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Sonntag, 21. Oktober 2018

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Reise
Weit abseits vom Rest der Welt: Lissenung PDF Drucken E-Mail

von Scott Bennett

Mitten in der Coral Sea liegt Papua-Neuguinea, kurz PNG, weit abseits vom Rest der Welt. PNG steht für rauchende, aktive Vulkane, tropische Regenwälder, Völker, die aus unserer Sicht noch immer in der Steinzeit leben und für mehr als 800 Dialekte, die auf dieser Insel gesprochen werden. Die zweitgrößte Insel dieser Welt steht auch heute noch für den Begriff des Abenteuers. Und für mit die besten Tauchressorts des Fernen Ostens. Speziell die Bismarck-See ist bekannt für ihre enorme Anzahl an Großfisch. Die Hauptstadt der Provinz New Ireland ist Kavieng. Das liegt zwei Grad südlich des Äquators an der Nordwestspitze der Insel.  Versteckt in der Passage von New Ireland und New Hannover liegt das „Lissenung Insel Resort“, zu erreichen in rund 20 Minuten mit dem Boot von Kavieng. Das wartete bereits, als ich, ziemlich verspätet, nach einem 90-minütigen Flug von Port Moresby herüber kam. Nozaki, die japanische Tauchlehrerin, holte mich ab. Es dunkelte bereits, als wir ablegten und Lissenung zusteuerten. Die Stimmung auf dieser Fahrt werde ich nie vergessen. Die Sterne hatten die See und den Himmel in ein weiches Licht getaucht, sanft rauschte der Wind. Doch bald wurde die Stimmung von etwas gestört, einem weißen, blinkenden Licht am Horizont. Dem Positionslicht von Lissenung Island.

Nach weiterer Fahrt erreichten wir einen feinsandigen, halbmondförmigen Strand. Ich zog meine Sandalen aus und sprang in das warme, knöcheltiefe Wasser. Noch vor dem Abendessen begrüßten mich meine Gastgeber. Dietmar, seine australische Ehefrau Ange und ihre drei Hunde Chivas, Missy und Sooty. Was für eine Familie! Eingebunden zwischen dem Südpazifik im Norden und der Bismarck See im Süden, vermittelt Lissenung das wahre Tropengefühl mit seinen glänzend schönen und weißen Sandstränden und den dazu passenden Kokosnusspalmen. Dietmar begann das Ressort ab 1996 zu betreiben und entwickelte es immer weiter. Es hat sieben Zimmer mit Sicht auf den Ozean, verteilt auf vier Doppelbungalows. Jeder Raum hat einen Hartholzfußboden und eine eigene große Veranda. Alle Bungalows sind nach der Tradition der Einheimischen erbaut und ihre Dächer sind mit geflochtenem Bambus gedeckt. Die Stromversorgung ist rund um die Uhr gewährleistet und es gibt genügend Steckdosen, so dass man seine leeren Akkus aufladen kann. Auch wenn die Verbindung manchmal langsam ist, so stehen Satellitenempfang und Wi-Fi im Restaurant kostenlos zur Verfügung. Aber ist es wirklich notwendig, in solch einer paradiesischen Umgebung im Internet zu surfen? Da erkundet man besser die Insel, die allerdings in 15 Minuten umrundet werden kann.

Das Hauptgebäude besticht durch den langen Tisch im Esszimmer und die Launch mit Sandboden. Schnitzereien dekorieren die Wände und geben dem Ganzen eine exotische Atmosphäre. Neben mir war nur noch ein Paar aus der Schweiz da, Peter und Benedicta. Kurz: Die Gastgeber und das Ambiente vermitteln einem das Gefühl, hier bei Freunden zu sein. Das Abendessen war ungewöhnlich. Es gab Schlammkrebse, soviel man essen konnte und dazu Nozakis eigenen Humor: „Stopp, das ist Suppe“, warnte sie mich, als ich meine Finger im bereitgestellten Zitronenwasser säubern wollte. – Sie hatte mich gerade auf den Arm genommen.

Die Tauchbasis ist bestes ausgestattet, die Ausrüstung modern und gepflegt. Drei Boote bringen die Taucher zu 35 Plätzen in der Umgebung. Das größte Boot, die „Andiamo“, ist ein rund neun Meter langes Fiberglasboot mit zwei leistungsfähigen Außenbordern. Ausgelegt ist es für zehn Tauchgäste und zwei Guides. Daneben operieren die „Raven“ und die „Carola“ als kleinere Boote.

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Der Portofino Marinepark PDF Drucken E-Mail
55Die Rückkehr der Roten Koralle
Von Cristian Umili

Bis weit in die 60er Jahre hinein döste etwas südöstlich von Genua unentdeckt und unbelästigt von Fremden ein wahres Juwel vor sich hin: Der kleine Fischerort Portofino. Malerisch schmiegen sich die hohen, schmalen Häuser an den engen Naturhafen – pastellfarben. Nur eine schmale Straße führt von der Autobahn und vom Hinterland in den kleinen Ort, der liegt sozusagen mit dem Rücken zum Nachbardorf. Portofinos Seele aber öffnet sich zum Meer hin.
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Bodrum: Aus dem Meer ins Museum PDF Drucken E-Mail

Von Wolfgang Freihen (Text) und Andreas Wackenrohr (Fotos) 

aufmacher-bodrum_Bodrum ist eine reizende türkische Kleinstadt mit etwa 30000 Einwohnern. Auch als St. Tropez des östlichen Mittelmeeres bekannt, befindet es sich am südöstlichen Rand der Ägäis. Die Tauchgründe locken mit bunten Schwämmen und historischen Artefakten – auch aus jüngerer Zeit. Viele reiche Türken haben in Bodrum ihr Anwesen, und so ziehen sich deren schmucke weiße Häuser an der buchtenreichen, felsigen Küste entlang. Bodrum ist keine Touristenstadt im üblichen Sinne, vielmehr befinden wir uns auf historisch gewachsenem Boden – genau dort, wo sich einst Halikarnassos befand, die Hauptstadt des karischen Reiches. Mausolos, ursprünglich ein persischer Satrap, regierte und vergrößerte in der Zeit von 377 bis 353 v. u. Z. von hier aus sein Reich souverän. Noch während seiner Lebzeiten wurde mit dem Bau seines Grabmales begonnen, das von seiner Schwester Artemisia vollendet wurde und mit zu den sieben antiken Weltwundern zählte.

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Schöne Grüße aus der Eiszeit PDF Drucken E-Mail

Von Alena und Dietmar Steinbach

2 feldbergerNur wenige Gegenden in Deutschland wirken dank ihrer fantastischen Ursprünglichkeit so erholsam wie Mecklenburg. Besonders trifft das auf die Feldberger Seenplatte zu, ganz im Südosten des Landes. ATLANTIS hat die Gegend erkundet. 

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Wo die See den Himmel küsst PDF Drucken E-Mail

Von Erhard Schulz

norwegen 52Reisen und tauchen völlig autark, das heißt im Campingbus, mit eigenem Schlauchboot, Kompressor und persönlicher Ausrüstung, ist ziemlich aus der Mode gekommen. Ein Grund mehr für ein ATLANTIS-Autorenteam, seine Siebensachen zu packen und den Süden Norwegens auf eigene Faust zu erkunden. 

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Tauchurlaub im Garten Eden PDF Drucken E-Mail
michael_2Das „Badian Island Resort & Spa“ liegt auf einer kleinen Insel vor Cebu, mitten in den Visayas. Die Hotelanlage ist von blühenden Gärten umgeben – auf dem Land leuchten Blumen und Sträucher, im Wasser Korallen und Seeanemonen.
 
Von Heinz Käsinger
 
Das „Badian” auf einen Blick:
 
Die Zimmer
((bild1))Die Zimmer und Suiten sind geräumig und komfortabel; sie beeindrucken durch stilvolles Ambiente. Zu jedem Zimmer gehört ein eigener Balkon mit Hängematte und herrlichem Panoramablick. Die im landesüblichen Stil erbaute Bungalowanlage fügt sich harmonisch in den blühenden Tropengarten ein. Alle Zimmer mit Balkon und Meerblick, Kingsize Bett (oder Doppelbett), Klimaanlage, 24 Std. Warmwasser, Badewanne & Dusche, WC, Bidet, Minibar, Fön, Bademantel, Hausschuhe, Tee- u. Kaffeemaschine, Telefon, Safe (mit Anschluß zum Aufladen von Laptop und Handy), CD-/Kassetten-Anlage m. Radio, 220 V. Der Gast hat die Auswahl zwischen verschiedenen Zimmerkategorien: Thalasso Pool Villa (98 qm) mit eigenem Pool,die Badian Suite (85 qm), die Junior Suite (65 qm) und die Family Suite (65 qm, mehrere Zimmer und Betten).
 
Wassersport     
Neben tauchen kann der Gast auch surfen und paddeln, mit dem Tretboot fahren oder dem Kajak und auch die obligatorische Rennbanane steht zur Verfügung (gegen Gebühr). Außerdem gibt’s auf einem Hoby-Kat Segelstunden mit einem Instructor (gegen Gebühr).
 
Wellness und Spa     
wanneDer Gast hat die Auswahl aus verschiedenen Anwendungen. Es gibt Gymnastik und Stretching, verschiedene fernöstliche Massagen (besonders beliebt ist die Vier-Hand-Massage), Bade- und Wasseranwendungen (zum Beispiel die Thalasso-Therapie) sowie Maniküre und Pediküre. Die Kosmetik-Produkte, die zur Anwendung kommen sind reine Naturprodukte und selbst gefertigt bzw. nach Vorgaben des Personals gefertigt.

Ausflugsprogramm 
Mit dem hoteleigenen Jeepney geht es zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Zum Beispiel zu den Kawasan-Wasserfällen oder zu einer Orchideenfarm.
 
Anreise
Das ATLANTIS-Team reiste mit der koreanischen Fluglinie ASIANA via Seoul ein. Die ASIANA gehört zu den führenden Fluglinien dieser Welt und ist besonders bei anspruchsvollen Managern und Geschäftsreisenden beliebt. Außerdem steht der internationale Flughafen in Seoul, Incheon, aktuell auf Platz eins der führenden Flughäfen dieser Welt. Von Seoul aus geht es in einem Vier-Stunden-Flug, wiederum mit ASIANA, direkt nach Cebu. Dort wird der Besucher vom Shuttle-Service des „Badian“ empfangen und in weiteren 2,5 Stunden ist man dann im Ressort, wobei schon die Fahrt durch die tolle Landschaft und die Dörfer der Cebuaner ein Erlebnis ist. Vom Anlegesteg des Badian hinüber zum Ressort sind es nur noch fünf Minuten Bootsfahrt. Und dann heißt es: „Mabuhay“, willkommen.
 
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Kamtschatka: Das letzte Abenteuer unserer Zeit PDF Drucken E-Mail

Von Rolf Sempert und Andrey Bizyukin

8388Einen wohltuenden Kontrapunkt zum durchorganisierten Tauchbetrieb der Tropen bietet ein Tauchurlaub auf Kamtschatka. Hier hat unser Sport noch Abenteuer- und Expeditionscharakter. Bären und Hirsche an Land, Seelöwen und Wale im Wasser garantieren einen glanzvollen, wenn auch nicht ganz einfachen Urlaub. ATLANTIS hatte zwei Reporter vor Ort.

Die Halbinsel Kamtschatka liegt im fernen Osten des riesigen russischen Reichs. Sie erstreckt sich entlang des 160. Längengrads Ost ziemlich genau von 50 bis 60 Grad nördlicher Breite. Auf der Landkarte leicht zu finden wenn man entlang der Linie der japanischen Inseln über die Kurilen hinweg weiter nach Nord-Ost schaut. Kamtschatka hängt wie ein riesiger Wurmfortsatz an der Festlandmasse Sibiriens.
Auf der Halbinsel befinden sich 129 Vulkankegel, 29 davon sind mehr oder weniger aktiv. Und die Natur ist ursprünglich: Es gibt viele Bären, Flüsse mit unglaublich reichem Fischbestand, Beeren, Pilze – und man kann tauchen. 

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Bali PDF Drucken E-Mail

Die Gegend der Geister

Von Gitta und Volker Lottmann

alamand4 Eine Reise nach Bali ist gleichsam das Eintauchen in eine andere Welt, in der sich die tropische Natur mit verschwenderischer Üppigkeit präsentiert und uns die Bewohner mit ihrer Lebensfreude zeigen, dass man auch mit wenig glücklich sein kann. Dazu gibt es tolle Tauchgründe, viel Kultur und eine Menge Sehenswertes. ATLANTIS hat sich für Sie umgesehen. 

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Berlengas, Portugal PDF Drucken E-Mail

50Festhalten und fallenlassen

Von Annette Hegers (Text) und Eckhard Krumpholz (Fotos)

Ein Bootstrip über den rauen Atlantik zur Inselgruppe der Berlengas ist ein wahrer Höllenritt. Dafür wird der Taucher durch eine ungewöhnlich reichhaltige Flora und Fauna entlohnt und ein  Streifzug über Berlenga Grande, die größte Insel, gibt Einblick ins einfache Leben der Insulaner.  Dazu setzt das nahe gelegene Lissabon einen quirlig-kulturellen Kontrapunkt.

Nördlich von Lissabon liegt ein äußerst fruchtbarer wie unbekannter Landstrich – der Oeste. Die Landschaft verbindet den Atlantischen Ozean mit der Hochebene Serra de Montejunto und wird von unzähligen Hügeln samt ihren Weinbergen dominiert. Bei Tauchern ebenso unbekannt ist der Atlantik davor mit den kleinen und großen Inseln der Berlengas-Gruppe. Das Naturschutzgebiet hat unter portugiesischen Froschmännern einen legendären Ruf.  

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