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Montag, 6. September 2010

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Titelthema
Charles Darwin: Der Mann, der Gott entthronte PDF Drucken E-Mail
Vergangenes Jahr wäre Charles Darwin 200 Jahre alt geworden und seine Evolutionstheorie wurde vor 150 Jahren veröffentlicht. ATLANTIS würdigt in diesem Artikel nicht nur den Wissenschaftler sondern bemüht sich, auch den Menschen Darwin zu zeigen.
 
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Johann Vifian und die HEPCA PDF Drucken E-Mail
Vom Sudananker zum Halas-System
 
johannvifianDer stetig steigende Tauchtourismus in Ägypten verursachte zunehmende Schäden an den Riffen durch die Bootsanker. Da hatte Johann Vifian die Idee von Moorings. Vifian erkannte schon in den späten 1980er Jahren, dass es so nicht weiter gehen konnte. Die damals gebräuchlichen Sudananker, einfache, stabile Eisenrohre, beschädigten die Riffe schwer. Die vier damals in Hurghada ansässigen deutschsprachigen Basen (außer der Subex waren dies noch Rudi Kneip, James & Mac und Monika Wiget) kamen also überein, die wichtigsten Tauchstellen mit Ankertauen zu versehen, die mittels roten Kanistern an der Oberfläche gehalten wurden. Indes, die armen ägyptischen Fischer konnten diese Kanister gut gebrauchen... hepca-boje-skizzeSo reifte, zunächst unter Mithilfe der deutschen Entwicklungshilfe (namentlich vertreten durch den Mitarbeiter Stefan Krell), der Plan, die wichtigsten Tauchstellen mit professionellen Mooringsystemen zu versehen, vorgesehen war das Halas-System, eine Art riesiger Dübel, der ins Riff gebohrt wird. Johann Vifian schwebte die Idee eines Vereins vor, der natürlich von der ägyptischen Regierung anerkannt sein musste. 1992 konnten von 30 Tauchbasen zwölf überzeugt werden, Moorings zu schaffen. Und unter tatkräftiger Mithilfe von zwei angesehenen Ägyptern entstand so das, was wir Taucher heute unter dem Namen HEPCA (Hurghada Environmental Protection & Conservation Association) kennen. Mit viel persönlichem und finanziellem Aufwand setzten die Gründerväter und -mütter um Johann Vifian zunächst 100 Bojen, später kamen weitere 100 dazu, von einer amerikanischen Organisation finanziert. Heute hat die HEPCA weit über 1000 Bojen zwischen dem Sinai und der sudanesischen Grenze gesetzt. Johann ist, wie von Anfang an, noch immer Vizevorsitzender des Vereins. Und zweifellos wären die Riffe ohne sein Engagement heute in einem schlechten Zustand.
 
Die Totgeweihten grüssen PDF Drucken E-Mail

Ein saftiges Tunfischsteak gefällig? Oder darf es ein original bayerischer Steckerlfisch sein? Wer auf Fisch steht, hat zweifellos die Qual der Wahl, aber auch die Verantwortung dafür, dass manche Arten vor dem Aussterben stehen. 

Von Jerome Utard

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Fischgenuss ohne schlechtes Gewissen PDF Drucken E-Mail
muss2Die großen Fischschwärme der Hochsee schwinden zusehends. Meeresverschmutzung, die Klimaerwärmung und vor allem eine brutale Überfischung sind die Gründe. Wer trotzdem auf ein saftiges Tunfischsteaknicht verzichten möchte, kann dies ohne schlechtes Gewissen genießen – solange es beim schwäbischen Anbieter Fish & More gekauft wurde.
Von Jerome Utard
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Spiel mir das Lied vom Tod PDF Drucken E-Mail
wal1Lärm macht Menschen krank. Und für Wale und Delfine kann er sogar tödlich sein. Denn die Meere werden nicht nur durch Müll und Chemie zunehmend belastet, auch der Krach unter Wasser hat nie gekannte Ausmaße erreicht.    

Von Jerome Utard

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Ruinieren und weiterziehen PDF Drucken E-Mail
Lachs und Krabben sind preislich so erschwinglich geworden, dass man die Delikatessen auch gerne mal im Alltag genießt – weil man es sich einfach leisten kann. Aber Vorsicht: Jeder Bissen ruiniert die Umwelt.
 
Von Jerome Utard
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Ein weiter Weg zurück PDF Drucken E-Mail

lachskannIm 19. und im 20. Jahrhundert verschwanden in mitteleuropäischen Flüssen eine ganze Reihe von Fischen, vorwiegend die so genannten anadromen, also jene, die Teile ihres Lebens sowohl in Süß- als auch in Salzwasser verbringen. Zu diesen Fischen gehört der Atlantiklachs.

Von Jerome Utard

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Unsern täglich Müll gib uns heute PDF Drucken E-Mail

Natürlich ist das spektakulär: Im Nordpazifik treibt ein Müllteppich aus Plastikteilen so groß wie Mitteleuropa. Doch so weit braucht man gar nicht zu gehen. Auch die Nordsee wird zusehends zugemüllt und so mancher Strand an der Biskaya und in den Neuengland-Staaten besteht nicht mehr aus Sand sondern aus feinen, hoch DDT-belasteten Plastikkügelchen.

Von Jerome Utard

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