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Donnerstag, 2. April 2020

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Biologie
Kennen Sie den Omurawal? PDF Drucken E-Mail

(Text: Heinz Käsinger, Foto: Salvatore Cerchio, Omurawal vor Madagaskar)

 

omuraSelbst in unserer modernen Welt, in der die Menschheit nach den Sternen und der Tiefsee greift, gibt es noch immer Dinge, die vor unseren Augen liegen – aber nicht gesehen werden. Den Omurawal mit rund zwölf Metern länge und 20 Tonnen Gewicht, hätte man jedoch nicht übersehen dürfen.

Trotzdem wurden Omurawale erstmals in den 1970-er Jahren von Walfängern gefangen. Und zwar im Japanischen Meer, in der Salomonensee und vor den Cocos-Inseln. Der Irrtum: Man hielt die Tiere damals für kleinere Exemplare der Brydewale. Erst im November 2003 wurde die Art als eigene Art in der Zeitschrift „Nature“ beschrieben. Nach dieser Beschreibung, und das gilt noch heute, gilt der Omurawal als Furchenwal, die wiederum zu den Bartenwalen gehören. Die Autoren des damaligen Artikels waren die Japaner Shirō Wada, Masayuki Ōishi und Tadasu K. Yamada.

Ähnlichkeiten weist der Meeressäuger mit dem Finnwal auf, ist jedoch deutlich kleiner. Ein Omurawal erreicht rund zwölf Meter Länge und wird bis zu 20 Tonnen schwer. Darüber hinaus haben sie nur etwa 200 Barten, deutlich weniger als andere Bartenwale. Über die Lebensweise der Tiere ist nichts bekannt.

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Lärmschutz für Fische, Wirbellose und Wale: Schallteppiche statt Kanonenböller PDF Drucken E-Mail
windmills_d1-d4_(thornton_bank)(Foto: Hans Hillewaert / CC BY-SA 4.0 / Wikipedia Commons, Text: Heinz Käsinger; bei der Verankerung von Windrädern im Wasser entstehen für Meereslebewesen oft tödliche Lärmemissionen ) „Sie schreien einander an und verbrauchen dabei viel Energie. Wie wir in einem Nachtclub“, erklärt Mark Jessopp vom University College Cork. Dr. Jessopp war vor kurzem an einem Forschungsprojekt beteiligt, das die Auswirkungen von seismischen Meeresuntersuchungen auf Tiere wie Wale und Delfine untersuchte.

Er und seine Kollegen stellten einen „enormen Rückgang“ aller Arten von Meeressäugern fest, als die Arbeiten zu einem Windpark begannen. Seismische Untersuchungen werden von einer Reihe von Organisationen, einschließlich Öl- und Gasunternehmen, durchgeführt, um den Meeresboden zu kartieren. Und vor Baubeginn solcher Projekte, werden obligatorische Kartographierungen vorgenommen.

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Pinguin-Kolonien auf Antarktis-Insel sinken um bis zu 77 Prozent PDF Drucken E-Mail

(Foto: Ben Tubby, www.flickr.com/people/tubby/ , Wikipedia Commons, Königspinguine in der Antarktis )

pinguinsGreenpeace-Expedition untersucht Folgen der Erderhitzung in der Antarktis

Zügelpinguin-Kolonien auf der Antarktis-Insel Elephant Island sind seit der letzten Zählung vor 50 Jahren um fast 60 Prozent eingebrochen. Das zeigen aktuelle Untersuchungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord des Greenpeace-Schiffes „Esperanza“. Eine spezifische Kolonie schrumpfte sogar um 77 Prozent: Das Wissenschaftlerteam von mehreren amerikanischen Universitäten zählte nur 52 786 Brutpaare, ein dramatischer Rückgang im Vergleich zu der letzten Zählung von 1971, bei der auf Elephant Island noch 122 550 Paare erfasst wurden. „Diese Zahlen spiegeln die massive Bedrohung für die Tierwelt der Westantarktis. Die Antarktis braucht dringend großflächige Schutzgebiete ohne jede menschliche Nutzung”, erklärt Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace.

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Dem Wal ins Ohr geschaut PDF Drucken E-Mail

(Text: Heinz Käsinger, Foto: Dr. Louis M. Herman/Wikipedia public domain, Buckelwale gelten als besonders lärmanfällig, umgekehrt aber auch als große Sänger)

buckelEs ist phantastisch: Das Ohrenschmalz von Walen zeigt Forschern genau an, wie es den Tieren in der Vergangenheit ergangen ist. Nahrungsmangel und Überfluss, Stress durch Lärm und Bejagung, das alles schlägt sich in den Gehörgängen der Meeresriesen ab. Der Biologe Stephen Trumble und der Umweltbiologe Sascha Usenka haben Ohrenschmalz von 20 Finn-, Buckel- und Blauwalen untersucht. Daraus haben sie ein Stressprofil der Populationen während der vergangenen 146 Jahre erarbeitet. Der Ohrinhalt ist deshalb in etwa vergleichbar mit den Jahresringen eines Baumes oder der Bohrprobe aus dem Meeresboden.

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Bimssteinteppich bringt neues Leben zum Großen Barriere Riff PDF Drucken E-Mail

bimsstein(Foto: NASA, Text Heinz Käsinger, der Bimssteinteppich hat die Größe von Manhattan und ist mehr als 15 Zentimeter dick)

Ein Floß aus schwimmendem Vulkangestein in der Größe von Manhattan könnte nach Ansicht von Experten neues Leben in das stark beschädigte Great Barrier Reef bringen. Der leichte und poröse Bimsstein wird Meeresorganismen wie Korallen und Krebse aufnehmen, während er eine rund 3700 Kilometer lange Odyssee zum größten Riffsystem der Welt vor der Ostküste Australiens unternimmt und dazu beiträgt, das durch die Erwärmung der Meere stark beschädigte Gebiet wieder mit Leben zu füllen. Die schwimmende Fracht, die vor wenigen Wochen von Seeleuten im Pazifik gesichtet wurde, soll sich beim Ausbruch eines submarinen Vulkans in der Nähe des kleinen Inselstaates Tonga gebildet haben.

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Von Leben und Tod: Auf Tuchfühlung mit dem Rotlachs PDF Drucken E-Mail

Von Kamillo Weiß

Wenn sich vor Vancouver zig Millionen Lachse im roten Hochzeitskleid in der Mündung des Fraser River versammeln, dann herrscht Volksfeststimmung im kanadischen British Columbia: „Salute to the Sockeye“. Zigtausende von Besuchern bewundern dieses Naturereignis. 2010 kamen mehr als 160 000 Besucher, die rund 35 Millionen Lachse zählten. 2014 gab es wieder ein gigantisches Spektakel mit mehr als 21 Millionen Lachsen. Im Jahr 2018, beim nächsten großen Run, zählte man immerhin noch 14 Millionen dieser roten Fische. Lesen Sie weiter im ePaper 2020 ab Seite 42 (hier klicken).

 
Zigarrenhaie: Rette sich wer kann! PDF Drucken E-Mail

zigarrenhaiUnser Foto zeigt einen gefangenen Zigarrenhai. Dieses ausgewachsene Exemplar ist nur etwa 2,5 Mal so lang wie ein Bleistift (Foto: U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration)

 

Dieser kleine, nur etwa 50 Zentimeter lange Hai greift alles an, was sich bewegt und nicht 'bei Drei auf dem Baum ist'. Seine Opfer sind Wale, Weiße Haie, U-Boote – und jetzt hat es auch Langstreckenschwimmer erwischt.

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Bio-News: Von Alligatoren, Robben und Pinguinen PDF Drucken E-Mail

Ältester Zoo-Alligator ist über 80

1937 war er erst zwei Jahre alt und ging schon auf große Reise: Mujar, ein Mississippialligator, wurde damals von einem deutschen Zoo an den Zoo in Belgrad abgegeben, wo er bis zum heutigen Tag wohnt. Kürzlich wurde das Reptil 83 Jahre alt und damit gilt Mujar als der älteste in Gefangenschaft lebende Alligator der Welt. ATLANTIS gratuliert.

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Einige Haifischarten entdecken den Charme des Nordens PDF Drucken E-Mail
Forschungen der University of Southampton deuten darauf hin, dass neue Haiarten in nördlichere Gewässer wandern könnten, wenn sich die Ozeane erwärmen. Hammerhai & Co. könnten zukünftig also auch in der Deutschen Bucht, im Ärmelkanal und um die Bretagne herum auftauchen. Dr. Ken Collins vom National Oceanography Centre der Universität sagt, dass vor allem zehn Haiarten, die derzeit in wärmeren Teilen der Welt vorkommen, bis 2050 aufgrund des Klimawandels unsere Meere bewohnen könnten. ATLANTIS sagt, welche Haiarten in den kommenden Jahrzehnten zu einem vertrauten Bestandteil vor unseren Küsten werden könnten.
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