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Donnerstag, 27. Februar 2020

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Reise
Ein Bummel durch El Quseir: 5000 Jahre Geschichte PDF Drucken E-Mail

Von Heinz Käsinger

elquseir-2Es gibt Orte, denen ein Zauber innewohnt, ohne dass man beschreiben könnte, warum. Oder was einen eigentlich gefangen nimmt. El Quseir ist so ein Ort, jedenfalls für den Autor. Um die 5000 Jahre, so sagt es die Geschichtswissenschaft, ist diese Stadt alt. Tjaou hieß die Stadt damals, der griechische Gelehrte Claudius Ptolemäus, der in Alexandria lebte, nannte sie in Anlehnung daran Thagos. Das bedeutet „weiße Hafenstadt“, die ursprünglich jedoch etwas weiter nördlich des heutigen Stadtgebiets stand. Dort, wo heute die Hotels „Mövenpick“ und „el Flamenco“ stehen. Es gibt eine Liste dessen, was von der alten Stadt durch Hotelbauten in der Umgebung verloren gegangen ist. Ptolemäus starb wahrscheinlich um das Jahr 160 herum, wenig später, im dritten Jahrhundert, wurde Tjaou aufgegeben. Und damit verschwand auch der alte Name. Lesen Sie weiter im ePaper 2020 auf Seite 39 (hier Klicken).

 
Malediven: Mal wieder Zoff im Paradies PDF Drucken E-Mail

maledi_male-1(Text und Bild Heinz Käsinger: Obst- und Gemüsehändler am Hafen von Male)

Vergangene Woche sorgte ein Urteil des Obersten Gerichtshofes der Malediven für Unruhen in der Hauptstadt. Die Richter verfügten, dass acht inhaftierte Politiker freizulassen seien, dass gegen sie und den ehemaligen Präsidenten Mohamed Nasheed jedoch wieder Gerichtsverfahren aufgenommen werden sollten.

Nasheed wurde 2008 der erste frei gewählte Präsident der Malediven („Der maledivische Obama“ genannt) und war bis 2012 im Amt. 2015 war er wegen Verstoßes gegen ein Anti-Terror-Gesetz zu 13 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Der Prozess war nicht nur auf den Malediven, sondern auch im Ausland umstritten. Nasheed lebt seither in England, das ihm Asyl gewährt hatte.

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Reiseländer: Wo fühlen sich die Deutschen sicher? PDF Drucken E-Mail

Nachdem über viele Jahre der Preis und das Klima über die Auswahl des Reiseziels entschieden haben, so bestimmt seit einigen Monaten ein Aspekt immer mehr den Urlaubsort: Die Sicherheit.

Eine Umfrage des GfK Marktforschungsinstituts hat ergeben, dass viele Deutsche ihren Urlaubsort zusehends nicht mehr nach wirtschaftlichen Aspekten – wie einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis oder der Sonnenscheinwahrscheinlichkeit aussuchen – sondern zunehmend unter dem Aspekt der Sicherheit.

Nur noch fünf Länder bzw. Regionen genießen in Sachen Sicherheit Vertrauen bei deutschen Urlaubswilligen.

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Italienische Impressionen: Das Land wo die Zitronen blühn PDF Drucken E-Mail

impression1Gabeldorsche und Zackenbarsche sieht man jetzt wieder öfter. Eine Zeit lang waren sie verschwunden gewesen. Auch das Wasser ist wieder klarer – so wie es sein muss. Delfinherden ziehen vorbei. Nach wie vor gehört das Essen zu den Glanzlichtern einer jeden Reise. Und die Kultur, natürlich. Der Wein. Das Olivenöl. Dabei ist das gelobte Land in nur wenigen Fahrstunden erreichbar.

Kennst du das Land wo die Zitronen blüh’n? Im dunklen Laub die Goldorangen glüh’n ...“ Ach Goethe, schweigen Sie stille! Ihre Italiensehnsucht ist heutzutage nicht mehr nachzuvollziehen. Und unangemessen. Spätestens seit die Squadra azzurra unsere Helden im Halbfinale des Sommermärchens des Platzes verwies. Mit unsäglichem Mauerfußball. Und wer bei Chiasso die Grenze passiert und kurz darauf in das Mailänder Verkehrschaos gerät, dem schlägt die italienische Romantik sowieso gleich ordentlich auf die Nerven.

Besser wird das erst, wenn man die Serpentinen der A7 hinunter, Richtung Genua, rollt. Links und rechts der Autostrada stehen dichte Mischwälder mit Eichen, Maulbeerbäumen und Edelkastanien. Pilze und Trüffeln wohnen darin und Wildschweine, die man mittlerweile ganzjährig bejagt, um a) der Plage Herr zu werden und um b) aus ihren Hinterläufen prächtige Schinken zu pökeln.

portovenere1Hier haben früher die Bauern der Gegend Käse neben der Autobahn verkauft. Und das ging so: Sie banden einen Käse an eine Schnur und hielten ihn an einer langen Stange über die Fahrbahn. Das war das Zeichen. Hatte man Lust auf einen kräftigen italienischen Formaggio, dann rollte man auf den Pannenstreifen, wo sofort ein Kind des Bauern auftauchte, mit dem man über die Leitplanke hinweg schnell einen Deal abwickelte: Eine Hand voll Lire gegen eine Hand voll Käse. Oliven gab’s auch und reife, harte Salami und einfachen Hausmacherwein in Flaschen ohne Etikett. Für 10000 Lire hatte man ein traumhaftes Mittagessen, das man später am Strand genoss – mit Meerblick. Wenn man ganz viel Glück hatte, dann war der Strand nur mäßig belegt, es plärrte kein Kofferradio und es knatterte kein Mobiletto. Schon besser als Mauerfußball und Verkehrschaos.

Leider ist es den Bauern heute strengstens verboten, ihre Waren auf der Autobahn zu verkaufen und noch strenger verboten ist, der EU sei es gedankt, einfachen, ehrlichen Landwein in Flaschen ohne Etikett zu verkaufen. Einen chemischen Zusatz muss der Wein zwingend haben und ein Etikett, wo das nicht draufsteht.

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La Graciosa offiziell als achte Kanarische Insel anerkannt PDF Drucken E-Mail

lagraziosa-1(Fotos: hellocanaryislands, Text: Heinz Käsinger)

Zuwachs für die Kanaren: Seit kurzem erweitert die Insel La Graciosa das Kanaren-Portfolio und besitzt den offiziellen Status als achte Kanarische Insel. Das kleine Eiland, das nur 29 Quadratkilometer groß ist und lediglich 750 Einwohner hat, liegt sieben Kilometer von Lanzarote entfernt und gilt als echter Geheimtipp. Urlaubern bietet die Insel eine seltene und faszinierende Landschaft mit abgelegenen Stränden, die eingekesselt sind von schwarzen, vulkanischen Felsen, Sanddünen, Küstenwegen und dem endlos erscheinenden Atlantik. Die vielfältige Natur lässt sich am besten zu Fuß, mit dem Rad oder in einem Taxi-Jeep erkunden, denn La Graciosa ist noch gänzlich unerschlossen und komplett frei von Asphalt.

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Wegen Überfischung: Fischkonsum drastisch einschränken PDF Drucken E-Mail

stadt22(Foto: Heinz Käsinger, Fischverkäufer in Marseille mit Brassen, Doraden und Stachelmakrelen.)

Die Bestände vieler Speisefische stehen vor dem Kollaps. Alleine in Deutschland essen die Menschen 1,2 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr, also rund 14 Kilogramm pro Kopf. In der restlichen EU sogar 23 Kilogramm  Fast keine Fischart kann nach Einschätzung von Greenpeace bedenkenlos gekauft und gegessen werden. Nur der Karpfen darf nach Ansicht der Umweltschützer mit gutem Gewissen auf den Tisch kommen. Das geht aus einem neuen Einkaufsratgeber hervor, den Greenpeace jetzt veröffentlichte.

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Bier ist beliebter als sein Konsument PDF Drucken E-Mail

strandH.K. Während des Urlaubs am Strand möchten die meisten einfach ausspannen: Abschalten und Sonne tanken lautet die Devise. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus, denn die Strandnachbarn kann man sich generell nicht aussuchen. Reise-Experte Expedia.de hat im Strandreport 2016 jetzt herausgefunden, welche Strandbesucher die deutschen Urlauber am wenigsten ausstehen können.  

Das Klischee des deutschen Touristen, der aus dem Eimer massenhaft Sangria trinkt, ist weit verbreitet. Expedias repräsentative Umfrage hat jetzt ergeben, dass jedoch die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) saufende Strandbesucher am wenigsten leiden kann. Auf Rang zwei des Rankings folgt mit knappem Abstand der Schmutzfink, der seinen Müll nicht zur Tonne bringt, sondern an Ort und Stelle zurücklässt: Gut die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) hat für solch ein Verhalten kein Verständnis. 38 Prozent der Befragten fühlen sich zudem genervt, wenn Kinder anderer Familien zu sehr herumtollen und die Eltern nichts dagegen unternehmen, sondern so tun, als seien sie dafür nicht zuständig. Die Top 10 der unbeliebtesten Strandnachbarn sieht aus wie folgt:

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Schwanger ins Flugzeug – Geburt über den Wolken PDF Drucken E-Mail

Wenngleich Schwangere konsequent nicht tauchen sollten (die Schädigung des Fötus und damit eine Behinderung des Kindes sind sehr wahrscheinlich), wollen viele werdende Eltern vor der Geburt noch einmal eine Reise genießen. Was bei Flugreisen von Schwangeren beachtet werden soll, hat ATLANTIS hier zusammengestellt.

baGrundsätzlich sind Geburten über den Wolken äußerst selten. Die Statistik zählt 0,8 Entbindungen pro Jahr in einem Flugzeug. Obwohl das Kabinenpersonal für solche Fälle ausgebildet ist, wollen die Fluggesellschaften den Fall natürlich vermeiden. Denn bei einer Geburt kann es doch immer auch zu Komplikationen kommen. Eine Zwischenlandung zur Versorgung der Mutter kostet eine Fluggesellschaft viel Geld.

Die verschiedenen Gesellschaften haben deshalb auch verschiedene Regelungen für Schwangere in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen – oder gar keine wie etwa die Lufthansa, die spanische Iberia oder Delta Airlines (USA). Bei diesen Unternehmen kann jede Schwangere zu jedem Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft mitfliegen. Allerdings geben auch diese Airlines die Empfehlung heraus, im letzten Monat der Schwangerschaft kein Flugzeug mehr zu besteigen.

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Jordanien: Aqaba Dive Challenge aktuell Tag 1 PDF Drucken E-Mail

Hallo liebe Leser, dsc_0072

ab heute lest Ihr hier an dieser Stelle täglich einen Blog über meine Jordanienreise nach Aqaba. Vom 14. bis zum 21. November 2015 findet hier die Dive Challengedsc_0056 statt und die darf ich als Reporter begleiten. Nach der angenehmen Anreise mit Royal Jordanair von München über Amman nach Aqaba, gab es heute erst mal keine Fische außer denen heute Abend auf dem Teller. Vielmehr ein erster kultureller Höhepunkt mit dem Besuch von Petra, der alten Nabatäerstadt. Sensationell! Was die für eine Kunstfertigkeit hatten. Alle tollen Gebäudeimitate in einem Stück aus den Felsen gehauen und das mit einer Präzision, die heute kein Handwerker mehr hinkriegt. Aber bevor ich jetzt lange rumerzähle und schreibe. stelle ich lieber ein paar Bilder ein, da könnt Ihr Euch selber überzeugen! Alsdann, bis morgen, Euer Heinz Käsinger

 
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