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Mittwoch, 12. Dezember 2018

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Reportage & Service
Das älteste Schiffswrack der Welt wird im Schwarzen Meer entdeckt PDF Drucken E-Mail

odysseusDer an den Mast gebundene Odysseus hört den Gesang der Sirenen. Der Weinkrug befindet sich im Britischen Museum (Foto: Britisches Museum)

Hat so das Schiff von Odysseus ausgesehen? Das älteste intakte Schiffswrack der Welt, komplett mit Mast, Rudern und Ruderbänken, wurde auf dem Grund des Schwarzen Meeres gefunden, wo es seit mehr als 2400 Jahren liegt.

Das 23 Meter lange Handelsschiff wurde von einem ferngesteuerten U-Boot auf der Seite liegend aufgespürt. Britische Wissenschaftler vom Black Sea Maritime Archaeological Project, die das Wrack gefunden haben, sagen, dass seine Lage - etwa 80 Kilometer vor der Küste Bulgariens - enthülle, wie weit sich damals lebende griechische Händler mit ihren Schiffen vom Ufer entfernt wagten. Das Wrack zeige auch die Genauigkeit des Sirenenmalers, eines alten griechischen Künstlers, der Weinkrüge dekorierte. Einer davon befindet sich im British Museum. Darauf abgebildet: Odysseus, der an den Mast eines bemerkenswert ähnlichen Schiffes gebunden war, um den Sirenengesang hören zu können. Die Ruderbänke, die Riemenlöcher, der Mast und das Ruder des aufgefundenen Wracks ähneln denen der Abbildung auf dem Weinkrug, auf der die Matrosen von Odysseus mit wachsverstopften Ohren saßen, so dass sie das bezaubernde Lied der Sirenen nicht hören konnten. Wären sie dem Locken gefolgt, wären sie an der Felsenküste einer Insel zerschellt.

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Forschung: Auswirkungen von extremen Druckverhältnissen auf menschlichen Körper und Maschinen PDF Drucken E-Mail
technolab(In der Vakuum-Überdruck-Unterdruck-Testkammer von TechnoLab lassen sich verschiedene Szenarien der Umweltsimulation erzeugen: Altitude Test, in Kombination mit Temperatur und Feuchtigkeit Icing Test und Rapid Decompression Test für plötzliche rapide Druckabfall-Szenarios; Foto: TechnoLab GmbH, Text: Heinz Käsinger)
 
Ein künstliches Herz in luftiger Höhe oder extremen Druckverhältnissen im Marianengraben ausgesetzt? Das Qualitätstestlabor TechnoLab sorgt auch in der Medizintechnik für Erkenntnisgewinne. Die Berliner Spezialisten für Umweltsimulation und Schadensanalytik modifizieren gängige Normen und experimentieren mit möglichen Schadensszenarien – im Fall der Medizin, aber auch in Aerospace und Tiefseetechnik, ein unter Umständen lebensentscheidendes Kriterium.
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„HMS Endeveavour“ entdeckt? PDF Drucken E-Mail

endeavour(Bild: Science Library; Ihre finale Verwendung fand „HMS Endeavour“ im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem sie als Truppentransporter eingesetzt wurde. Vermutlich wurde das Schiff 1778 irgendwo vor Neuengland versenkt, Text Heinz Käsinger)

Es gibt Schiffe – beziehungsweise auch deren Wracks – die genießen zweifellos Kultstatus. Natürlich gehört „HMS Bounty“ dazu, bekannt geworden durch ihre meuternde Besatzung. Oder auch „HMS Beagle“, die Charles Darwin um die Welt trug. In dieser Liga spielt auch „HMS Endeavour“, das Schiff, das James Cook nach Australien brachte. Das Wrack der „HMS Endeavour“, das Schiff, das James Cook auf seiner ersten Entdeckungsreise 1770 nach Australien segelte, soll vor der Atlantikküste der Vereinigten Staaten identifiziert worden sein. Der Durchbruch, der eines der größten maritimen Geheimnisse lösen könnte, ist der Höhepunkt einer 25-jährigen Jagd nach dem Schiff vor Newport, Rhode Island.

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Tödliche Kreuzfahrtschiffe PDF Drucken E-Mail

Nachdem in der Vergangenheit bekannt wurde, dass Kreuzfahrtschiffe a) Dreckschleudern sind und b) auf den schwimmenden Luxushotels das Personal (oft ohnehin aus Billiglohnländern) quasi rechtlos ist, jetzt das: Jährlich verschwinden von Kreuzfahrtschiffen mehr als 20 Menschen. Die meisten davon spurlos.

In den Fokus der Öffentlichkeit gerieten die riesigen Luxusliner einmal mehr Mitte August 2018, als eine Frau in der Adria von der „Norvegian Star“ fiel und zehn Stunden lang im Meer trieb. Dann wurde sie von einem Schnellboot der kroatischen Marine gerettet.

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Portugal macht „Entdeckung des Jahrzehnts“ PDF Drucken E-Mail

karavelle(Grafik: Wikipedia; Die Karavelle war vom 14. bis zum 16. Jahrhundert der gebräuchliche Schiffstyp Portugals – so könnte der Frachter demnach ausgesehen haben, Text: Heinz Käsinger )

Archäologen haben vor der Küste Portugals ein 400 Jahre altes Wrack gefunden, das Historiker die „Entdeckung des Jahrzehnts“ nennen. Gewürze, Keramiken und Kanonen mit dem portugiesischen Wappen waren geladen und liegen um das Wrack herum, das in der Nähe von Cascais, nahe der Hauptstadt Lissabon, untergegangen war.

                            

 


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XPrize Finale: Kartierung des Meeresbodens vor der griechischen Küste PDF Drucken E-Mail
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(Foto: XPrize Foundation, Text Heinz Käsinger )

Das Finale des Ocean XPrize, bei dem Roboterflotten innerhalb von 24 Stunden die größte Fläche des Meeresbodens kartieren müssen, findet in den tiefen Gewässern vor der Küste Griechenlands statt. Die Teams werden zunächst abwechselnd eingeladen, ihre Technologien ab Anfang November zu präsentieren. Sie müssen in dieser Zeit mindestens 250 Quadratkilometer in Tiefen bis zu 4000 Metern kartieren und zehn besonders interessante Punkte darstellen. Dem Sieger winken vier Millionen Dollar. Der zweite Platz ist immerhin noch mit einer Million Dollar dotiert.
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Schrottpiraten plündern Wracks PDF Drucken E-Mail

hms_exeter_off_sumatra_in_1942(Foto: Royal Navy, der schwere Kreuzer „Exeter“, 1942 vor Sumatra. Kurze Zeit später wurde er versenkt)

Steigende Rohstoffpreise für Metalle fördern die Bereitschaft zum Recycling – und das ist gut so! Neuerdings macht sich aber auch eine Unsitte breit, die uns Taucher unmittelbar betrifft und vor allem der Unterwasserwelt großen Schaden zufügt: Schrottpiraten haben Schiffswracks als Rohstoffquelle entdeckt und plündern im großen Stil. Darunter befinden sich auch Wracks, die als Seegräber eingetragen sind. Und jene sind eigentlich durch internationale Abkommen geschützt.

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Wirtschaftskrimi um einen Wrackfund PDF Drucken E-Mail
dmitriydonskoy1880-1905Ein russisches Kriegsschiff, das vor 113 Jahren gesunken ist, wurde vor der Küste einer südkoreanischen Insel gefunden. Die Shinil Group, ein südkoreanisches Bergeunternehmen, sagt, es habe das Schiff „Dimitri Donskoi“ nahe der Insel Ulleungdo gefunden. Manches Bergeunternehmen hat in der Vergangenheit schon behauptet, das Wrack gefunden zu haben – und streute gleichzeitig Gerüchte über unermessliche Schätze an Bord. Der Kreuzer wurde von seiner Besatzung 1905 nach dem Sieg Japans in der Schlacht von Tsushima – einem Schlüsselmoment des russisch-japanischen Krieges – versenkt. Der Panzerkreuzer setzte 1885 erstmalig die Segel und diente im Mittelmeer und in der Ostsee, bevor er in den Pazifik befohlen wurde. Während das Schiff in der Schlacht selbst nicht schwer beschädigt wurde, fiel es hinter den eigenen Flottenverband zurück und wurde dort von den Japanern angegriffen. Sechs japanische Schlachtschiffe stellten den russischen Panzerkreuzer. Doch der Kapitän der „Dimitri Donskoi“ gab nicht auf. Das Schiff verschoss im Scharmützel 1500 Granaten auf die Japaner und beschädigte so zwei von deren Schiffen schwer. Doch auch die Japaner dachten nicht daran, abzuziehen. Angesichts der Übermacht versenkte anderntags die eigene Crew die „Dimitri Donskoi“ vor Ulleungdo – mit wehender Andreasflagge am Gefechtsmast. Gerüchte besagen, dass die „Dimitri Donskoi“ das Gold für die russische Pazifikflotte mit sich führte, um Crewgehälter und Andockgebühren zu zahlen – Gold, das heute Milliarden von Dollar wert wäre, wenn es gefunden würde. 
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Unter-Wasser-Archäologie in Albanien: Wissenschaft contra Plünderung PDF Drucken E-Mail

So wurden Gebrauchsamphoren früher in den Frachtschiffen verstaut amphoren (Foto: Etimbo/Wikipedia, Text: Heinz Käsinger). In Albanien geht es zur Zeit darum, die letzten großen Kulturschätze des Mittelmeers zu retten. Die Wissenschaft ist alarmiert, denn das Rennen um seltene Amphoren, Edelmetalle oder gar den Missing Link hat längst begonnen. Seit Jahrzehnten unerforscht und unbetaucht, sind die Gewässer Albaniens mit wertvollsten Artefakten gefüllt. Für die Wissenschaft heißt es, sie zu kartieren und gegebenenfalls zu bergen, bevor die Plünderer absteigen.

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