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Montag, 20. August 2018

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Biologie
Einige Haifischarten entdecken den Charme des Nordens PDF Drucken E-Mail
Forschungen der University of Southampton deuten darauf hin, dass neue Haiarten in nördlichere Gewässer wandern könnten, wenn sich die Ozeane erwärmen. Hammerhai & Co. könnten zukünftig also auch in der Deutschen Bucht, im Ärmelkanal und um die Bretagne herum auftauchen. Dr. Ken Collins vom National Oceanography Centre der Universität sagt, dass vor allem zehn Haiarten, die derzeit in wärmeren Teilen der Welt vorkommen, bis 2050 aufgrund des Klimawandels unsere Meere bewohnen könnten. ATLANTIS sagt, welche Haiarten in den kommenden Jahrzehnten zu einem vertrauten Bestandteil vor unseren Küsten werden könnten.
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Landesbiologentag 2018: Fünf-Punkte-Plan gegen das Artensterben PDF Drucken E-Mail
Der Rückgang der Insektenzahlen kann weiteres Artensterben nach sich ziehen. Zu diesem Schluss kommt er Landesbiologentag 2018 an der Universität Hohenheim – und stellt Lösungsansätze vor.
Um das Insektensterben und den Artenschwund zu stoppen, bedarf es großer Anstrengungen – und einer Strategie. Wie diese aussehen müsste, diskutierten Biologen und Naturschutzpraktiker aus ganz Baden-Württemberg nun am Landesbiologentag an der Universität Hohenheim in Stuttgart und stellten ihre Ansätze vor. Vor allem fünf Punkte kristallisierten sich in der Diskussion als zielführend heraus: eine verbesserte Umweltbildung, eine Agrarwende, mehr Strukturvielfalt in der Landschaft, ein Langzeit-Monitoring sowie insbesondere eine stärker auf die Biodiversität ausgerichtete Agrarförderung.
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Feilenmuscheln in schottischer Bucht PDF Drucken E-Mail

feilenmuschel(Foto: Feilenmuschel mit rotem Tentakelsaum (Lima Scabra) von Matthew Hoelscher/Wikipedia; Text: H.K.)

Die, soweit bekannt, weltgrößte Kolonie an Feilenmuscheln befindet sich in einer schottischen Bucht. Rund 250 000 000 (250 Millionen) dieser Tiere wurden jetzt während eines Forschungstauchgangs in Loch Carron entdeckt. Bereits 2012 stieß man in der Nähe, in Loch Alsh, auf mehr als 100 Millionen Feilenmuscheln. Beide Lochs liegen in einem so genannten Marine Protected Area (MPA), das diesen Status jedoch nur für die Dauer von zwei Jahren verliehen bekam. Im englischen Sprachraum werden die Mollusken Flammenmuscheln genannt.

Dr. Dan Harris von der Hariot-Watt-Universität betont die Großartigkeit dieser Entdeckung. Harris leitete die Feldarbeiten, die zum Auffinden dieser Muschelkolonie führte und er sagte: „Es scheint, dass Schottland und die Gewässer um Schottland noch so manches Geheimnis hüten.“ Harris betonte auch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der schottischen Naturparkverwaltung, Regierungsstellen und der Universität, die zum Auffinden der Kolonie führte. Er erhofft sich nun die Gelegenheit, die Muschelansammlung ausreichend erforschen zu können.

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Sei kein Frosch PDF Drucken E-Mail

Die gute Tat

Wissenschaftler stellen einen Rückgang der Froschpopulationen weltweit fest. Der Grund sind die in der Landwirtschaft ungehemmt eingesetzten Chemikalien, die die Haut der Amphibien angreifen und sie so empfindlich machen für den Befall von Parasiten, Pilzen und Geschwüren jeder Art. Am Beispiel Australien: In Downunder gibt es mehr als 200 Froscharten. Ausgestorben sind in den vergangenen zwei Jahren vier Arten und 30 Arten sind stark vom Aussterben bedroht. Diese Situation führte dazu, dass man bereits Anfang des Jahrhunderts im Norden des Kontinents eine spezielle Froschklinik eröffnet hat. Dorthin werden, über Tausende von Kilometern, verletzte Frösche aus dem gesamten Kontinent geflogen. Die Klinik heilt die verschiedensten Froschkrankheiten und Blessuren. Von der Vergiftung angefangen über Parasitenbefall bis hin zu gebrochenen Gliedmaßen reichen dabei die Unpässlichkeiten, die die grünen Hüpfer befallen haben. Es kommen dehydrierte Tiere an und solche, die in ein landwirtschaftliches Gerät geraten sind.

Die Dienste der Froschklinik brauchte ein Schlangenfänger namens Jamie Chapel nicht. „Sein“ Frosch wurde von ihm persönlich wiederbelebt und gesund gepflegt. Und das kam so:

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Die Schwarzmaulgrundel erobert Nordeuropa PDF Drucken E-Mail

schwarzmaulZuerst machte sie sich im Rhein breit und in Holland und in den Flüssen von Belgien. Dann eroberte sie die Ostsee und die Oder. Und jetzt schickt sie sich an, auch die Elbe zu übernehmen: Die Schwarzmaulgrundel ist ein typischer Neophyt. Auch, was die Meinung von Experten und Laien betrifft.

Zunächst einmal ist dieser Fisch, der etwa 25 Zentimeter lang werden kann, in Südosteuropa heimisch. Im Schwarzen Meer, im Donaudelta, im Ägäischen Meer und in der Mariza da fühlt er sich zuhause – und ist es auch. Bewohnen kann er beide Welten, die des Salzwassers genauso wie die des Süßwassers. Ob er nun als blinder Passagier im Bilgewasser eines Schiffes oder über die Donau und andere Flüsse und Kanäle zu uns nach Mitteleuropa gelangte, ist nicht klar. Tatsache ist, der robuste kleine Fisch hat es geschafft.

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Neue Methode: Korallenriffe effizient und kostengünstig retten PDF Drucken E-Mail

Kranke, beschädigte oder gar absterbende Korallen können mit einer relativ simplen und kostengünstigen Methode gerettet werden. Das haben Feldversuche in einem Korallenriff ergeben. Die Methode ähnelt der Arbeitsweise von Gärtnern, die ihre Saat in Saatschalen vorziehen und die Jungpflanzen dann einzeln in kleine Töpfchen umsetzen.

Bis heute waren Rettungsaktionen von sterbenden Riffen eine arbeitsreiche und teure Angelegenheit: Taucher platzieren i. d. R. im Labor vorgezüchtete „Korallensetzlinge“ an Riffstellen – nur damit die meisten von ihnen bald nach der Verpflanzung wieder eingehen oder verschwinden. Das Problem lag bislang darin, dass die Jungkorallen nicht auf dem Hartsubstrat haften blieben. Flossenbewegungen von Tauchern oder Fischen, Gezeitenströmung oder Dünung spülten die kleinen Tiere wieder weg. Die Methode war mehr als ineffizient.

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Sensationsfund am Bodensee PDF Drucken E-Mail

Das Limnologische Institut der Universität Konstanz ist an der Erforschung des ersten Höhlenfisches Mitteleuropas beteiligt.

Wenige Tiere leben so versteckt wie die, die unter der Erde zu Hause sind. Doch es gibt auch in Europa eine reiche Fauna in Höhlen, im Boden und im Grundwasser, die kaum jemand kennt. Fische waren bisher aber keine darunter. Obwohl Höhlenfische von anderen Kontinenten bekannt sind, fehlten diese in Europa. Die Wissenschaft hat viel darüber spekuliert, warum dies so ist. Nun hat ein Team aus Höhlentauchern und Forschern der Universitäten Konstanz und Oldenburg/Max-Planck Institut für Evolutionsbiologie Plön sowie des Leibniz-Instituts für Gewässerschutz und Binnenfischerei Berlin den ersten Höhlenfisch Europas entdeckt.

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Das Sydneyer Opernhaus bekommt ein Riff PDF Drucken E-Mail

sydneyDas wohl bekannteste und am meisten fotografierte Opernhaus der Welt, das in Sydney, bekommt ein künstliches Riff. Das gaben die Regierung des Bundesstaates New South Wales und die Technische Universität von Sydney bekannt. Zunächst wird es neun hexagonale, schwimmende Inseln rund um die Oper geben und diese werden im Rahmen eines drei Jahre währenden Forschungsprojektes beobachtet werden. Da die Experten sich eine Belebung des Hafens durch Meerestiere erhoffen, liegt der Schwerpunkt der Beobachtungen darauf, ob sich an den Kunststoffmodulen überhaupt – und wenn ja welche – Tiere ansiedeln. Sprich: Ob sich Artenvielfalt und absolute Menge an Meeresgetier in der Hafengegend erhöhen. Später sollen dann ggf. feste Riffe installiert werden.

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Charles Darwin: Der Mann, der Gott entthronte PDF Drucken E-Mail
Vergangenes Jahr wäre Charles Darwin 200 Jahre alt geworden und seine Evolutionstheorie wurde vor 150 Jahren veröffentlicht. ATLANTIS würdigt in diesem Artikel nicht nur den Wissenschaftler sondern bemüht sich, auch den Menschen Darwin zu zeigen.H.K.
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