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Montag, 20. August 2018

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Reportage & Service
Wirtschaftskrimi um einen Wrackfund PDF Drucken E-Mail
dmitriydonskoy1880-1905Ein russisches Kriegsschiff, das vor 113 Jahren gesunken ist, wurde vor der Küste einer südkoreanischen Insel gefunden. Die Shinil Group, ein südkoreanisches Bergeunternehmen, sagt, es habe das Schiff „Dimitri Donskoi“ nahe der Insel Ulleungdo gefunden. Manches Bergeunternehmen hat in der Vergangenheit schon behauptet, das Wrack gefunden zu haben – und streute gleichzeitig Gerüchte über unermessliche Schätze an Bord. Der Kreuzer wurde von seiner Besatzung 1905 nach dem Sieg Japans in der Schlacht von Tsushima – einem Schlüsselmoment des russisch-japanischen Krieges – versenkt. Der Panzerkreuzer setzte 1885 erstmalig die Segel und diente im Mittelmeer und in der Ostsee, bevor er in den Pazifik befohlen wurde. Während das Schiff in der Schlacht selbst nicht schwer beschädigt wurde, fiel es hinter den eigenen Flottenverband zurück und wurde dort von den Japanern angegriffen. Sechs japanische Schlachtschiffe stellten den russischen Panzerkreuzer. Doch der Kapitän der „Dimitri Donskoi“ gab nicht auf. Das Schiff verschoss im Scharmützel 1500 Granaten auf die Japaner und beschädigte so zwei von deren Schiffen schwer. Doch auch die Japaner dachten nicht daran, abzuziehen. Angesichts der Übermacht versenkte anderntags die eigene Crew die „Dimitri Donskoi“ vor Ulleungdo – mit wehender Andreasflagge am Gefechtsmast. Gerüchte besagen, dass die „Dimitri Donskoi“ das Gold für die russische Pazifikflotte mit sich führte, um Crewgehälter und Andockgebühren zu zahlen – Gold, das heute Milliarden von Dollar wert wäre, wenn es gefunden würde. 
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Unter-Wasser-Archäologie in Albanien: Wissenschaft contra Plünderung PDF Drucken E-Mail

So wurden Gebrauchsamphoren früher in den Frachtschiffen verstaut amphoren (Foto: Etimbo/Wikipedia, Text: Heinz Käsinger). In Albanien geht es zur Zeit darum, die letzten großen Kulturschätze des Mittelmeers zu retten. Die Wissenschaft ist alarmiert, denn das Rennen um seltene Amphoren, Edelmetalle oder gar den Missing Link hat längst begonnen. Seit Jahrzehnten unerforscht und unbetaucht, sind die Gewässer Albaniens mit wertvollsten Artefakten gefüllt. Für die Wissenschaft heißt es, sie zu kartieren und gegebenenfalls zu bergen, bevor die Plünderer absteigen.

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Indonesiens Seenomaden: Tieftaucher dank genetischer Veränderung? PDF Drucken E-Mail
ilardoVor vielen Jahrhunderten, so die Legende, wurde eine schöne Prinzessin entführt und hinaus auf den Pazifik gebracht. Ihr Vater befahl seinen Leuten, nach ihr zu suchen, aber sie wurde nie gefunden. Beschämt, zurückzukehren, blieben die Männer auf See, bauten Häuser auf Stelzen und tauchten nach Nahrung. So entstand der Stamm der Bajau, Indonesiens Meeresnomaden. Auch heute noch gehen die Bajau selten an Land und leben dank ihrer erstaunlichen Freitauchfähigkeiten fernab des Landes, draußen im Meer. Heute wissen wir, dass die Prinzessin vor sehr langer Zeit entführt worden sein muss, denn eine Studie hat gezeigt, dass die Bajau jede Menge Zeit gehabt haben, sich zu den Weltführern im Luftanhalten zu entwickeln. Eine genetische Analyse hat ergeben, dass die Menschen des Stammes spezifische Eigenschaften entwickelt haben, die ihnen erlauben, mehr sauerstoffreiches Blut zu speichern, als andere Menschen,  was ihnen hilft, länger zu tauchen.

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Südafrika: Retten Eisberge das Land vorm Wassermangel? PDF Drucken E-Mail

 

eisberg-diskobuchtEisberge sollen Südafrikas Wasserknappheit beheben (Foto: Wikipedia, Text: Heinz Käsinger)

 

In der Gegend um Kapstadt herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Die Lage ist so prekär, dass die Wasserversorgung täglich für mehrere Stunden abgedreht wird. Einheimische und Touristen sind aufgefordert, nicht mehr als 50 Liter Süßwasser pro Person und Tag zu verbrauchen. Swimmingpools dürfen nicht mehr befüllt werden, Autowaschen und Gartengießen sind verboten. Wegen der wiederholt ausgebliebenen winterlichen Regenzeit sind die Regionen rund ums Kap nahezu ausgetrocknet. In dieser Situation schlug ein Mann namens Nicholas Sloane der Stadtverwaltung von Kapstadt eine ungewöhnliche Maßnahme vor: Sloane will mit Bergeschiffen Eisberge aus der Antarktis nach Südafrika schleppen und sie dort schmelzen.

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Tiefsee-Tauchgänge im Pazifik simulieren Reisen ins All PDF Drucken E-Mail
Die NAenceladusSA schickt eine Roboter-Expedition zu einem Vulkan, der 3000 Fuß (rund 1000 Meter) unter der Oberfläche des Pazifischen Ozeans liegt. Dieses Unternehmen soll bei der Planung von Weltraummissionen helfen, die Leben jenseits der Erde suchen werden. (Foto: NASA, Enceladus einem der Saturnmonde)

Der Loihi Seamount liegt vor der Küste von Hawaiis Big Island, wo vulkanische Aktivitäten eine neue Insel bilden. Diese wird jedoch erst in vielen tausend Jahren die Wasseroberfläche durchstoßen. Sowohl die Mission selbst als auch die Bedingungen um den unterseeischen Vulkan haben Ähnlichkeiten mit dem „Unternehmen Enceladus“, einem der Saturnmonde, und dem „Unternehmen Europa“, einem der Monde des Jupiters. Folgerichtig erhoffen sich NASA-Spezialisten neue Erkenntnisse.

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Wasser und Staub widerstehen PDF Drucken E-Mail

Wetterfest, wasserdicht, spritzwasserresistent oder auch maritim sind häufig verwendete Begriffe zur Beschreibung von Sportgeräten, Kleidung, Beleuchtungssystemen, Werkzeugen u.v.m. Um eine ordnungsgemäße Anwendung des Produkts zu gewährleisten, muss man wissen, was diese Begriffe bedeuten. Von H.K.

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Deutschland – das Land der Nichtschwimmer PDF Drucken E-Mail

Text: Heinz Käsinger

Mehr als die Hälfte aller deutschen Kinder mit zehn Jahren, nämlich genau 59 Prozent, kann nicht schwimmen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor, die die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden 2000 Kinder bis zum 14. Lebensjahr. Nur 40 Prozent aller Sechs- bis Zehnjährigen besäßen ein Jugendschwimmabzeichen.

Doch auch das sei trügerisch, sagte ein DLRG-Verantwortlicher. Das beliebte „Seepferdchen“ zum Beispiel bestätigt einem Kind nur, dass es sich über eine Strecke von 25 Metern über Wasser halten könne – was im Zweifelsfall wenig bis gar keine Aussagekraft besäße. Alleine der „Freischwimmer“, heute Jugendschwimmabzeichen in Bronze genannt, bescheinigen einem Kind sichere Schwimmfähigkeiten. Zum Erwerb des „Freischwimmers“ muss man in 15 Minuten mindestens 200 Meter zurücklegen, ohne dabei eine Pause zu machen.

Schon länger schlagen Rettungsgesellschaften, Bademeister und Mitglieder von Strand- und Schwimmbadaufsichten Alarm. Denn die Zahl jener, die gerettet werden müssen steige jährlich an. Im Jahr 2016 beispielsweise sind in Deutschland 542 Menschen vor dem Ertrinkungstod gerettet worden, fast ebenso viele, 537 Personen, sind jedoch ertrunken. Das waren 49 Menschen mehr als noch 2015.

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US-Flugzeugträger „USS Lexington“ entdeckt PDF Drucken E-Mail

lexington(Foto: Naval History & Heritage Command, Die „USS Lexington“ auf einer Übungsfahrt im Pazifik)Text H.K.
 
76 Jahre nach der Schlacht im Korallenmeer (4. bis 8. Mai 1942) vor Australien, wurde der US-Flugzeugträger „USS Lexington“ wiederentdeckt. Das Schiff ging bei der Schlacht verloren und riss mehr als 200 Menschen mit in den Tod. Die „USS Lexington“ liegt in rund 2000 Meter Wassertiefe, etwa 800 Kilometer vor der Küste Australiens. Wieder war es der Microsoft-Mitgründer Paul Allen, der das Schiff fand. Allen hatte während der vergangenen Jahre schon einige Wracks entdeckt. Darunter war die legendäre „Indianapolis“ ebenso wie das japanische Schlachtschiff „Musashi“.

Die US-Navy bestätigte den Fund und identifizierte das Wrack anhand erster Unterwasserbilder. Die zeigen das Wrack in einer erstaunlich guten Verfassung. Auch elf von 35 Flugzeugen sind mit ihrem Träger untergegangen, die anderen 24 konnten auf Ausweichschiffen landen. Admiral Harry Harris, Befehlshaber der amerikanischen Pazifikflotte, gratulierte dem Entdecker Allen und war dabei sichtlich gerührt: „Als Sohn eines Überlebenden des Untergangs, gratulieren ich Paul Allen und all seinen Expeditionsteilnehmern ganz herzlich zum Fund der Lady Lex."

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Schiffsfriedhof bei Tunesien entdeckt? PDF Drucken E-Mail

tigrisJean-Pierre Misson (78), ein belgischer Hobbytaucher, ist vor der tunesischen Stadt Tabarka mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Schiffsfriedhof gestoßen. Dieser besteht aus sieben Weltkrieg II-U-Booten, sechs britischen und einem italienischen. Darunter könnte auch das Royal Navy U-Boot „HMS Tigris“ sein, das seit 1943 als vermisst gilt. Sollte sich Missons Annahme als wahr erweisen, ruhen an dieser Stelle rund 250 Marinesoldaten.

Gewissheit könnten nähere Untersuchungen von Sonarbildern bringen, die dann mit Aufzeichnungen der Royal Navy verglichen werden könnten. Die sieben Boote liegen auf relativ kleinem Raum in 70 Metern Tiefe beieinander. Misson meint, es könnten dort auch noch mehr Schiffe liegen, er hätte nicht das gesamte Gebiet abscannen können. Diese Stelle im Mittelmeer war besonders bei U-Boot-Fahrern gefürchtet, weil sie stark von Minen verseucht war.

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