Atlantis Magazin
Advertisement
Mittwoch, 23. August 2017

Home arrow Reise
HomeKontaktImpressumHaftungsausschluss
     

Aktuelles Magazin

atlantis_2017.jpg

Benutzer Login






Passwort vergessen?

Advertisement

Advertisement

Reise
Bier ist beliebter als sein Konsument PDF Drucken E-Mail

strandH.K. Während des Urlaubs am Strand möchten die meisten einfach ausspannen: Abschalten und Sonne tanken lautet die Devise. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus, denn die Strandnachbarn kann man sich generell nicht aussuchen. Reise-Experte Expedia.de hat im Strandreport 2016 jetzt herausgefunden, welche Strandbesucher die deutschen Urlauber am wenigsten ausstehen können.  

Das Klischee des deutschen Touristen, der aus dem Eimer massenhaft Sangria trinkt, ist weit verbreitet. Expedias repräsentative Umfrage hat jetzt ergeben, dass jedoch die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) saufende Strandbesucher am wenigsten leiden kann. Auf Rang zwei des Rankings folgt mit knappem Abstand der Schmutzfink, der seinen Müll nicht zur Tonne bringt, sondern an Ort und Stelle zurücklässt: Gut die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) hat für solch ein Verhalten kein Verständnis. 38 Prozent der Befragten fühlen sich zudem genervt, wenn Kinder anderer Familien zu sehr herumtollen und die Eltern nichts dagegen unternehmen, sondern so tun, als seien sie dafür nicht zuständig. Die Top 10 der unbeliebtesten Strandnachbarn sieht aus wie folgt:

1. Der Säufer (56 Prozent)

2. Der Schmutzfink (54 Prozent)

3. Die unaufmerksamen Eltern (38 Prozent)

4. Der Spanner (35 Prozent)

5. Der „DJ“, der seine Musik laut aufdreht / Der Liegestuhlreservierer (jeweils 34 Prozent)

7. Das laute Großmaul (33 Prozent)

8. Der „Aufdrängler“, der trotz Platz am Strand sich ganz in der Nähe niederlässt (32 Prozent)

9. Der Paparazzi, der ungefragt Fotos von einem macht (28 Prozent)

10. Der „Zeigefreudige“, der seinen Strandkörper intensiv zur Schau stellt (23 Prozent)

Und wenn die Deutschen sich am Strand doch mal ein alkoholisches Getränk gönnen, ist es für die meisten nicht Sangria, sondern ein kühles Bier: Für fast jeden fünften Deutschen (19 Prozent) nimmt der goldene Gerstensaft den Platz des beliebtesten alkoholischen Strand-Drinks ein.  

Über die Studie


Die Studie wurde zwischen dem 6. und 21. April 2016 im Auftrag von Expedia vom Marktforschungsinstitut Northstar durchgeführt. Insgesamt wurden 11.155 Erwachsene in den Ländern USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Dänemark, Schweden, Italien, Norwegen, Spanien, Österreich, Irland, Niederlande, Australien, Neuseeland, Japan, Hongkong, Südkorea, Indien, Singapur, Malaysia, und Thailand befragt. Die Umfrage wurde in allen Ländern bevölkerungsrepräsentativ erstellt. In Deutschland wurden 500 Personen befragt.

 
Schwanger ins Flugzeug – Geburt über den Wolken PDF Drucken E-Mail

Wenngleich Schwangere konsequent nicht tauchen sollten (die Schädigung des Fötus und damit eine Behinderung des Kindes sind sehr wahrscheinlich), wollen viele werdende Eltern vor der Geburt noch einmal eine Reise genießen. Was bei Flugreisen von Schwangeren beachtet werden soll, hat ATLANTIS hier zusammengestellt.

baGrundsätzlich sind Geburten über den Wolken äußerst selten. Die Statistik zählt 0,8 Entbindungen pro Jahr in einem Flugzeug. Obwohl das Kabinenpersonal für solche Fälle ausgebildet ist, wollen die Fluggesellschaften den Fall natürlich vermeiden. Denn bei einer Geburt kann es doch immer auch zu Komplikationen kommen. Eine Zwischenlandung zur Versorgung der Mutter kostet eine Fluggesellschaft viel Geld.

Die verschiedenen Gesellschaften haben deshalb auch verschiedene Regelungen für Schwangere in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen – oder gar keine wie etwa die Lufthansa, die spanische Iberia oder Delta Airlines (USA). Bei diesen Unternehmen kann jede Schwangere zu jedem Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft mitfliegen. Allerdings geben auch diese Airlines die Empfehlung heraus, im letzten Monat der Schwangerschaft kein Flugzeug mehr zu besteigen.

Bei anderen Gesellschaften gibt es dagegen Vorschriften und Beschränkungen. So verlangen einige ab der 28. Schwangerschaftswoche ein Unbedenklichkeitsattest eines Arztes. Während zum Beispiel bei Ryanair, Virgin Atlantic oder auch Singapore Airlines ein Attest in der Landessprache des Passagiers ausreicht, wollen Turkish Airlines und British Airways die Bestätigung in Türkisch bzw. in Englisch haben. Air Berlin und Air Canada hingegen nehmen werdende Mütter bis zu vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin ohne ärztliches Attest mit. Andere Fluggesellschaften verweigern die Mitnahme von Schwangeren ab der 36. Schwangerschaftswoche und bei Mehrlingsgeburten sogar ab der 32. Woche kategorisch. Ebenfalls von Airline zu Airline verschieden gehandhabt wird die Rückerstattung des Flugpreises bei Stornierungen oder die Fälligkeit von Gebühren der Umbuchung, wenn die Geburt dazwischen kommt. Da müssen Schwangere sich vor Antritt der Reise bei ihrer transportierenden Fluggesellschaft erkundigen.

Rechtliche Aspekte

Kommt ein Kind aber tatsächlich in einem in der Luft befindlichen Flieger zur Welt, stellt sich später die Frage nach dem Geburtsort, der in den meisten Pässen der meisten Länder dieser Welt verlangt wird. Hier ist nach internationalem Recht die Position des Flugzeuges mit Längen- und Breitengrad anzugeben. Wessen Geburtsort also beispielsweise 23°33’7’’ / 9°49’27’’ lautet, der kam mit ziemlicher Sicherheit in einem Flugzeug hoch über der Sahara und in algerischem Luftraum auf die Welt (Beispiel). Die Zeitangabe in den Geburtspapieren muss die sein, die an jenem Weltenpunkt gerade angezeigt ist, Ortszeit also.

Ja, und dann ist natürlich die Staatsangehörigkeit des Kindes zu klären. Und da wird die Sache kompliziert. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen dem Territorialprinzip und dem Abstammungsprinzip, manchmal auch Bodenrecht und Blutrecht genannt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch in Frankreich und vielen anderen Ländern gilt zum Beispiel das Abstammungsrecht: Ist ein Elternteil deutsch, ist auch das Kind deutsch. In Großbritannien und auch den USA hingegen gilt Bodenrecht. Wer dort auf die Welt kommt, ist automatisch Brite bzw. Amerikaner (Niederländer, Kanadier, Australier ...).

In diesen Fällen gilt das so genannte Chicagoer Abkommen. Dieses sichert einem Land seine volle Souveränität innerhalb seiner Grenzen zu und das umfasst auch den Luftraum. Kommt das Baby einer deutschen Mutter also in einem britischen Flugzeug im US-amerikanischen Luftraum auf die Welt, so gilt uneingeschränkt US-Recht. Das Kind ist also Amerikaner, ob es will oder nicht. Ein weiterer Fall: Das britische Flugzeug mit der werdenden Deutschen Mutter an Bord hat Verspätung und befindet sich zur Zeit der Niederkunft noch mitten über dem Atlantik, der ja keinem Land angehört. In dieser Situation gilt das Recht des Landes, in dem der Flieger registriert ist, in dem Fall also Großbritannien. Das Kind der deutschen Eltern wäre also in diesem Fall Brite. Umgekehrt: Eine Britin bekommt in einem deutschen Flieger über Niemandsland ein Kind. Die Deutschen kennen das Territorialprinzip nicht, die Briten nicht das Abstammungsrecht. Deshalb spricht in diesem Fall – schon aus Gründen der Praktikabilität – alles dafür, dem Kind die Staatsbürgerschaft der Eltern zu geben.

So wird es, abgesehen von aller Rechtsphilosophie, sowieso in den allermeisten dieser Fälle gehandhabt. Aufgrund zwischenstaatlicher Abkommen wird ein Land in der Regel auf einen zusätzlichen Staatsbürger verzichten, wenn dieser zufällig im Hoheitsgebiet auf die Welt kam, jedoch ansonsten gar nichts mit dem Land zu tun hat.

Nicht wissenswerte aber lustige Details

Gerade Drittweltländer nutzen die rechtliche Situation des Territorialrechts, um einem Kind die begehrte Staatsbürgerschaft eines Industrielandes zu verschaffen. So steigen philippinische Mütter kurz vor der Niederkunft regelmäßig an Bord amerikanischer Flugzeuge und hoffen, irgendwo über dem Pazifik ihr Kind zu gebären. Wie Amija Kung, die vier Stunden vor der Landung in Los Angeles an Bord einer Pacific Air Maschine ihren Sohn auf die Welt brachte. Ihr Pech: Die Maschine war zwar die einer amerikanischen Airline, der Flug jedoch war rechtlich gesehen ein Philippine Airlines Flug auf dem nach den Abkommen der IATA philippinisches Recht (nach der Abstammung) gegolten hatte. Der Kleine war also, wie die Mutter, philippinischer Staatsangehöriger.

Viele Mütter, die in einem Flugzeug ihr Kind gebären, geben ihm dann später einen passenden Namen. So hieß das Mädchen, das an Bord einer Virgin Islands-Maschine geboren wurde folgerichtig Virginia. Fragwürdiger ist da schon, was namenstechnisch 1965  nach einer Bordgeburt in einer Boeing 707 der Lufthansa geschah: Mit den Vornamen Barbara  Lufthansa hat das Mädchen sicher heute noch beste Erinnerungen an ihre ersten Lebensminuten über dem Nordatlantik.

Nicht immer aber wird das Kind nach der Airline oder der hebammenden Stewardess benannt, oft ist es auch umgekehrt: Nachdem an Bord der Twin Otter einer innerkanadischen Fluglinie ein Mädchen per Sturzgeburt auf die Welt kam, taufte die Airline diese Maschine, die bislang auf den schönen Namen NSC408 gehört hatte, in „Jenny“ um – den Namen, den die Eltern ihrer Tochter gegeben hatten. Als die Twin Otter, die auf dem Weg von Edmonton nach Sascatoon war, in Sascatoon landete, warteten schon ein Arzt und die Sanitäter neben dem Rollfeld. Allerdings: Die kleine Jenny und ihre Mama waren quietschvergnügt. Den Vater des Mädchens hatte die Situation aber so mitgenommen, dass er einen Kreislaufkollaps erlitten hatte.H.K.

 
Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 1 PDF Drucken E-Mail

Hallo liebe Leser, dsc_0072

ab heute lest Ihr hier an dieser Stelle täglich einen Blog über meine Jordanienreise nach Aqaba. Vom 14. bis zum 21. November 2015 findet hier die Dive Challengedsc_0056 statt und die darf ich als Reporter begleiten. Nach der angenehmen Anreise mit Royal Jordanair von München über Amman nach Aqaba, gab es heute erst mal keine Fische außer denen heute Abend auf dem Teller. Vielmehr ein erster kultureller Höhepunkt mit dem Besuch von Petra, der alten Nabatäerstadt. Sensationell! Was die für eine Kunstfertigkeit hatten. Alle tollen Gebäudeimitate in einem Stück aus den Felsen gehauen und das mit einer Präzision, die heute kein Handwerker mehr hinkriegt. Aber bevor ich jetzt lange rumerzähle und schreibe. stelle ich lieber ein paar Bilder ein, da könnt Ihr Euch selber überzeugen! Alsdann, bis morgen, Euer Heinz Käsinger

 
Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 2 PDF Drucken E-Mail
feuer_1Heute mussten die Teilnehmer der Dive Challange Makrofotos aufnehmen. Einige hatten dazu ihre eigenen Kameras mitgebracht, andere haben eine Kamera zur Verfügung gestellt bekommen. Was ich, der ich schon seit Mitte der 1970er Jahre tauche, positiv vermerkte ist, dass die Digitalfotografie dem Hobby UW-Fotografie einen riesigen Schub verschafft hat. Kaum ein Taucher, der nicht seine eigene Knipskiste dabei hat. Früher war das anders. Da gab es kaum Taucher, die eine Nikonos besaßen. medusa-1-2Denn die war teuer und zusammen mit einer Blitzanlage und verschiedenen Objektiven kam man leicht auf mehrere 1000 Mark. Damit die Bilder auch gelingen, hat der Fotoprofi Eckhardt Krumpholz im Vorfeld einen kurzen Kurs über das Thema Makrofotografie gegeben. Die angehenden Fotografen lernten, dass man sich dann im Makrobereich befindet, wenn das abgebildete Motiv größer dargestellt wird, als es in Wirklichkeit ist. Also alles, was jenseits des Abbildungsmaßstabes 1 : 1 liegt, z. B. 2 : 1. Das klingt muraene_1kompliziert, ist es in der Praxis aber nicht: 2 : 1 heißt, das Motiv ist doppelt so groß dargestellt, wie in Wirklichkeit. 1 : 2 heißt, es ist auf die Hälfte verkleinert.
In der Tat gelingen selbst schon dem blutigen Anfänger respektable Fotos aus dem Nahbereich. Das kommt daher, dass viele widrige Faktoren, wie schlechte Sicht oder Schwebeteile, kaum eine Rolle spielen. Nun sind wir gespannt, was die Teilnehmer der Challange von ihren Tauchgängen so alles an Bildern mitbringen und wünschen viel Erfolg. Was der Autor dieser Zeilen selber zustande gebracht hat, sehen Sie an diesen Bildern.
 
Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 3 PDF Drucken E-Mail
cedar-1H.K. Weil es heute so spät ist, nur eine kurze Zusammenfassung descedar-2 Tages und wenige Pics: Wir waren heute am Wrack der "Cedar Pride". Das war mal ein libanesischer Frachter und ist heute ein Wrack. Der heutige Jordanische König hat das Schiff als Attraktion für Taucher absichtlich versenken lassen, weil er selber ein begeisterter Taucher ist. Das Wrack ist relativ einfach zu erkunden, es liegt nur 25 Meter tief an seiner tiefsten und etwa 10 Meter an seiner höchsten Stelle. Es liegt auf seiner Backbordseite und hinten jeweils auf einem Korallenblock, weshalb man sogar darunter durchtauchen kann. Hab ich aber nicht gemacht, weil sich viele schöne Fotomotive an Deck befunden haben.
weiter …
 
Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 5 PDF Drucken E-Mail

_dsc0277Heute habe ich mir tauchfrei genommen und einen kurzen Bummel durch Aqaba gemacht. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass Aqaba nicht gerade eine Perle unter den orientalischen Städten ist. Es gibt noch das alte Fort aus einem der vorigen Jahrhunderte und eine alte Moschee. Diese beiden Gemäuer konnte ich aber leider aus Zeitmangel nicht besuchen. So habe ich mich etwas in der Hafengegend rumgetrieben und auf dem Souk._dsc0279 Was ich allerdings gelernt habe: Aqaba war schon zu Zeiten der römischen Besatzung ein wichtiger Hafen und die Römer nannten die Stadt Berenice. Auf dem ägyptischen Festland, nahe der sudanesischen Grenze, gibt es noch heute eine Stadt gleichen Namens und ich dachte immer, dass jene Stadt gemeint ist, wenn in römischen Texten _dsc0287von Berenice die Rede ist. Das ägyptische Berenice habe ich auch schon einmal besucht. Leider ist die Stadt heute Sperrgebiet und man kann nur mit Sonderge_dsc0298hemigung hinein. Auch im ägyptischen Berenice gibt es tolle alte Ruinen und einige Archäologen dürfen das Stadtgebiet betreten. Später bin ich noch auf das Dach des Hotels geklettert und habe einen tollen Blick über den Golf von Aqaba gehabt, inklusive eines spektakulären Wüsten-Sonnenunterganges. 
 
Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 6
 
Ein letztes Mal Salem aleikum aus Jordanien!
_dsc0315Morgen geht es nach Hadsc_0119use. Heute war noch einmal ein letztes Highlight. Einige von uns haben das Wadi Rum besucht, natürlich auch ich. Wadis sind ja bekanntlich trockene Flussläufe in der Wüste die sich nur dann mit Wasser füllen, wenn es heftig geregnet hat. Dann aber werden sie zu reißenden Strömen die alles mitnehmen, was unglücklicherweise in ihnen ist. Ist es trocken, dann entfaltet diese Landschaft aber ihre ganze Schönheit, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Und jede Menge Lokalkolorit hat es auch und zwar in Form von Kamelen und ihren Beduinen. Zunächst seht Ihr auf den Bildern ein Wüstencamp. Dort kann man in Zelten wohnen wie die Beduinen, d. h. es ist ziemlich spartanisch. Aber viele Wüstenwanderer nutzen dieses Campdsc0311 als Ausgangspunkt für spektakuläre Wanderungen. Dann seht Ihr unseren Fahrer Mahmud, dsc_0136der uns in drei gemütlichen Stunden mit vielen Halts zum Gucken durch das Wadi kutschiert hat. Ich saß innen weil es mir noch zu kalt war. Das Wadi Rum liegt auf 1600 Meter Höhe, da ist es um diese Jahrszeit schon ziemlich frostig und so alle 2 bis 4 Jahre fällt sogar Schnee. Wir begegneten einem Beduinen und zahlreichen halbwilden Kamelen. Höhepunkt und Endpunkt der Fahrt war "The Bridge",_dsc0425 ein Steinbogen, den man erklimmen kann, was einige Kollegen tatsächlich gemacht haben. Zum Abschluss gibt es heute Abend noch ein Essen und morgen in aller Frühe geht es zurück nach Deutschland. H.K.
 
Wracks in Südnorwegen PDF Drucken E-Mail
s48_cd1_24139Idylle pur vor unserer Haustür
Von Stefan Baehr

Eigentümlich gerundete Felsen, das Grün der Vegetation und dazwischen die blitzsauberen roten und weißen Holzhäuser, die sich idyllisch in die Landschaft einpassen. Der erste Eindruck Sørlandets wird auch der bleibende sein. Aber dann kommen die Wracks...

weiter …
 
Weit abseits vom Rest der Welt: Lissenung PDF Drucken E-Mail

von Scott Bennett

Mitten in der Coral Sea liegt Papua-Neuguinea, kurz PNG, weit abseits vom Rest der Welt. PNG steht für rauchende, aktive Vulkane, tropische Regenwälder, Völker, die aus unserer Sicht noch immer in der Steinzeit leben und für mehr als 800 Dialekte, die auf dieser Insel gesprochen werden. Die zweitgrößte Insel dieser Welt steht auch heute noch für den Begriff des Abenteuers. Und für mit die besten Tauchressorts des Fernen Ostens. Speziell die Bismarck-See ist bekannt für ihre enorme Anzahl an Großfisch. Die Hauptstadt der Provinz New Ireland ist Kavieng. Das liegt zwei Grad südlich des Äquators an der Nordwestspitze der Insel.  Versteckt in der Passage von New Ireland und New Hannover liegt das „Lissenung Insel Resort“, zu erreichen in rund 20 Minuten mit dem Boot von Kavieng. Das wartete bereits, als ich, ziemlich verspätet, nach einem 90-minütigen Flug von Port Moresby herüber kam. Nozaki, die japanische Tauchlehrerin, holte mich ab. Es dunkelte bereits, als wir ablegten und Lissenung zusteuerten. Die Stimmung auf dieser Fahrt werde ich nie vergessen. Die Sterne hatten die See und den Himmel in ein weiches Licht getaucht, sanft rauschte der Wind. Doch bald wurde die Stimmung von etwas gestört, einem weißen, blinkenden Licht am Horizont. Dem Positionslicht von Lissenung Island.

Nach weiterer Fahrt erreichten wir einen feinsandigen, halbmondförmigen Strand. Ich zog meine Sandalen aus und sprang in das warme, knöcheltiefe Wasser. Noch vor dem Abendessen begrüßten mich meine Gastgeber. Dietmar, seine australische Ehefrau Ange und ihre drei Hunde Chivas, Missy und Sooty. Was für eine Familie! Eingebunden zwischen dem Südpazifik im Norden und der Bismarck See im Süden, vermittelt Lissenung das wahre Tropengefühl mit seinen glänzend schönen und weißen Sandstränden und den dazu passenden Kokosnusspalmen. Dietmar begann das Ressort ab 1996 zu betreiben und entwickelte es immer weiter. Es hat sieben Zimmer mit Sicht auf den Ozean, verteilt auf vier Doppelbungalows. Jeder Raum hat einen Hartholzfußboden und eine eigene große Veranda. Alle Bungalows sind nach der Tradition der Einheimischen erbaut und ihre Dächer sind mit geflochtenem Bambus gedeckt. Die Stromversorgung ist rund um die Uhr gewährleistet und es gibt genügend Steckdosen, so dass man seine leeren Akkus aufladen kann. Auch wenn die Verbindung manchmal langsam ist, so stehen Satellitenempfang und Wi-Fi im Restaurant kostenlos zur Verfügung. Aber ist es wirklich notwendig, in solch einer paradiesischen Umgebung im Internet zu surfen? Da erkundet man besser die Insel, die allerdings in 15 Minuten umrundet werden kann.

Das Hauptgebäude besticht durch den langen Tisch im Esszimmer und die Launch mit Sandboden. Schnitzereien dekorieren die Wände und geben dem Ganzen eine exotische Atmosphäre. Neben mir war nur noch ein Paar aus der Schweiz da, Peter und Benedicta. Kurz: Die Gastgeber und das Ambiente vermitteln einem das Gefühl, hier bei Freunden zu sein. Das Abendessen war ungewöhnlich. Es gab Schlammkrebse, soviel man essen konnte und dazu Nozakis eigenen Humor: „Stopp, das ist Suppe“, warnte sie mich, als ich meine Finger im bereitgestellten Zitronenwasser säubern wollte. – Sie hatte mich gerade auf den Arm genommen.

Die Tauchbasis ist bestes ausgestattet, die Ausrüstung modern und gepflegt. Drei Boote bringen die Taucher zu 35 Plätzen in der Umgebung. Das größte Boot, die „Andiamo“, ist ein rund neun Meter langes Fiberglasboot mit zwei leistungsfähigen Außenbordern. Ausgelegt ist es für zehn Tauchgäste und zwei Guides. Daneben operieren die „Raven“ und die „Carola“ als kleinere Boote.

Um weiterzulesen, bitte registrieren, …
 
Der Portofino Marinepark PDF Drucken E-Mail
55Die Rückkehr der Roten Koralle
Von Cristian Umili

Bis weit in die 60er Jahre hinein döste etwas südöstlich von Genua unentdeckt und unbelästigt von Fremden ein wahres Juwel vor sich hin: Der kleine Fischerort Portofino. Malerisch schmiegen sich die hohen, schmalen Häuser an den engen Naturhafen – pastellfarben. Nur eine schmale Straße führt von der Autobahn und vom Hinterland in den kleinen Ort, der liegt sozusagen mit dem Rücken zum Nachbardorf. Portofinos Seele aber öffnet sich zum Meer hin.
weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 9 von 19
Advertisement
Advertisement
 
 
Advertisement
 
Advertisement
Advertisement

Advertisement

© 2017 Atlantis Magazin