätte als auch Schlachtfeld antiker Zivilisationen. Die Kultur der heute zu Italien gehörenden größten Insel des Mittelmeers wurde von Phöniziern, Griechen, Römern, Arabern und Normannen geprägt.

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Forschung: Auswirkungen von extremen Druckverhältnissen auf menschlichen Körper und Maschinen PDF Drucken E-Mail
technolab(In der Vakuum-Überdruck-Unterdruck-Testkammer von TechnoLab lassen sich verschiedene Szenarien der Umweltsimulation erzeugen: Altitude Test, in Kombination mit Temperatur und Feuchtigkeit Icing Test und Rapid Decompression Test für plötzliche rapide Druckabfall-Szenarios; Foto: TechnoLab GmbH, Text: Heinz Käsinger)
 
Ein künstliches Herz in luftiger Höhe oder extremen Druckverhältnissen im Marianengraben ausgesetzt? Das Qualitätstestlabor TechnoLab sorgt auch in der Medizintechnik für Erkenntnisgewinne. Die Berliner Spezialisten für Umweltsimulation und Schadensanalytik modifizieren gängige Normen und experimentieren mit möglichen Schadensszenarien – im Fall der Medizin, aber auch in Aerospace und Tiefseetechnik, ein unter Umständen lebensentscheidendes Kriterium.
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