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Freitag, 20. April 2018

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Biologie
Die Schwarzmaulgrundel erobert Nordeuropa PDF Drucken E-Mail

schwarzmaulZuerst machte sie sich im Rhein breit und in Holland und in den Flüssen von Belgien. Dann eroberte sie die Ostsee und die Oder. Und jetzt schickt sie sich an, auch die Elbe zu übernehmen: Die Schwarzmaulgrundel ist ein typischer Neophyt. Auch, was die Meinung von Experten und Laien betrifft.

Zunächst einmal ist dieser Fisch, der etwa 25 Zentimeter lang werden kann, in Südosteuropa heimisch. Im Schwarzen Meer, im Donaudelta, im Ägäischen Meer und in der Mariza da fühlt er sich zuhause – und ist es auch. Bewohnen kann er beide Welten, die des Salzwassers genauso wie die des Süßwassers. Ob er nun als blinder Passagier im Bilgewasser eines Schiffes oder über die Donau und andere Flüsse und Kanäle zu uns nach Mitteleuropa gelangte, ist nicht klar. Tatsache ist, der robuste kleine Fisch hat es geschafft.

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Sensationsfund am Bodensee PDF Drucken E-Mail

Das Limnologische Institut der Universität Konstanz ist an der Erforschung des ersten Höhlenfisches Mitteleuropas beteiligt.

Wenige Tiere leben so versteckt wie die, die unter der Erde zu Hause sind. Doch es gibt auch in Europa eine reiche Fauna in Höhlen, im Boden und im Grundwasser, die kaum jemand kennt. Fische waren bisher aber keine darunter. Obwohl Höhlenfische von anderen Kontinenten bekannt sind, fehlten diese in Europa. Die Wissenschaft hat viel darüber spekuliert, warum dies so ist. Nun hat ein Team aus Höhlentauchern und Forschern der Universitäten Konstanz und Oldenburg/Max-Planck Institut für Evolutionsbiologie Plön sowie des Leibniz-Instituts für Gewässerschutz und Binnenfischerei Berlin den ersten Höhlenfisch Europas entdeckt.

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Das Sydneyer Opernhaus bekommt ein Riff PDF Drucken E-Mail

sydneyDas wohl bekannteste und am meisten fotografierte Opernhaus der Welt, das in Sydney, bekommt ein künstliches Riff. Das gaben die Regierung des Bundesstaates New South Wales und die Technische Universität von Sydney bekannt. Zunächst wird es neun hexagonale, schwimmende Inseln rund um die Oper geben und diese werden im Rahmen eines drei Jahre währenden Forschungsprojektes beobachtet werden. Da die Experten sich eine Belebung des Hafens durch Meerestiere erhoffen, liegt der Schwerpunkt der Beobachtungen darauf, ob sich an den Kunststoffmodulen überhaupt – und wenn ja welche – Tiere ansiedeln. Sprich: Ob sich Artenvielfalt und absolute Menge an Meeresgetier in der Hafengegend erhöhen. Später sollen dann ggf. feste Riffe installiert werden.

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Charles Darwin: Der Mann, der Gott entthronte PDF Drucken E-Mail
Vergangenes Jahr wäre Charles Darwin 200 Jahre alt geworden und seine Evolutionstheorie wurde vor 150 Jahren veröffentlicht. ATLANTIS würdigt in diesem Artikel nicht nur den Wissenschaftler sondern bemüht sich, auch den Menschen Darwin zu zeigen.H.K.
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Krokodilsgeschichten, heiter bis tragisch PDF Drucken E-Mail
lesitenkrokodilNoch in den 1970er Jahren stand das Salzwasserkrokodil vor der Ausrottung, dann wurde es unter Artenschutz gestellt. Heute ist es wieder zahlreich an den Küsten der wärmeren Länder anzutreffen – und folgerichtig häufen sich die Zwischenfälle in die Mensch und Krokodil sich verwickeln. Und die oft tödlich enden. Für die eine oder andere Seite.

Kürzlich traf es einen britischen Touristen auf Sri Lanka. Er war mit Freunden an der Küste unterwegs, als ihn ein menschliches Rühren überfiel. Er suchte nach einer Möglichkeit, sich diskret zu erleichtern, kehrte dann aber nicht zu seiner Gruppe zurück. Eine Suche blieb erfolglos. Taucher fanden den Leichnam des jungen Mannes schließlich in der Bucht im flachen Wasser. Sein Körper wies mehrere, krokodilstypische Bissverletzungen auf, besonders stark war das rechte Bein verletzt. Das Gebiet, in dem sich der Zwischenfall ereignete, ist bei den Einheimischen als Krokodilsgebiet bekannt und gefürchtet.

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Biologisches aus Süß- und Salzwasser PDF Drucken E-Mail

Katastrophengebiet Mittelmeer: Die Forschungsstelle Fisch der EU schlägt Alarm. Die Fauna des Mittelmeers ist durch den Klimawandel, die Meeresverschmutzung und vor allem Überfischung bedroht. Während der vergangenen 50 Jahre sind 34 Prozent der Fische und 41 Prozent der Meeressäuger verschwunden. 93 Prozent aller Bestände sind überfischt. Dabei gilt das Mittelmeer als besonders artenreich. Mehr als 10000 verschiedene Arten haben dort ihr Zuhause.

Katastrophengebiet Australien: Ein mächtiger Sturm mit einhergehendem Meereshochwasser in der Gegend von Sydney hat auch mindestens zwei Haien kräftig zugesetzt. Ein Bullenhai wurde von den Wassermassen in einen Flusslauf gedrückt, landete dort im Schlamm und verendete kläglich. Fußgänger fanden das leblose Tier am Tag nach dem Sturm an Land. Mehr Glück hatte ein junger Seidenhai. Das knapp ein Meter lange Tier wurde ebenfalls an Land gespült, landete dort aber in einem Swimmingpool. Zuerst fiel es niemandem auf, dass ausgerechnet ein Hai im Pool kreist und zahlreiche Schwimmer stiegen ins Wasser. Später wurde der Fisch entdeckt, eingefangen und im Meer wieder ausgesetzt.

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Die Ostseefauna verändert sich dramatisch PDF Drucken E-Mail

tuemmler(Foto: NASA Mediaarchiv) Seit über einem Jahr schon schwimmen die beiden Großen Tümmler Selfy und Delfy in der Ostsee herum und entzücken die Badegäste. Sie nehmen tatsächlich Kontakt mit dem Menschen auf und lassen sich streicheln und fotografieren.Auch in der Kieler Förde tummelt sich ein Delfin und weiter östlich, zwischen Rügen und Usedom, hält sich ein rund zehn Meter langer Buckelwal auf.

Doch das ist nur das, was man auch auf den ersten Blick sieht. Wer sich mit Kleintieren auskennt und die Möglichkeit hat, abzutauchen, der bemerkt einen unscheinbaren Bodenfisch, die Schwarzmeergrundel. Und im Freiwasser treibt eine besondere Art der Rippenquallen. Beide Tiere sind, wohl im Bilgewasser von Schiffen, in die Ostsee eingeschleppt worden, weshalb man von Invasivarten spricht. Ursprünglich waren die beiden Immigranten nur im Schwarzen-, im Asowschen- und im Kaspischen Meer heimisch.

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Der Huchen - Donaulachs PDF Drucken E-Mail

gross1(Bild: Der Donaulachs kommt in Europa ausschließlich in der Donau und seinen Bebenflüssen vor. Dieses Prachtexemplar wohnt in der Traun bei Viechtach. Foto: Hayek)

Mit mehr als einem Meter maximaler Länge und einem Höchstgewicht von 50 Kilogramm gehört der Huchen, auch Donaulachs genannt, zu den größten heimischen Fischarten. Es wäre verwunderlich, wenn nicht auch er höchst gefährdet wäre. Der Fisch liebt schnell fließende, sauerstoffreiche und klare Gewässer, in denen er räuberisch lebt. Seine Bestände gehen deshalb schon seit dem 19. Jahrhundert zurück, denn die fortschreitende Industrialisierung und die explosionsartig gewachsene Bevölkerung verschmutzten die angestammten Gewässer des Fisches erheblich. Das hat sich seit den 1980er Jahren zwar drastisch gebessert, nun aber macht dem Fisch die zunehmende Verbauung der Flüsse und Ströme durch Wasserkraftwerke, Wehre und Dämme zu schaffen.

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Kraken profitieren vom Klimawandel PDF Drucken E-Mail

oktoH.K. Ob Riesenkrake, Kalmar, Sepia oder hundsgemeiner Oktopus: Die Wirbellosen, die die Wissenschaft Cephalopoden nennt, profitieren vom Klimawandel. Während Wale unter zunehmender Lärmbelästigung leiden, Schwefelsäure die Panzer der Schalentiere auflöst und sich Schildkröten heillos im Plastikmüll verstricken, fühlen sich die Acht- oder Zehnbeiner zunehmend wohl in den Weltmeeren. Das geht aus einer Langzeitstudie hervor, die Meeresbiologen der Universität von Adelaide begleiten. 35 Kopffüßer stehen unter besonderer Beobachtung der Wissenschaft und deren Studie beweist: Die sympathischen Tausendsassas kommen heute rund drei Mal so oft im Meer vor, wie noch 1953.

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