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Sonntag, 26.02.2012 PDF Drucken E-Mail

schildkroeteDer heutige Tag hatte ein Highlight: Nachdem ich einige Fotos im Ort geschossen und einige Interviews geführt hatte, bin ich hinüber ans Hafenbecken um etwas auf der Mole zu sitzen und mir ein Sandwich in den Rachen zu schieben. Nach einigen Minuten meinte ich meinen Augen nicht zu trauen, eine riesige, fast einen Meter lange Schildkröte kam seelenruhig durchs Hafenbecken gepaddelt. Als sie mich sah, kam sie näher. Wenn ich es nicht anders wüsste, hätte man meinen können, sie bettelt nach Futter wie ein Hund. Ich hatte eine etwas ungünstige Optik auf der Kamera, nämlich das Makroobjektiv, aber ich konnte damit einige schöne Portraits machen. Überhaupt ist hier direkt im Hafenbecken einiges los. fruechteEs gibt einen dichten Wald aus Hornkorallen, ein Wrack auf 35 Meter und das wird von zwei großen Sandtigern bewohnt. Zum Abschluss meines Aufenthaltes auf den Ogasawara-Inseln werde ich die morgen nochmal besuchen. Ah, eines noch: Hinter meiner Pension steht ein Papayabaum, dessen Früchte gerade reif werden. Irgendein Witzknochen hat die Strünke der reifenden noch grünen Früchte rot getüpfelt. Was Ihr Euch darunter vorstellt, ist grundsätzlich eure Sache... Einen schönen Sonntag mitten aus dem Pazifik wünscht der

Heinz 

 
Samstag, 25.02.2012 PDF Drucken E-Mail
sonnenuntergang
 
Heute hat es den ganzen Tag gestürmt und geregnet. Windstärke so um die zehn, kein Schiff ist ausgelaufen. Ich hab im Hotel ein Buch verschlungen und die Zeit mit Interviews durchgebracht. Gegen Abend hat es aufgeklärt, ich nichts wie hoch zur Ogasawara Wetterstation mit Aussichtsplattform um den Sonnenuntergang zu erwischen. Die Aussichten für morgen: nicht so berauschend, Tauchgang fällt wohl ins Wasser.
 
Freitag, 24.02.2012 PDF Drucken E-Mail

bergIhr fragt Euch vielleicht schon, warum kein Tauchbericht mehr kommt, das liegt schlicht an einer Tatsache: Die Menschen leben hier im Rhythmus der Fähre. Diese kommt morgen um 12.00 rum wieder hier an und bringt neue (Tauch-) Touris mit. Dann fahren auch die Tauchboote wieder hinaus. Ab übermorgen gibt es also wieder Tauchen, solange sitze ich auf dem Trockenen. Ist aber nicht schlimm, denn es gibt hier jede Menge Natur zu erleben. Heute war ich auf dem höchsten Berg der Insel, 319 Meter. Ein Klacks für die Bergziege, die ich mittlerweile (wieder) bin. Schließlich bin ich im Schwarzwald geboren und aufgewachsen... ausblick

heinzTolle Ausblicke und viel Natur, Vögel, Pflanzen und eine hier endemisch lebende Schnecke hab ich gesehen und viele Relikte aus dem japanisch-amerikanischen Pazifikkrieg. Übrigens: Der Georg Busch, also der Vater vom Georg ‚Dabbelyuh’, also der, der den ersten Golfkrieg 1991 vom Zaun brach, dessen Flugzeug wurde im 2. Krieg hier abgeschossen. Seine beiden Kameraden kamen um, er konnte sich mit dem Fallschirm retten. Er war letzten Monat hier auf der Insel. Welch fragwürdige Gesellschaft hätte ich da fast gehabt. Also dann bis morgen.

 
Donnerstag, 23.02.2012 PDF Drucken E-Mail
ziegenWenn ich Euch heute mit einem dreimal kräftigen Meck-Meck-Meck begrüße, dann liegt das daran, weil ich mir hier so langsam vorkomme wie eine Bergziege. Außer im Ort Chichijima sind alle Straßen und alle Wege bergig bis sausteil. Heute habe ich auf Sightseeing gemacht und von der netten Dame im Tourismusbüro wurde mir ein Ausflug zur Kominato Beach empfohlen. Etwas Relaxen nach den Tauchabenteuern kann ja nicht schaden, also mein Badezeugs gepackt und ab mit dem öffentlichen Bus. buchtZur Bucht, die wirklich sehr malerisch ist, kam ich von der entsprechenden Haltestelle aus wirklich sehr leicht. 100 Meter durch den Dschungel (kein Spaß, ist wirklich 100 Meter Dschungelfeeling pur) und schon öffnet sich eine malerische Bucht mit Sandstrand. Natürlich, ich bin kein Strandmensch, nach etwa einer halben Stunde war mir schon langweilig trotz des Buches, das ich dabei hatte. Also zunächst hoch auf einen Pass mit toller Aussicht über den Südteil der Insel. Nur 1800 Meter zeigte der Wegweiser, knappe zwei Kilometer allerdings, die es in sich hatten: Ein fast senkrechter Pfad, auch noch in schlechtem Zustand, führte mich in die Höhe. Ziegen sah ich tatsächlich, die tempelwurden von den ersten Einwanderern eingeführt und bringen seither zunehmend die Inselökologie in Schieflage, weshalb sie jetzt rigoros bejagt werden. Allerdings: Auf dem Speiseplan der wirklich guten Restaurants hab ich noch keine Ziege gesehen, die kochen hier streng Japanisch. Am Vormittag war ich noch im Tempel des Ortes, auch der, Ihr werdet es erraten, liegt hoch oben über der Bucht. Vom Fuße des Berges bis hinauf zum Tempel sind es exakt 228 Stufen.
 
Mittwoch, 22.02.2012 PDF Drucken E-Mail
Wenn wir mal wissen wollen, wie gut es uns geht mit unseren vielen Ferien, dann müssen wir nach Japan. Heute ist die Fähre wieder abgefahren, mit der ich vor zweieinhalb Tagen ankam. Die fünf Tokioter, mit denen ich dieser Tage getaucht bin, sind gerade wieder mit nach Tokio zurück. Allerdings: Die Fähre fuhr um 14.00 Uhr Ortszeit und um 13.00 Uhr waren die noch bei uns auf dem Tauchschiff. Das hat dann genau neben dem Fährschiff festgemacht und die fünf sind direkt drauf. Die Koffer mit den Überwassersachen hatten sie gleich mit auf dem Tauchboot. Klar, dass man bei 5 Tagen Jahresurlaub die Ferienangebote bis zuletzt ausreizt.

wrackAnsonsten gab es heute einen tollen Höhlentauchgang, Wale direkt am Tauchboot und heute Nachmittag einen Wracktauchgang. Ein japanisches Frachtschiff aus dem Krieg, in dem dummerweise ein eigener Torpedo explodierte und ein riesen Loch riss. Das Wrack ist dementsprechend beieinander, von einer geschlossenen Schiffshülle kann keine Rede mehr sein.

Mal noch ein paar Worte zum Wetter: Es ist schön warm und trocken aber seit meiner Ankunft hängt eine wirklich trostlos dicke Wolkendecke über den Eilanden. Keinerlei Farben im Bild, Mist. Aber ab morgen soll es besser werden, mal sehen.

 
Dienstag, den 21.02.2012 PDF Drucken E-Mail
Guten Morgen.

Während Ihr Euch noch gemütlich im Bett gewälzt habt, habe ich mich hier schon abgerackert, im wahrsten Sinne des Wortes. Der erste Tauchtag stand an und der hatte es mit drei Tauchgängen auch in sich!

Zuerst fing der Tag auch wirklich super an. Eine Buckelwalkuh hat mit ihrem Kalb direkt an der Hafeneinfahrt auf uns gewartet und allerhand Kapriolen vollführt. Eine Zeit lang begleitete sie das Tauchschiff, dann bog sie Richtung Norden und wir in den Süden ab. Der erste Tauchgang war in einer Bucht, es waren zwei Delfine da, die kamen aber leider nicht an uns ran. seegurkeAber auch so gab es sehr viel zu sehen: schlafende Weißspitzenhaie, drei in einem Loch, eine wirklich große Schildkröte, viel Kleinzeugs. Maximale Tiefe war bei 12 m.

Dann sofort weiter zum zweiten Tauchgang. Die maximale Tiefe war 25 m, ein Strömungstauchgang. Wenn ich Strömung sage, meine ich auch Strömung, es ging ab wie der Orientexpress. An fotografieren war nicht zu denken, Adlerrochen, Graue Riffhaie, Weißspitzenriffhaie und ein Weißspitzenhochseehai flogen nur so an uns vorbei. Schließlich sahen wir auch einen Tunfisch, der war größer als der Hochseehai, schätze ihn auf gut 3 m Länge und einen Durchmesser von fast 1 m. Zum Schluss dieses Abstieges –kurz vor dem Deko-Stopp– lag ein schön gefärbter Katzenhai in einer geschützten Höhle. hai

Der Dritte Tauchgang fand direkt im Hafenbecken statt. Kurz vor dem Anlegen des Schiffs. Es ging runter auf 35 m. Wie Ihr an den Tiefenangaben sehen könnt, haben wir also tauchmedizinisch wunderbar unkorrekt getaucht, der Max Hahn wird sich in seinem nassen Grabe umdrehen, wenn er dort unten Internet hat.

Aber: Es gab ein Wrack und zwei riesige Sandtigerhaie. Wie die Pics von dem geworden sind, weiß ich noch nicht, er kam nicht arg nah und die Sicht war miserabel.

Drückt mir die Daumen, dass es morgen ebenso spektakulär weiter geht. H.K.  

 
Montag, 20.02.2012 PDF Drucken E-Mail
walHeute habe ich erst einmal einen Relax- und Orientierungstag gemacht. Umgeschaut habe ich mich dabei im wahrsten Sinne des Wortes, von einem 462 Meter hohen Aussichtsberg, von dem aus man einen wirklich tollen Blick über das Meer hat. Dabei habe ich auch schon Walen gesehen, Pottwale und Buckelwale. Allerdings, die Tiere sind von einem so hohen Aussichtspunkt aus kaum zu fotografieren: Wenn man sie von oben sieht, tut man das ja mit dem Weitwinkelblick des Menschen. Springt jetzt ein Wal, so musst Du ihn schnellstens mit dem engen Ausschnitt des Teleobjektives orten und erwischen, das ist kaum zu schaffen. Ich habe Euch mal meinen kläglichen Versuch als Bild beigefügt.eidechse

Glück wiederum hatte ich mit einem anderen Tier, der grünen Bonin Eidechse. Alle hier schwärmen mir von dem Tierchen vor und wie typisch sie einerseits für die Insel ist und wie selten und streng geschützt sie andererseits ist. Ihr erratet es, ich hab das seltene Reptil im Kasten, in Farbe und 3D. Auch davon hier ein Bild.

Schließlich noch eine äußerst unangenehme Geschichte. Wenn Ihr die Inseln einmal besuchen solltet, müsst ihr unbedingt Yen mitbringen. Nur ganz wenige Hotels und Restaurants nehmen Kreditkarten und man kriegt hier kein Geld gewechselt, obwohl drei Banken am Ort sind. Die sagen einfach nein. Ich hab jetzt zwar eine Menge Euros in der Tasche aber die nutzen mir nichts. Als Special Guest des Japanischen Fremdenverkehrsamtes hat mir das Tourist Board zum Glück Cash geliehen. Andere Länder, andere Sitten. Egal, morgen geht es zum Tauchen, ich hoffe, dass wir den Walen da näher kommen. Drückt mir die Daumen!

 
Sonntag, 19.02.2012 PDF Drucken E-Mail

Ich war wirklich froh, Tokio verlassen zu können. Es ist selbst am Wochenende laut und voll und hektisch. Das Hafenareal ist schön gestaltet, man hat auch einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt. Die "Ogasawara Maru" hat pünktlichst abgelegt und ist pünktlich angekommen. Wirklich auf die Sekunde genau hat der erste Passagier das Schiff verlassen. Dieses ist eine Mischung aus Frachtschiff und Passagierdampfer, all zu großen Luxus dürft Ihr nicht erwarten, wenn Ihr diese Reise mal nachmachen wollt, hier ein Bild vom Schlafsaal.schlafsaal Klasse: Nachdem wir ausgelaufen waren und etwa eine Stunde gefahren waren, tauchte Steuerbord der Fujiama auf, ein klasse Bild! panoramaZuerst dachte ich, ich sei die einzige Langnase auf dem Schiff, dann aber entdeckte ich zwei westliche junge Frauen, die ebenfalls die Idee hatten, hierher zu kommen. Ich habe sie aber nicht angesprochen, sodass ich nicht weiß woher sie stammen. Vielleicht laufen sie mir ja mal über den Weg, dann frage ich sie. Noch was zum Essen auf dem Schiff: War gar nicht schlecht, Ihr müßt euch etwa die Kantine eines mittelständischen Unternehmens vorstellen oder die einer großen Behörde. Weil ich nicht so der große Schifflefahrer bin habe ich gestern im Hotel nur gefrühstückt, leichte Kost. Am Abend habe ich dann eine wirklich super schmackhafte Nudelsuppe auf dem Schiff verdrückt. Wasser gab es kostenlos, eine Cola für knapp 2 Euro aus dem Automaten. Untergebracht hier auf der Insel bin ich in einem einfachsten Hotel, das weder Internetanschluss noch Telefon hat. Dieser Bericht entsteht in einem nahe gelegenen Internetcafe, wo ich noch nicht einmal den Akzent für das E von Cafe finde, so exotisch ist die Tastatur. Ich fürchte, es gibt gar keine enstprechende Taste. So, jetzt gehe ich etwas rund und verschaffe mir einen ersten Eindruck über das Städtchen Urashima. Melde mich morgen wieder.H.K.

 
Freitag, 17.02.2012 PDF Drucken E-Mail
jumboMittlerweile bin ich in Tokio angekommen und das auf sehr angenehme Weise. Die koreanische Fluglinie ASIANA hat eine tolle Jumbo-Verbindung mit breiten, waagerecht zu stellenden Liegesitzen. Wer ein bisschen neidisch werden will, muss jetzt unbedingt weiter lesen: Grundsätzlich hat man die Auswahl zwischen einem westlichen und einem koreanischen Menü. Zur Einstimmung auf die Reise hab ich natürlich das koreanische genommen, vorweg Fisch- und Hühnerhäppchen, dann eine Algensuppe und als Hauptgericht gab es Bibimbap, das in Korea etwa so bekannt ist - und auch so ähnlich - wie bei uns Eintopf. Nur kommen bei den Koreanern alle Zutaten getrennt auf den Tisch. In einem Schälchen ist Geschnetzeltes Gemüse und vorgebratenes Rindfleisch, in einem Reis und in einem dritten heiße Fleischbrühe. Das mischt man am Tisch alles zusammen. Heraus kommt eine klasse Suppe. Morgen geht es also dann per Schiff auf die besagte Inselgruppe. Hier auf den ATLANTIS-Seiten melde ich mich dann so in ein, zwei Tagen wieder.
 
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