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Biologie
Bionews 13.05.20 PDF Drucken E-Mail

Pinguin-Marathon

Pinguine sind Langstreckenschwimmer. Vom Nist- zum Futterplatz legen sie teilweise mehrere Tausend Kilometer zurück und sind an die 70 Tage unterwegs. Das haben Wissenschaftler der Universität Otago (Neuseeland) herausgefunden.

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Bio-News 14.04.20 PDF Drucken E-Mail
Text: Heinz Käsinger
 
gelbbauchKünstliche Gewässer helfen bedrohten Tierarten 
Seit dem Jahr 2011 wurden vor allem in Niedersachsen und Nordrhein Westfalen mehr als 7000 neue Kleinstgewässer geschaffen, die die Bestände an Gelbbauchunken wieder vermehren sollen. Die Art ist stark gefährdet, weil die einzelnen Kleinbestände, die es noch gibt, viel zu weit voneinander weg sind oder die Gewässer, in denen die Amphibien leben, durch Straßen oder Bauwerke getrennt wurden.
Die Maßnahmen, die unter Federführung des Nabu jetzt abgeschlossen wurden, waren äußerst erfolgreich. Gleich zu Anfang wurden fast 70 Teiche als Lebensraum angenommen, mittlerweile hat die Gelbbauchunke mehr als 100 der künstlichen Tümpel akzeptiert.
Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projekts zeigt, warum die Gelbbauchunke ihren Namen trägt (Foto: Christian Fischer/Wikipedia Commons)

 

Tod durch geschlossene Reusen?

An der Ostsee sterben immer mehr Robben. Die Tiere werden an den Strand gespült, sind äußerlich unversehrt und Untersuchungen ergaben, dass sie weder an Viren noch an Bakterien verendet sind.

Fachleute vermuten nun, dass die Tiere in Reusen hinein tauchen, um sich dort Beutetiere oder Köder zu schnappen – und dann nicht mehr heraus können. So ertrinken die Lungenatmer ganz einfach. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Sollte sich die Vermutung bewahrheiten, müsste man schleunigst über neue Reusenformen nachdenken.

 

axolotlNachwachsende Extremitäten interessiert Forscher schon seit 150 Jahren

Der mexikanische Schwanzlurch Axolotl hat eine besondere Fähigkeit. Das fast 25 Zentimeter lange Tier kann seine Arme und Beine wieder nachwachsen lassen, wenn diese verloren gehen. Doch nicht nur das. Auch verletzte Augen heilt es selbst und sogar durchtrenntes Rückenmark wird regeneriert. Die Wissenschaft spricht in diesem Fall von einem Selektionsvorteil. Eine durchaus sinnvolle Fähigkeit, lebt der Axolotl doch kannibalisch und die bissige Verwandtschaft hat es vorwiegend auf die schmackhaften Gliedmaßen abgesehen.

Wissenschaftler aus Deutschland, Tschechien und Österreich sind dem Phänomen jetzt nachgegangen. Es ist ihnen gelungen, das vollständige Genom des Schwanzlurchs zu entschlüsseln, was eine wahre Mammutaufgabe war. Denn mit 32 Milliarden Basenpaaren ist dieses Genom das umfangreichste aller bislang gefundenen und zehnmal so groß wie das des Menschen.

Die Forscher vermuten, dass vielleicht auch andere Wirbeltiere diese Fähigkeit gehabt haben könnten, die entsprechende Erbinformation jedoch verkümmert ist. Jedenfalls forscht man schon seit mehr als 150 Jahren am Lurch herum, was dazu führte, dass in den Laboren weltweit mehr Axolotls leben als in Freiheit. Axolotl in den Labors der Universität Konstanz (Foto: Faldrian/Universität Konstanz)

 
Bio-News 09.04.20 PDF Drucken E-Mail

Text: Heinz Käsinger

seehundSeehundbestände an der Nordsee stabil

Die Schallmauer von 9000 neuen Jungtieren wurde erstmals 2017 gebrochen. Damals erblickten 9167 Seehundwelpen das Licht der Nordsee-Welt. Ein Jahr später waren es schon 9285 Jungtiere und auch in diesem Jahr wird es wohl wieder ein gutes Jahr für die Seehundpopulationen werden.

Zwischen 25 000 und 27 000 Seehunde leben an der Nordsee in Dänemark, Deutschland und der Niederlande, diese Zahl ist seit 2012 konstant. Allerdings gibt es auch eine große Dunkelziffer, da Tiere, die draußen auf See auf Beutezug sind, von den Zählern nicht erfasst werden können. Es könnten nach Expertenschätzungen durchaus 30 000 Tiere und mehr sein. Seehundkolonie auf einer Düne vor Helgoland (Foto: Andreas Trepte/Wikipedia Commons)

 

loligo_vulgarisFarbwechsel beim Denken?

Dass Tintenfische kleine Gehirnathleten sind, ist schon lange bekannt. Frankfurter Forscher wollen jetzt herausgefunden haben, dass das Farbenspiel ihrer Haut darauf schließen lässt, dass das Gehirn gerade besonders aktiv ist. So könnte es beispielsweise der Fall sein, dass der Tintenfisch gerade träumt, wenn er während des Schlafs die Farbe wechselt.

Darüber hinaus aber hat der Farbwechsel der Tiere auch ganz praktische Gründe: Wenn es sich farblich seinem Untergrund anpasst, dass tarnt es sich zu seinem eigenen Schutz. Nimmt es beim Jagen die Umgebungsfarbe an, so dient die Tarnung dem Jagderfolg.

Sind die Farbenspiele des Tintenfisches (hier ein zehnarmiger Kalmar) Ausdruck besonders aktiver Gehirnaktivität?  (Foto Hans Hillewaert/Wikipedia Commons)

 

posidoniaNeptungras besonders geschützt

Viele Mittelmeerländer wie Kroatien und Spanien haben Maßnahmen zum besonderes Schutz des Neptungrases (Posidonia oceanis) eingeleitet. Man hofft, so die immer kleiner werdenden Bestände zu erhalten. Neptungras ist wichtig für das Mittelmeer. Denn es ist sowohl Sauerstofflieferant als auch Kinderstube vieler Fische und Wirbellosen.

In Spanien beispielsweise ist das Ankern von Booten über Posidonia verboten worden, darüber hinaus werden neue Seegraswiesen angesiedelt. Neptungras ist gefährdet, weil es das stetig wärmer werdende Wasser des Mittelmeers nicht verträgt. Dazu kommen Schäden durch die Anker der Sportboote und mancherorts wird Posidonia durch die exotische Algenart Caulerpa taxifolia verdrängt. Auf der Liste der bedrohten Arten ist die Pflanze aber noch in der Rubrik „geringste Gefährdungsstufe“ kategorisiert.

Mehrere Mittelmeerländer stellen Posidonia unter strengeren Schutz (Foto: Albert Kok/Wikipedia Commons)
 
Kennen Sie den Omurawal? PDF Drucken E-Mail

(Text: Heinz Käsinger, Foto: Salvatore Cerchio, Omurawal vor Madagaskar)

 

omuraSelbst in unserer modernen Welt, in der die Menschheit nach den Sternen und der Tiefsee greift, gibt es noch immer Dinge, die vor unseren Augen liegen – aber nicht gesehen werden. Den Omurawal mit rund zwölf Metern länge und 20 Tonnen Gewicht, hätte man jedoch nicht übersehen dürfen.

Trotzdem wurden Omurawale erstmals in den 1970-er Jahren von Walfängern gefangen. Und zwar im Japanischen Meer, in der Salomonensee und vor den Cocos-Inseln. Der Irrtum: Man hielt die Tiere damals für kleinere Exemplare der Brydewale. Erst im November 2003 wurde die Art als eigene Art in der Zeitschrift „Nature“ beschrieben. Nach dieser Beschreibung, und das gilt noch heute, gilt der Omurawal als Furchenwal, die wiederum zu den Bartenwalen gehören. Die Autoren des damaligen Artikels waren die Japaner Shirō Wada, Masayuki Ōishi und Tadasu K. Yamada.

Ähnlichkeiten weist der Meeressäuger mit dem Finnwal auf, ist jedoch deutlich kleiner. Ein Omurawal erreicht rund zwölf Meter Länge und wird bis zu 20 Tonnen schwer. Darüber hinaus haben sie nur etwa 200 Barten, deutlich weniger als andere Bartenwale. Über die Lebensweise der Tiere ist nichts bekannt.

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Lärmschutz für Fische, Wirbellose und Wale: Schallteppiche statt Kanonenböller PDF Drucken E-Mail
windmills_d1-d4_(thornton_bank)(Foto: Hans Hillewaert / CC BY-SA 4.0 / Wikipedia Commons, Text: Heinz Käsinger; bei der Verankerung von Windrädern im Wasser entstehen für Meereslebewesen oft tödliche Lärmemissionen ) „Sie schreien einander an und verbrauchen dabei viel Energie. Wie wir in einem Nachtclub“, erklärt Mark Jessopp vom University College Cork. Dr. Jessopp war vor kurzem an einem Forschungsprojekt beteiligt, das die Auswirkungen von seismischen Meeresuntersuchungen auf Tiere wie Wale und Delfine untersuchte.

Er und seine Kollegen stellten einen „enormen Rückgang“ aller Arten von Meeressäugern fest, als die Arbeiten zu einem Windpark begannen. Seismische Untersuchungen werden von einer Reihe von Organisationen, einschließlich Öl- und Gasunternehmen, durchgeführt, um den Meeresboden zu kartieren. Und vor Baubeginn solcher Projekte, werden obligatorische Kartographierungen vorgenommen.

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Pinguin-Kolonien auf Antarktis-Insel sinken um bis zu 77 Prozent PDF Drucken E-Mail

(Foto: Ben Tubby, www.flickr.com/people/tubby/ , Wikipedia Commons, Königspinguine in der Antarktis )

pinguinsGreenpeace-Expedition untersucht Folgen der Erderhitzung in der Antarktis

Zügelpinguin-Kolonien auf der Antarktis-Insel Elephant Island sind seit der letzten Zählung vor 50 Jahren um fast 60 Prozent eingebrochen. Das zeigen aktuelle Untersuchungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord des Greenpeace-Schiffes „Esperanza“. Eine spezifische Kolonie schrumpfte sogar um 77 Prozent: Das Wissenschaftlerteam von mehreren amerikanischen Universitäten zählte nur 52 786 Brutpaare, ein dramatischer Rückgang im Vergleich zu der letzten Zählung von 1971, bei der auf Elephant Island noch 122 550 Paare erfasst wurden. „Diese Zahlen spiegeln die massive Bedrohung für die Tierwelt der Westantarktis. Die Antarktis braucht dringend großflächige Schutzgebiete ohne jede menschliche Nutzung”, erklärt Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace.

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Dem Wal ins Ohr geschaut PDF Drucken E-Mail

(Text: Heinz Käsinger, Foto: Dr. Louis M. Herman/Wikipedia public domain, Buckelwale gelten als besonders lärmanfällig, umgekehrt aber auch als große Sänger)

buckelEs ist phantastisch: Das Ohrenschmalz von Walen zeigt Forschern genau an, wie es den Tieren in der Vergangenheit ergangen ist. Nahrungsmangel und Überfluss, Stress durch Lärm und Bejagung, das alles schlägt sich in den Gehörgängen der Meeresriesen ab. Der Biologe Stephen Trumble und der Umweltbiologe Sascha Usenka haben Ohrenschmalz von 20 Finn-, Buckel- und Blauwalen untersucht. Daraus haben sie ein Stressprofil der Populationen während der vergangenen 146 Jahre erarbeitet. Der Ohrinhalt ist deshalb in etwa vergleichbar mit den Jahresringen eines Baumes oder der Bohrprobe aus dem Meeresboden.

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Bimssteinteppich bringt neues Leben zum Großen Barriere Riff PDF Drucken E-Mail

bimsstein(Foto: NASA, Text Heinz Käsinger, der Bimssteinteppich hat die Größe von Manhattan und ist mehr als 15 Zentimeter dick)

Ein Floß aus schwimmendem Vulkangestein in der Größe von Manhattan könnte nach Ansicht von Experten neues Leben in das stark beschädigte Great Barrier Reef bringen. Der leichte und poröse Bimsstein wird Meeresorganismen wie Korallen und Krebse aufnehmen, während er eine rund 3700 Kilometer lange Odyssee zum größten Riffsystem der Welt vor der Ostküste Australiens unternimmt und dazu beiträgt, das durch die Erwärmung der Meere stark beschädigte Gebiet wieder mit Leben zu füllen. Die schwimmende Fracht, die vor wenigen Wochen von Seeleuten im Pazifik gesichtet wurde, soll sich beim Ausbruch eines submarinen Vulkans in der Nähe des kleinen Inselstaates Tonga gebildet haben.

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Von Leben und Tod: Auf Tuchfühlung mit dem Rotlachs PDF Drucken E-Mail

Von Kamillo Weiß

Wenn sich vor Vancouver zig Millionen Lachse im roten Hochzeitskleid in der Mündung des Fraser River versammeln, dann herrscht Volksfeststimmung im kanadischen British Columbia: „Salute to the Sockeye“. Zigtausende von Besuchern bewundern dieses Naturereignis. 2010 kamen mehr als 160 000 Besucher, die rund 35 Millionen Lachse zählten. 2014 gab es wieder ein gigantisches Spektakel mit mehr als 21 Millionen Lachsen. Im Jahr 2018, beim nächsten großen Run, zählte man immerhin noch 14 Millionen dieser roten Fische. Lesen Sie weiter im ePaper 2020 ab Seite 42 (hier klicken).

 
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